Mittelbild & Leitsymptome
- Nervosität und Unruhe
- Hitzegefühle
- Mangelnde Milchbildung
- Verlängerte Dauer der Monatsblutung
Yohimbin ist natürlich Substanz die vorwiegend in den Blättern und in der Rinde des Yohimbe-Baumes vorkommt. Außerdem kommt es auch in den Wurzeln zahlreicher Schlangenwurzen vor.
Yohimbinum wird in der Homöopathie überwiegend gegen mangelnde Milchbildung in der Schwangerschaft, bei verlängerter Monats-Blutungs-Dauer und gegen Harnröhrenentzündungen eingesetzt. Dabei werden meistens die Potenzen D3 bis D6 verwendet.
Symptome
der Patient ist nervös und unruhig
der Patient leidet unter Hitzegefühlen
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Yohimbinum
Afterbluten
Aufstoßen
Darmblutungen
Fieber
Fliegende Hitze
Gesichts-Röte
Hitzewallungen
Hämorrhoiden
Harnröhrenentzündungen
mangelnde Milchbildung
Menorrhagie (eine verlängerte Monatsblutungsdauer)
Nachtschweiß
Neurasthenie (psychische Störung: Erschöpfung und Ermüdung)
Schweißausbrüche
Schwitzen
Sodbrennen
Schlaflosigkeit
Urethritis
Wechseljahrsbeschwerden
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Yohimbinum (Yohimbe) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Arsenicum Album
Weißes Arsen
Arsenicum album wird aus stark verdünntem Arsentrioxid (Arsenik) hergestellt. In der Homöopathie wird es traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden wie Brechdurchfall sowie bei Unruhe und Ängstlichkeit mit ausgeprägter Schwäche eingesetzt.
BrechdurchfallDurchfallÜbelkeitErbrechen
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Coffea
Kaffee
Coffea auf der Basis von Kaffee wird in der Homöopathie traditionell bei Schlaflosigkeit, innerer Unruhe und nervösem Herzklopfen eingesetzt, besonders wenn ständiger Gedankenfluss und Überreizung das Abschalten verhindern.
SchlaflosigkeitNervositätUnruheHerzklopfen
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Hyoscyamus Niger (Bilsenkraut)
Schwarzes Bilsenkraut
Hyoscyamus Niger wird aus dem blühenden Schwarzen Bilsenkraut gewonnen, einem Nachtschattengewächs, das seit der Antike als Heilpflanze genutzt wird. In der Homöopathie wird das Mittel traditionell bei ausgeprägten Erregungszuständen, Unruhe, Muskelkrämpfen und nächtlichem Krampfhusten eingesetzt.
ErregungszuständeUnruheNervositätMuskelkrämpfe
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Magnesium Carbonicum (Magnesiumcarbonat)
Magnesiumcarbonat
Magnesium carbonicum ist ein Mineralsalz, das in der Homöopathie traditionell bei Krämpfen, Magen-Darm-Entzündungen und Mandelentzündungen eingesetzt wird. Es gilt als eher selten verwendetes Mittel.
KrämpfeMagen-Darm-EntzündungMandelentzündungBlähungen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Yohimbinum (Yohimbe)
Wobei wird Yohimbinum (Yohimbe) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Yohimbinum (Yohimbe) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Milchbildungsstörungen, Verlängerte Monatsblutung, Harnröhrenentzündung, Unruhe, Hitzegefühle. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Welche Potenzen von Yohimbinum (Yohimbe) sind üblich?
Für Yohimbinum (Yohimbe) werden in der Praxis häufig die Potenzen D3, D6 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.
Was ist das typische Mittelbild von Yohimbinum (Yohimbe)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Yohimbinum (Yohimbe) zuordnet: Nervosität und Unruhe; Hitzegefühle; Mangelnde Milchbildung; Verlängerte Dauer der Monatsblutung.
