Mittelbild & Leitsymptome
- Häufig wiederkehrende Infekte bei geschwächter Körperabwehr
- Langwierige Infekte der oberen Atemwege
- Schlecht heilende Wunden
Echinacea Globuli helfen dabei, das Immunsystem zu stärken und wirken unterstützend und aufbauend gegen gegen häufig wiederkehrende Infekte, die aufgrund einer geschwächten Körper-Abwehr auftreten.
Es gibt drei medizinisch wirkende (von insgesamt neun unterschiedlichen) Arten dieser Korbblütler Pflanze.
Traditionelle Anwendungsgebiete
Anwendungsmöglichkeiten
Globuli Echinacea werden in der Regel zur Unterstützung der Therapie von grippalen Effekten eingesetzt sowie zur Behandlung von schlecht heilenden Wunden. So lassen sich nach Verabreichung von Echinacea-Präparaten positive Effekte auf Dauer und Verlauf bei Erkrankungen und Infekten der oberen Atemwege und des Immunsystems (z.B. Grippe oder Erkältung) beobachten und klinisch belegen. Vor allem bei chronischen Erkrankungen können Verbesserungen hinsichtlich des Auftretens und der Dauer von Wiedererkrankungen erzielt werden. Darüber hinaus haben sich die heilsamen Wirkstoffe des Sonnenhutes bei der Behandlung von Harnwegsinfekten, in der Zahnmedizin oder auch bei Pilzinfektionen, Verbrennungen oder Herpes als wirkungsvoll erwiesen.
Verwendungsgebiete von Echinacea Globuli
Erkältungs-Erkrankungen
grippale Infekte
Entzündungen (im Bereich der Mundschleimhäute )
(auch vorbeugend) gegen Abwehrschwäche
Verwendungsgebiete von Echinacea Globuli
Erkältungs-Erkrankungen
grippale Infekte
Entzündungen (im Bereich der Mundschleimhäute )
(auch vorbeugend) gegen Abwehrschwäche
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Kälte
- – mögliche Erstverschlimmerung mit leichtem Fieber bei bestehender Erkältung
↑ Besserung durch
- + Ruhe
Verbesserung bei
- Ruhe
Verschlimmerung bei
Kälte
eine Erstverschlimmerung kann in Form von leichtem Fieber auftreten, wenn schon eine Erkältung besteht
Echinacea Globuli helfen dabei, das Immunsystem zu stärken und wirken unterstützend und aufbauend gegen gegen häufig wiederkehrende Infekte, die aufgrund einer geschwächten Körper-Abwehr auftreten.
Es gibt drei medizinisch wirkende (von insgesamt neun unterschiedlichen) Arten dieser Korbblütler Pflanze.
Verbesserung bei
- Ruhe
Verschlimmerung bei
Kälte
eine Erstverschlimmerung kann in Form von leichtem Fieber auftreten, wenn schon eine Erkältung besteht
Dosierung & Einnahme
D6übliche Potenzen
Dosierung und Einnahme
Die Einnahme der Globuli sollte auf nüchternen Magen erfolgen. Die Dosierung variiert je nach Potenz und sollte jeweils nach den Angaben in der Packungsbeilage erfolgen.
In der Praxis bewährt hat sich für D6 beispielsweise folgende Dosierung:
Bei akuten Beschwerden nehmen Erwachsene jeweils 5 Globuli 3-6 x pro Tag und Kinder 5 Globuli 2-3 x pro Tag ein.
Bei abklingenden Beschwerden Erwachsene jeweils 5 Globuli 2-3 x pro Tag und Kinder 1 x 5 Globuli pro Tag.
Die Globuli werden auf oder unter die Zunge gelegt, wo sie langsam zergehen sollen. Die Behandlung kann so lange anhalten, bis eine Besserung der Beschwerden eintritt. Ist hingegen eine Verschlechterung des Zustandes in Form von Fieber nach der Einnahme zu beobachten, sollten die Globuli zunächst abgesetzt werden. Tritt die Wirkung hingegen nur schwach oder zu stark ein, ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zur konsultieren.
Substanz & Hintergrund
Wirkungsweise und Nebenwirkungen
Gemäß einem alten medizinischen Grundsatz soll man Ähnliches mit Ähnlichem behandeln. Aus den griechischen Bezeichnungen für die Begriffe "ähnlich" (homoion) und "Leiden" (pathos) hat sich daraus auch der Terminus der Homöopathie entwickelt, welche mittlerweile in vielen Ländern als eigenständige Therapieform anerkannt ist. Mittlerweile gibt es über 2.500 homöopathische Arzneimittel, welche in unterschiedlichen Potenzen verordnet werden können. Grundsätzlich gilt: Je höher die Potenz, also die Verdünnung, eines homöopathischen Mittels ist, desto intensiver soll die Reaktion auf die Wirkstoffe ausfallen. Viel hilft nicht viel - getreu diesem Grundsatz soll gerade eine stark verdünnte Substanz die Selbstheilungskräfte stimulieren und so besser zur Heilung beitragen. Je nach aktuellem Krankheitsbild und Empfinden werden die Globuli individuell verordnet und dosiert.
Generell sind keine Nebenwirkungen bekannt, die bei der Einnahme von Globuli Echinacea auftreten. Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern sollten Globuli Echinacea jedoch nicht in niedrigen Potenzen eingenommen werden, da dann Reaktionen wie Schwindel, Atemnot oder Blutdruckabfall oder allergische Reaktionen der Haut auftreten können. Sollte dies der Fall sein, ist das Mittel umgehend abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.
Weiterhin besteht Vorsicht bei bestehenden chronischen Viruserkrankungen oder Leukämie bzw. Tuberkulose. Im Zweifelsfalle ist ein Arzt, Apotheker oder Heilpraktiker zu befragen.
Zu beachten ist weiterhin, dass es – wie bei allen homöopathischen Arzneimitteln – vor allem bei Hochpotenzen aufgrund der starken Reaktion zu einer Erstverschlimmerung der Krankheitssymptome kommen kann, was jedoch den Erwartungen entspricht und als positives Zeichen für die Wirksamkeit gewertet wird.
Hintergrundinformationen
Das homöopathische Arzneibuch regelt die Herstellung der Globuli Echinacea anhand der Vorschriften 2a und 7. Der Wirkstoff ist im bis zu 70 Zentimeter hohen Sonnenhut (Echinacea) enthalten, welcher zumeist auf trockenen Abhänge mit kalkhaltigem Untergrund zu finden ist. Die Ausgangssubstanz für Globuli Echinacea bilden die Bestandteile (Blätter, Wurzeln) dieser Pflanze (Echinacea angustifolia), welche zur Familie der Korbblütler gehört. Der Sonnenhut gilt schon sehr lange als Heilpflanze. Schon die amerikanischen Ureinwohner verwendeten Extrakte aus dem Sonnenhut, um Wunden oder Geschwüre, Blutvergiftungen, fieberhafte Erkrankungen oder auch Mandelentzündungen zu behandeln. Auch heute noch werden Echinacea-Präparate aufgrund der entzündungshemmenden und immunstärkenden Eigenschaften erfolgreich bei akuten oder chronischen Infektionen der Atemwege eingesetzt, welche oftmals mit Fieber, Müdigkeit und Schwächegefühlen einhergehen.
Auch bei Infektionen der Haut und des Harnweges hat sich die Behandlung mit Echinacea Präparaten bewährt. Die antibakteriellen, entzündungshemmenden und antiviralen Eigenschaften der Echinacea gelten mittlerweile als wissenschaftlich gesichert. Neben den Globuli ist der Wirkstoff auch in Dilutionen (Verdünnungen) und homöopathische Salben für den äußerlichen Gebrauch erhältlich.
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Echinacea – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Aconitum Napellus
Blauer Eisenhut
Aconitum napellus, der Blaue Eisenhut, wird in der Homöopathie traditionell bei plötzlich und heftig einsetzenden Beschwerden eingesetzt — etwa im Anfangsstadium von Erkältungen und Fieber sowie bei Angst- und Unruhezuständen.
ErkältungenFieberGrippale InfekteTrockener Husten
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Calendula
Ringelblume
Calendula officinalis, die Ringelblume, ist ein traditionsreiches Wundmittel der Kräuterheilkunde. In der Homöopathie wird sie vor allem bei schlecht heilenden, eiternden Wunden und leichten Verbrennungen eingesetzt.
WundheilungsstörungenSchnittwundenSchürfwundenEiternde Wunden
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Dulcamara
Bittersüßer Nachtschatten
Der Bittersüße Nachtschatten wird in der Homöopathie traditionell bei Beschwerden eingesetzt, die nach Kälte und Nässe auftreten — etwa Erkältungen, Blasenentzündungen oder Durchfall.
ErkältungenSchnupfenBlasenentzündungDurchfall
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Eucalyptus (Eukalyptus)
Eukalyptus
Homöopathische Zubereitung aus dem Blauen Eukalyptus. Traditionelle Anwendungsgebiete sind Erkältungen mit starker Sekretbildung sowie Beschwerden der Atemwege und der Schleimhäute.
ErkältungenGrippale InfekteSchnupfenHusten
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Echinacea
Wobei wird Echinacea in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Echinacea vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Grippale Infekte, Erkältungen, Infektanfälligkeit, Abwehrschwäche, Wundheilungsstörungen, Harnwegsinfekte, Pilzinfektionen, Herpes. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Welche Potenzen von Echinacea sind üblich?
Für Echinacea werden in der Praxis häufig die Potenzen D6 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.
Was ist das typische Mittelbild von Echinacea?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Echinacea zuordnet: Häufig wiederkehrende Infekte bei geschwächter Körperabwehr; Langwierige Infekte der oberen Atemwege; Schlecht heilende Wunden.
