Mittelbild & Leitsymptome
- Erschöpfung durch geistige Überarbeitung
- nervöser Magen mit Gefühl der Leere im Bauch
- Schwindel infolge geistiger Erschöpfung und Schwäche
- Brummen und Summen in den Ohren
- Stimmverlust nach Überanstrengung der Stimmbänder
- gelb belegte Zunge mit schlechtem Mundgeruch und morgens trockenem Mund
Symptome
der Patient leidet an Erschöpfung / geistiger Überarbeitung
der Patient leidet unter einem nervösen Magen
der Patient hat schwache Nerven
der Patient leidet an geistiger Überarbeitung, hat dadurch Kopfschmerzen und ein Gefühl der Leere im Bauch (Verbesserung bei leichter Bewegung)
der Patient leidet an Schwindel (als Folge von geistiger Erschöpfung und Schwäche)
der Patient leidet an einem Brummen und/oder Summen in den Ohren
der Patient leidet unter Stimmverlust (verursacht durch Überanstrengung der Stimmbänder)
der Patient leidet morgens an einem trockenem Mund
der Patient hat eine gelb belegte Zunge und schlechten Mundgeruch
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Kalium phosphoricum
Abwehrschwäche
Abgekämpftsein
Angst-Gefühl
Burn-Out Syndrom
Schleimhaut-Atrophie (wahrnehmbarer Gewebeschwund)
Ektropium (Fehlstellung des Augenlides mit einer Auswärtsdrehung)
Haarausfall
Blutvergiftung
Durchblutungsstörungen
Drehschwindel
Erschöpfungszustände
Gedächtnisschwäche
Eiterungen
Lymphknoten-Entzündung
Mandelabszess
Mykose (parasitäre Infektionskrankheit von lebendem Gewebe durch Pilz)
Commotio (leichte, gedeckte Hirnverletzung = Gehirnerschütterung)
Fußpilz
Erfrierung
Pityriasis versicolor (Kleienpilz-Flechte mit bräunlichen Flecken am Oberkörper)
chronische Mittelohrentzündung (morgens bei Kälte)
Gingivitis (bakteriell verursachte Entzündung des marginalen Zahnfleisches)
Fehlgeburt Vorbeugung
Mund-Soor (Pilzinfektion im Mund)
Wetterfühligkeit
Schnelle Erschöpfung
Lähmungserscheinungen
Rückenschmerzen
Hyperästhesie (Überempfindlichkeit für Berührungsreize)
Globus-Syndrom (Gefühl beim Schlucken einen Kloß im Hals zu haben und ggf. schlechter atmen zu können)
Mittelohr-Vereiterung
Zwölffingerdarmentzündung
Hormonelle Dysregulation (Fehlsteuerung des Blutdrucks bei raschem Lage-Wechsel)
Norovirus-Infektion (viraler Magen-Darm-Erkrankung)
Diarrhoe
Gastritis
Mundschleimhautgeschwür
Alopezia Areata (kreisrunder Haarausfall)
Atrophie der Bronchien
Platzangst
Harninkontinenz
Räusperzwang
Lernunlust
Reflux (Rückfluss = Sodbrennen / Refluxkrankheit )
Knochenmark-Eiterung
Kollaps
Knorpel-Aufbau
Schweißhände
Anazidität (fehlende Produktion von Salzsäure im Magen)
Kropf
Schreibkrampf
Kloss im Hals
Nächtliches Aufwachen
Blockierung
Atemnot
Kinder - Schulprobleme
Nierenschwäche
Osteomyelitis (akute oder chronische Entzündung der Knochen)
Gürtelrose
Überforderung
Magengeschwür
Salmonellen-Infektion
Roemheld-Syndrom (Beschwerden durch Gasansammlungen im Darm und im Magen)
Rekonvaleszenz (schrittweise Wiederherstellung der Gesundheit nach Erkrankungen)
Lymphknoten-Eiterung
Benignes Prostatasyndrom
Schlaganfall
Kreislaufkollaps
Blutgerinnung
Dekubitus (Druckgeschwür)
Hypertonie (Bluthochdruck)
Herpes Zoster
Gehirnerschütterung
Schielen
Pharyngitis (Entzündung der Rachenschleimhaut)
Apoplex (plötzliche Durchblutungsstörung eines Organs)
Bronchialasthma
Kleieflechte
Dünne Haut
Haarausfall (nach psychischen Erkrankungen)
Kreuzschmerzen
Reizbarkeit
Belastungs-Inkontinenz
Zahnfleischbluten
Muskellähmung / Muskelschwäche
Candida (Pilzinfektion) auch Kandida = Hefepilz-Befall
Koronarinsuffizienz (Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot)
Krupp
Harnträufeln
Prostatahyperplasie (gutartige Vergrößerung der Prostata)
Magen-Darm-Entzündung
Struma (tastbare, sichtbare oder messbare Vergrößerung der Schilddrüse)
Nervenkrämpfe
Infektiöse Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber)
Giftstoffe-Abbau
Kleiepilz
Nervenentzündung
Neuritis (Entzündung eines peripheren Nervs oder eines Hirn-Nervs)
Kopfkongestion (Krankheit des Nervensystems)
Weinerlichkeit
Benommenheit
Colitis ulcerosa (chronisch-entzündlichen Darmerkrankung)
Gewebe-Schwund
Kieferhöhlen-Vereiterung
Altersherz
Mundschleimhaut-Entzündung
Gesichtslähmung
Ohnmachts-Gefühl
Phobien
Durchschlaf-Probleme
Kräfteverfall
Verkalkung
Abszesse
Kopfschmerzen
Muskelschwund
Mandelvereiterung
Raue Haut
Nerven-Beruhigung
Nervenschwäche / Schreckhaftigkeit
Mundfäule / Zahnfleischentzündung
Gesichtsrose
Neurasthenie (chronische Erschöpfung)
Minderwertigkeitskomplexe
Nagelpilz
Zeitdruck
Melancholie
Inkontinenz
Grauer Star
Prostatahypertrophie (gutartige Prostata-Vergrößerung)
Lärmempfindlichkeit
Dauerstress
Schleimhaut-Pilze
Immunsystem-Stärkung
Herzschwäche
Nervöse Herzprobleme
Mundgeruch
Reizmagen
Haut-Atrophie (epidermaler, dermaler und/oder subkutaner Gewebeschwund)
Depressionen
Magen-Darm-Grippe
Leber-Zirrhose
Muskel-Zuckungen
Hypochondrie (psychische Störung, Betroffener hat ausgeprägte Angst krank zu sein)
Druckgeschwür
Zwölffingerdarmgeschwür
Morbus Meniere (Erkrankung des Innenohres mit Anfällen von Drehschwindel)
Brechdurchfall
Refluxösophagitis (Gastroösophageale Refluxkrankheit oder Sodbrennen)
Darm-Soor (Krankheit des Verdauungssystems)
Asthma
Hautpilz
Gereiztheit
Suchtneigung
Depressive Verstimmung
Schleudertrauma
Hyperhidrosis (übermäßige Schweißproduktion)
Augenmuskel-Lähmung
Geheimratsecken / Stirnglatze
Ischias
Reizüberflutung
Katarakt (Trübung der Augenlinse)
Zwerchfellbruch
Erbrechen
Nervosität
Stress
Eierstocksabszess
Durchfall
Schock
Gastroduodenitis (Entzündung des Magens und des Zwölffingerdarms)
Körpergeruch / Schweißausbrüche
Erkältung
Labilität
Hautmykose (Pilzinfektion der Haut )
Ulcus cruris (tiefe, meist nässende Wunde im Bereich des Unterschenkels)
Morbus Crohn (chronisch entzündliche Darmerkrankung)
Seborrhoisches Ekzem (Hautausschlag, besonders auf der Kopfhaut)
Übelkeit
Lungenentzündung
Unterschenkelgeschwür
Prostata-Adenom (gutartige Vergrößerung der Prostata)
Nachwehen
Fehlgeburt Nachbehandlung
Wundliegen
Multiple Sklerose
Prostata-Abszess
Gleichgewichtsstörungen
Fieber
Faszialis-Lähmung (Gesichtslähmung)
Kiefergelenk-Blockade
Überanstrengung
Magenerweiterung
Hiatushernie (Zwerchfellbruch)
Muskelriss
Harnverhaltung
Tränenfluss
Magenschleimhaut-Entzündung
Rosacea (Kupferfinnen oder Rotfinnen)
Schädel-Hirn-Trauma
Verdrießlichkeit
Vergesslichkeit
Zahnwurzel-Abszess
Zungenbelag
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Aufregung
- – körperliche und vor allem geistige Anstrengung
- – Kälte
- – laute Geräusche
- – morgens
↑ Besserung durch
- + Wärme
- + Essen
- + Ruhe
- + leichte Bewegung
Verbesserung bei
Wärme
Essen
Ruhe
leichte Bewegung
Verschlimmerung bei
Aufregung
Körperlicher und vor allem geistiger Anstrengung
Föhn
Sex
Am Morgen
Geistige Arbeit
Kälte
laute Geräusche
Substanz & Hintergrund
Kaliumdihydrogenphosphat ist das farb- und geruchloses Kaliumsalz der Phosphorsäure.
Es ist besonders gut für Menschen geeignet, die schwache Nerven haben und für schlanke Personen. Das bewährte Nervenmittel hilft gegen Burn-Out Syndrom, nervöse- und geistige Erschöpfungszustände, gegen Durchfall und ist hilfreich bei einem nervösen Magen sowie gegen Kopfschmerzen. Das recht häufig eingesetzte homöopathische Heilmittel wird im Volksmund auch Kaliumdihydrogen-Phosphat genannt.
Patienten, die Kalium phosphoricum brauchen, wirken häufig gestresst, konservativ und sind extrovertiert. Ein besonders typisches Merkmal für Kalium phosphoricum ist ein allgemeiner Schwächezustand.
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Kalium Phosphoricum (Kaliumdihydrogenphosphat) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Acidum Phosphoricum
Phosphorsäure
Acidum phosphoricum wird in der Homöopathie traditionell bei Schwäche- und Erschöpfungszuständen eingesetzt, insbesondere nach Kummer, Liebeskummer oder emotionalem Schock. Homöopathen ordnen dem Mittel eine besondere Beziehung zu Gemüt, Nerven und Wirbelsäule zu.
ErschöpfungSchwächezuständeBeschwerden nach KummerLiebeskummer
Zum Mittel-Profil →
Ferrum metallicum
Eisen
Ferrum metallicum, das metallische Eisen, wird in der Homöopathie traditionell bei Schwächezuständen mit Blässe, Müdigkeit und Neigung zu Erröten eingesetzt, etwa im Zusammenhang mit Blutarmut oder starker Regelblutung.
BlutarmutEisenmangelErschöpfungMüdigkeit
Zum Mittel-Profil →
Acidum picrinicum
Pikrinsäure
Acidum picrinicum basiert auf der Pikrinsäure. Traditionelle Anwendungsgebiete in der Homöopathie sind Schlaflosigkeit trotz Erschöpfung, Migräne sowie geistige und körperliche Erschöpfungszustände.
SchlaflosigkeitSchlafstörungenMigräneKopfschmerzen
Zum Mittel-Profil →
Calcium Carbonicum
Kalziumkarbonat (Austernschalenkalk)
Kalziumkarbonat aus der Austernschale zählt zu den klassischen Konstitutionsmitteln der Homöopathie. Traditionelle Anwendungsgebiete sind unter anderem Mittelohrentzündung, Gelenkschmerzen und Menstruationsbeschwerden, insbesondere bei kälteempfindlichen, schnell erschöpften Menschen.
MittelohrentzündungGelenkschmerzenMenstruationsbeschwerdenKopfschmerzen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Kalium Phosphoricum (Kaliumdihydrogenphosphat)
Wobei wird Kalium Phosphoricum (Kaliumdihydrogenphosphat) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Kalium Phosphoricum (Kaliumdihydrogenphosphat) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Erschöpfung, Nervenschwäche, Nervöser Magen, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche, Stimmverlust, Mundgeruch, Durchfall. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Kalium Phosphoricum (Kaliumdihydrogenphosphat)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Kalium Phosphoricum (Kaliumdihydrogenphosphat) zuordnet: Erschöpfung durch geistige Überarbeitung; nervöser Magen mit Gefühl der Leere im Bauch; Schwindel infolge geistiger Erschöpfung und Schwäche; Brummen und Summen in den Ohren; Stimmverlust nach Überanstrengung der Stimmbänder; gelb belegte Zunge mit schlechtem Mundgeruch und morgens trockenem Mund.
