Mittelbild & Leitsymptome
- Neuralgische Schmerzen
- Wetterabhängige Beschwerden
- Herzstechen mit Ausstrahlung in den linken Arm (laut Quelle Warnzeichen, ärztlich abklären)
- Ängstliches Erscheinungsbild
Die Lorbeerrose gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und wächst hauptsächlich in Nordamerika.
Das eher selten verwendete homöopathische Heilmittel Kalmia wird gegen Arthritis und Herzentzündung angewandt, und wird im Volksmund auch Berglorbeer genannt. Es ist besonders gut für Menschen geeignet, die oft ängstlich wirken.
Ein besonders typisches Merkmal für Kalmia sind Beschwerden, die Wetter-abhängig sind.
Symptome
der Patient leidet unter neuralgischen Schmerzen
der Patient hat wetterabhängige Beschwerden
der Patient spürt ein Herz-Stechen bis in den linken Arm (Achtung: Gefahr für Herzinfarkt!)
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Kalmia
Bandscheibenvorfall / Bandscheiben-Schäden
Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)
Gelenkentzündungen / Gelenkrheumatismus
Herzbeutelentzündung
Herzmuskelentzündung
Herzschmerzen
Herzschwäche
Hexenschuss (lokales Lumbalsyndrom bzw. Lumbago)
Ischias Beschwerden
Kreuzschmerzen
Muskelrheuma
Myokarditis (entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels)
Neuralgien
Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
Polyarthritis
Rheuma / Rheumatismus
Rückenschmerzen
Wirbelsäulenprobleme
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Kalmia (Berglorbeer) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat)
Kalziumphosphat
Calcium phosphoricum wird aus Kalziumphosphat gewonnen, dem häufigsten Mineralstoff im menschlichen Körper. Homöopathen ordnen dem Mittel vor allem Beschwerden nach geistiger Anstrengung sowie Zahnungs- und Wachstumsprobleme bei Kindern zu.
KopfschmerzenKonzentrationsstörungenErschöpfungZahnungsbeschwerden
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Gnaphalium polycephalum (Vielköpfiges Ruhrkraut)
Vielköpfiges Ruhrkraut
Gnaphalium polycephalum, das Vielköpfige Ruhrkraut, ist ein eher selten verwendetes homöopathisches Mittel. Traditionelle Anwendungsgebiete sind Nervenschmerzen, insbesondere Ischiasbeschwerden mit Taubheitsgefühl.
IschiasbeschwerdenNervenschmerzenTaubheitsgefühleRückenschmerzen
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Ledum Palustre
Sumpfporst
Ledum palustre (Sumpfporst, auch Wilder Rosmarin genannt) wird in der Homöopathie traditionell bei Stich- und Bisswunden, Insektenstichen und einem blauen Auge eingesetzt. Charakteristisch ist, dass sich die verletzten Stellen kalt anfühlen und durch Kälte bessern.
InsektensticheStichwundenBisswundenBlaues Auge
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Rhus Toxicodendron
Giftsumach
Rhus toxicodendron wird aus dem Giftsumach (Giftefeu) hergestellt und in der Homöopathie traditionell bei Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt, etwa nach Überanstrengung, Verstauchungen und Zerrungen. Auch juckende, bläschenförmige Hautausschläge zählen zu den traditionellen Anwendungsgebieten.
VerstauchungenZerrungenMuskelkaterRückenschmerzen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Kalmia (Berglorbeer)
Wobei wird Kalmia (Berglorbeer) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Kalmia (Berglorbeer) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Neuralgien, Arthritis, Rheuma, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden, Bandscheibenvorfall. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Kalmia (Berglorbeer)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Kalmia (Berglorbeer) zuordnet: Neuralgische Schmerzen; Wetterabhängige Beschwerden; Herzstechen mit Ausstrahlung in den linken Arm (laut Quelle Warnzeichen, ärztlich abklären); Ängstliches Erscheinungsbild.
