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Kalmia (Berglorbeer)Berglorbeer

Kalmia, der Berglorbeer aus der Familie der Heidekrautgewächse, wird in der Homöopathie traditionell bei neuralgischen Schmerzen, Arthritis und rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Typisch sind wetterabhängige Beschwerden bei Menschen, die oft ängstlich wirken.

Botanische Illustration von Kalmia (Berglorbeer) (Berglorbeer) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Kalmia (Berglorbeer) – Berglorbeer: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

NervenschmerzenArthritisRheumaHexenschussIschiasBandscheibenvorfall

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Neuralgische Schmerzen
  • Wetterabhängige Beschwerden
  • Herzstechen mit Ausstrahlung in den linken Arm (laut Quelle Warnzeichen, ärztlich abklären)
  • Ängstliches Erscheinungsbild

Die Lorbeerrose gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und wächst hauptsächlich in Nordamerika.

Das eher selten verwendete homöopathische Heilmittel Kalmia wird gegen Arthritis und Herzentzündung angewandt, und wird im Volksmund auch Berglorbeer genannt. Es ist besonders gut für Menschen geeignet, die oft ängstlich wirken.

Ein besonders typisches Merkmal für Kalmia sind Beschwerden, die Wetter-abhängig sind.

Symptome

  • der Patient leidet unter neuralgischen Schmerzen

  • der Patient hat wetterabhängige Beschwerden

  • der Patient spürt ein Herz-Stechen bis in den linken Arm (Achtung: Gefahr für Herzinfarkt!)

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Kalmia

  • Bandscheibenvorfall / Bandscheiben-Schäden

  • Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)

  • Gelenkentzündungen / Gelenkrheumatismus

  • Herzbeutelentzündung

  • Herzmuskelentzündung

  • Herzschmerzen

  • Herzschwäche

  • Hexenschuss (lokales Lumbalsyndrom bzw. Lumbago)

  • Ischias Beschwerden

  • Kreuzschmerzen

  • Muskelrheuma

  • Myokarditis (entzündliche Erkrankungen des Herzmuskels)

  • Neuralgien

  • Perikarditis (Herzbeutelentzündung)

  • Polyarthritis

  • Rheuma / Rheumatismus

  • Rückenschmerzen

  • Wirbelsäulenprobleme

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Kalmia (Berglorbeer) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Mineralogische Illustration von Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat) (Kalziumphosphat) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat)

Kalziumphosphat

Calcium phosphoricum wird aus Kalziumphosphat gewonnen, dem häufigsten Mineralstoff im menschlichen Körper. Homöopathen ordnen dem Mittel vor allem Beschwerden nach geistiger Anstrengung sowie Zahnungs- und Wachstumsprobleme bei Kindern zu.

KopfschmerzenKonzentrationsstörungenErschöpfungZahnungsbeschwerden

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Botanische Illustration von Gnaphalium polycephalum (Vielköpfiges Ruhrkraut) (Vielköpfiges Ruhrkraut) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Gnaphalium polycephalum (Vielköpfiges Ruhrkraut)

Vielköpfiges Ruhrkraut

Gnaphalium polycephalum, das Vielköpfige Ruhrkraut, ist ein eher selten verwendetes homöopathisches Mittel. Traditionelle Anwendungsgebiete sind Nervenschmerzen, insbesondere Ischiasbeschwerden mit Taubheitsgefühl.

IschiasbeschwerdenNervenschmerzenTaubheitsgefühleRückenschmerzen

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Botanische Illustration von Ledum Palustre (Sumpfporst) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Ledum Palustre

Sumpfporst

Ledum palustre (Sumpfporst, auch Wilder Rosmarin genannt) wird in der Homöopathie traditionell bei Stich- und Bisswunden, Insektenstichen und einem blauen Auge eingesetzt. Charakteristisch ist, dass sich die verletzten Stellen kalt anfühlen und durch Kälte bessern.

InsektensticheStichwundenBisswundenBlaues Auge

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Botanische Illustration von Rhus Toxicodendron (Giftsumach) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Rhus Toxicodendron

Giftsumach

Rhus toxicodendron wird aus dem Giftsumach (Giftefeu) hergestellt und in der Homöopathie traditionell bei Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt, etwa nach Überanstrengung, Verstauchungen und Zerrungen. Auch juckende, bläschenförmige Hautausschläge zählen zu den traditionellen Anwendungsgebieten.

VerstauchungenZerrungenMuskelkaterRückenschmerzen

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Häufige Fragen zu Kalmia (Berglorbeer)

Wobei wird Kalmia (Berglorbeer) in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Kalmia (Berglorbeer) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Neuralgien, Arthritis, Rheuma, Hexenschuss, Ischiasbeschwerden, Bandscheibenvorfall. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Was ist das typische Mittelbild von Kalmia (Berglorbeer)?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Kalmia (Berglorbeer) zuordnet: Neuralgische Schmerzen; Wetterabhängige Beschwerden; Herzstechen mit Ausstrahlung in den linken Arm (laut Quelle Warnzeichen, ärztlich abklären); Ängstliches Erscheinungsbild.