Globuliwelt.de – Die Welt der Homöopathie

Verzeichnis

Globuli von A–Z

Alle 273 Einzelmittel und 12 Schüßler-Salze der Globuliwelt, alphabetisch aufgelistet – zum Scrollen, Scannen und Entdecken. Wer nach Beschwerde suchen möchte, ist im Globuli-Finder besser bedient.

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Schüßler-Salze Nr. 1–12

Globuli von A-Z

Herzlich Willkommen!

Auf dieser Seite sind Sie richtig, wenn Sie mehr über homöopathische Einzelmittel, deren Ausgangssubstanzen, wichtige Leitsymptome und Anwendungsmöglichkeiten erfahren möchten. Die Homöopathie bietet einen riesigen Schatz verschiedener potenzierter Substanzen, die aus Pflanzen, Tieren, Mineralien, Metallen und anderen Stoffen hergestellt werden. Seit Samuel Hahnemann im Jahr 1791 mit dem sogenannten „Chinarinden-Versuch“ die erste Arzneimittelprüfung an sich selbst durchführt hat, sind viele weitere Einzelsubstanzen hinzugekommen. In unserer Liste „Globuli von A-Z“ finden Sie einen Ausschnitt aus der Vielfalt des homöopathischen Arzneimittelschatzes. Sie sind eingeladen, alles Wissenswerte und Interessante darüber zu erfahren. Die Liste der Mittel wird ständig ausgebaut. Sollte es ein Mittel geben, welches in der Liste fehlt und über welches Sie gerne mehr erfahren möchten, kontaktieren Sie uns gerne. Weiterhin möchten wir Sie noch darauf hinweisen, dass homöopathische Mittel nicht ohne ausreichende Kenntnis über Arzneimittelwirkung, Dosierung und Potenzen in Eigenregie eingenommen werden sollten. Wenn Sie Ihre Beschwerden – akut oder chronisch – gerne homöopathisch behandeln lassen möchten, suchen Sie bitte einen homöopathisch arbeitenden Heilpraktiker oder Arzt auf. In diesem Sinn wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Entdeckung von Arnica, Belladonna & Co.

Was sind Globuli?

Als Globuli bezeichnet man kleine Streukügelchen, die aus Zucker bestehen und mit einem potenzierten homöopathischen Wirkstoff beträufelt worden sind. Wegen Ihrer praktischen Anwendung gehören sie zu der wohl bekanntesten und beliebtesten Darreichungsform homöopathischer Arzneimittel. Durch das Aufbringen der alkoholhaltigen Tinktur auf die Globuli verdunstet der Alkohol, so dass das Endprodukt alkoholfrei und damit auch für die Anwendung bei Kindern (sowie bei Alkoholmissbrauch) geeignet ist. Gegenüber Tabletten haben Globuli den Vorteil, dass sie vollkommen frei von Milchzucker (Laktose) sind, welcher bei vielen Menschen Verdauungsbeschwerden hervorruft. Die Umrechnung zwischen den verschiedenen Darreichungsformen ist denkbar einfach:

  • 1 Tablette entspricht 5 Globuli beziehungsweise 5 Tropfen Tinktur

  • 1 Tropfen Tinktur entspricht demnach 1 Globuli

Die Wirkungsweise der Homöopathie

Die Homöopathie nahm ihren Anfang Ende des 18. Jahrhunderts, obwohl sie grundlegend auf dem bedeutend älteren Wissen um die Heilkräfte der Natur beruht. Besonders wichtig für die homöopathische Therapie ist die Betrachtung des Menschen als Einheit von Körper, Geist und Seele, die in einer ständigen Wechselbeziehung miteinander stehen. Daher muss jede Therapie darauf abzielen, den Menschen in ebendieser Gesamtheit auch wiederherzustellen. Diese der Homöopathie zugrundeliegende Philosophie stammt vom ihrem Begründer Samuel Hahnemann (1755 – 1843), einem deutschen Arzt, der ab dem Jahre 1796 eine Reihe von Publikationen zum Thema Homöopathie veröffentlicht hat. Sein Anliegen bestand darin, gezielt einen Selbstheilungsprozess im Körper anzustoßen. Dies konnte er durch die Gabe jener stark verdünnten Substanzen erreichen, welche bei einem gesunden Menschen ebendiese Krankheitssymptome hervorrufen würden.

Zahlreiche Schulmediziner und auch viele pragmatisch denkende Menschen ordnen solche Methoden häufig zu schnell in den esotherischen Bereich ein, doch dem gibt es einiges entgegenzusetzen. Modernere Forschungen bestätigen den homöopathischen Behandlungsansatz. Tatsächlich heißt es in der Stressforschung der 1990er bis 2000er Jahre, dass die Selbstheilungskräfte jedes Menschen (und jedes Tieres) in Wechselwirkung mit Körper und Geist stehen und durch pflanzliche Substanzen unterstützt werden können. Dies gilt gleichermaßen für die Zerstörungskräfte, die jedem Menschen innewohnen. Gleichermaßen unterstützende Hinweise liefert seit den 1990er Jahren auch der amerikanische Biochemiker Robert M. Sapolsky.

Geschichte der Homöopathie

Wie bereits erwähnt, wurde die Homöopathie durch den deutschen Arzt und Apotheker Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755 – 1843)begründet. Aufgrund seiner Unzufriedenheit mit der damaligen Medizin, die häufig aus Aderlässen, Blutegeln, Abführkuren, Einläufen und sehr starker Medikation bestand, suchte er nach anderen Wegen, um den geschwächten Patienten, die zum Teil unter Vergiftungserscheinungen durch die verabreichten Medikamente litten, Linderung zu verschaffen. Er war der Überzeugung, dass man den Körper stärken muss, anstatt ihn zu schwächen, um eine Heilung herbeizuführen. Anstatt also ein Leiden mit Hilfe eines Gegenmittels zu behandeln, wie es in der Medizin noch immer weit verbreitet ist, kam er auf die Idee, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln.

Diesen Einfall bekam er durch seinen berühmten Chinarindenversuch (1790). Dabei nahm er mehrere Tage lang Chinarinde ein und konnte anschließend Malaria-ähnliche Symptome an sich selbst beobachten. Er fragte sich, ob eine Krankheit nicht mit genau dem Mittel geheilt werden könnte, welches möglichst ähnliche Symptome beim Gesunden auslöst. So entstand schließlich seine allseits bekannte Ähnlichkeitsregel (Simile-Prinzip): „Similia similibus curentur“ – „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“. Jahrelang verfolgte er diesen Gedanken weiter und im Jahr 1796 konnte er seine Thesen im „Journal der practischen Arzneykunde“ veröffentlichen. Er stellte fest, dass Mittel, die nach dem Simile-Prinzip eingesetzt werden, die Selbstheilungskräfte des Kranken aktivieren, so dass sich der Körper letztendlich selbst heilen kann.

Anwendung der Globuli

Die Einsatzgebiete der homöopathischen Globuli sind breit gefächert und reichen von Erkältungskrankheiten über Magen-Darm-Beschwerden und Blasenentzündungen bis hin zu Hautproblemen oder Verletzungen. Auch bei Nervosität und Schlaflosigkeit sowie bei Ängsten und sogar Heuschnupfen kann mit homöopathischen Mitteln eine Linderung der Beschwerden bis hin zur Heilung erreicht werden. Dabei werden klassische homöopathische Einzelmittel nicht nach Indikation, sondern ganz individuell entsprechend den Symptomen des Einzelnen verordnet. Auf diese Weise können bei derselben Erkrankung ganz unterschiedliche Mittel zur Anwendung kommen: Ein Patient mit Erkältung erhält Bryonia, weil er Husten, Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen hat, während ein anderer Mercurius Solubilis erhält, um seinen Husten mit Schluckbeschwerden zu lindern. Bei Husten mit Würge- und Brechreiz nimmt man Ipecacuanha und bei Atemnot und Hustenkrämpfen Lachesis. Gegen brennenden Schnupfen kann Allium cepa helfen, während man beim Schnupfen milderer Ausprägung zu Euphrasia greifen wird. Aconitum und Camphora hingegen eignen sich in einem frühen Stadium einer Erkältung und auch bei plötzlichem Fieber ist Aconitum hilfreich. Eine einzelne Erkrankung kommt in vielerlei Gestalt und je nach Manifestation der Symptome kann mit Hilfe homöopathischer Mittel ganz individuell und ganzheitlich behandelt werden. Auch wenn homöopathische Mittel gut wirken solange die Selbstheilungskräfte des Körpers stark genug sind, um die Symptome zu bekämpfen – sollten die Symptome anhalten oder die Erkrankung sich verschlimmern, ist in jedem Fall eine ärztliche Abklärung notwendig. Darüber hinaus sind für den Genesungsprozess auch weitere Faktoren, wie zum Beispiel viel Ruhe, ausreichende Flüssigkeitsversorgung und leichte vitaminreiche Kost entscheidend.

Die Globuli-Hausapotheke

Für akut auftretende Symptome wäre es natürlich schön, wenn man die wichtigsten Mittel direkt griffbereit hätte. Aus diesem Grund stellen sich manche Patienten eine kleine Globuli-Hausapotheke zusammen. Zu Beginn sollten Aconitum, Silicea, Calendula, Arnica und Belladonna auf keinen Fall in der Ausstattung fehlen. Später lässt sich die Sammlung je nach Bedarf durch zusätzliche Einzelmittel oder auch Komplexmittel ergänzen.

Funktioniert nicht nur beim Menschen

Die Wirksamkeit einer Behandlung nach dem Simile-Prinzip beschränkt sich natürlich nicht nur auf Menschen. Die Selbstheilungskräfte lassen sich auch bei Tieren durch homöopathische Mittel aktivieren. So gibt es bereits viele Tierbesitzer, die Hunde, Katzen und sogar Pferde mit Einzelmitteln oder Komplexmitteln für Tiere behandeln. Wenn Sie an einer homöopathischen Behandlung für Ihren Vierbeiner interessiert sind, wenden Sie sich gern an einen qualifizierten Tierarzt, einen Tierheilpraktiker oder lassen Sie sich in spezialisierten Apotheken zu diesem Thema beraten.