Mittelbild & Leitsymptome
- Druckgefühl an der vergrößerten Schilddrüse
- Hervortretende, entzündete und brennende Augen
- Herzklopfen mit Hitzewallungen und Kurzatmigkeit
- Wechselnde Gesichtsfarbe von rot bis blass
- Rastlosigkeit, sprunghaftes Verhalten und schnelle Erschöpfung
- Verstopfte Nase mit dickflüssigem gelblichem Sekret, Krusten und chronischem Katarrh
Beschwerden entstehen infolge von…
Schilddrüsenerkrankungen
Drüsenerkrankungen
Leitsymptome
Druckgefühl an der Schilddrüse
hervortretende, entzündete und brennende Augen
wechselnde Gesichtsfarbe (rot bis blass)
Herzklopfen
Hitzewallungen
Kurzatmigkeit
Bluthusten, Lungentuberkulose mit Gewichtsverlust
Husten mit dickflüssigem gelblich-weißem Auswurf
scharfe und stechende Schmerzen
vergrößerte Schilddrüse
bei weiblichen Patienten ggf. Zusammenhang mit Hormonstörungen, die sich in Form von unregelmäßiger Regelblutung äußern
Kopfschmerzen mit Druck- und Schweregefühl
eitrige Bindehautentzündung
Lichtempfindlichkeit
stechende Augenschmerzen
Ohrensausen
verstopfte Nase mit Krusten und Geschwüren
gelblich-dickflüssiges oder grünlich-wässriges Nasensekret
chronischer Nasenkatarrh mit roten Wangen oder Gesicht
bitterer, metallischer Geschmack im Mund
gelbe oder rote Zunge
Entzündungen im Mundraum
Mundtrockenheit
Kratzen im Hals
Appetitlosigkeit
fehlendes Durstgefühl
Aufstoßen
Übelkeit und Erbrechen
vergrößerte Milz oder Leber und infolge dessen dumpfe Schmerzen
angeschwollener und angespannter Bauch
Seitenstiche rechts
Rumpeln im Bauch (vom Nabel bis zum Anus)
Verstopfung
Nierenschmerzen
dunkler, milchiger Urin mit süßlichem Geruch und Sedimenten
Kribbeln in der Harnröhre
Kribbeln im Rektum
Gonorrhoe (Tripper), Patient leidet unter nächtlichen Erektionen mit Schmerzen in der Harnröhre und Blase
Menstruationsstörungen, Ausbleiben der Regelblutung mit Juckreiz, Schwellungen und brennenden vaginalen Schmerzen)
Gliederschmerzen
Schmerzen in den Fingern und Zehen
Ziehen im Rücken oder in den linken Gliedmaßen
rheumatische Schmerzen an der rechten Schulter oder am rechten Arm
unruhiger Schlaf, Wachwerden mit einem Gefühl der Lähmung
Frieren trotz warmer Raumtemperatur
Fieber mit Schüttelfrost
Neigung zum Schwitzen auch bei der geringsten Anstrengung
Ekzeme (hell, gelblich) und Flecken (bräunlich)
Beschwerden verschlimmern sich durch…
Ruhe
Wärme, warmes Raumklima
Druck
nachts
Lesen und Schreiben
Rauchen
Gemütssymptome
schnelle Erschöpfung (vor allem nach emotionalen Reaktionen)
Rastlosigkeit und sprunghaftes Verhalten
Verwirrtheit
Symptome
der Patient ist rasch erschöpft (besonders nach emotionalen Reaktionen)
der Patient verspürt einen Druck an der Schilddrüse
der Patient ist rastlos und hat ein sprunghaftes Verhalten
der Patient hat hervortretende, entzündete und brennende Augen
der Patient hat eine wechselnde Gesichtsfarbe (von hektisch-rot nach Blass)
der Patient hat heftiges Herzklopfen zusammen mit Hitzewallungen
der Patient hat eine vergrößerte Schilddrüse
der Patient leidet unter scharfen und stechenden Schmerzen
bei weiblichen Patienten besteht häufig ein Zusammenhang zwischen den Beschwerden und einer Hormonstörung, bzw. zu einer unregelmäßigen Monatsblutung
der Patient leidet unter Kopfschmerzen mit eine Schwere und Druck vorne rechts
der Patient ist verwirrt
der Patient leidet unter einer eitrigen Entzündung der Bindehaut, ist lichtscheu und hat dazu stechende Augenschmerzen
der Patient hat ein Sausen in den Ohren (dazu oft stechende Schmerzen)
der Patient leidet unter Nasenverstopfung mit Geschwüren und Krusten (die Nase ist
geschwollen und es tritt reichlich dick-gelblich oder grün-wässriges Sekret aus)
der Patient leidet unter chronischem Nasenkatarrh (Wangen und/oder Gesicht sind rot)
der Patient hat einen metallisch-bitteren Geschmack im Mund (dazu eine gelbe oder rote Zunge und/oder Entzündungen im Mundraum
der Patient leidet unter Mundtrockenheit
der Patient spürt ein Kratzen im Hals (Essen scheint auf den Hals zu schieben)
der Patient hat keinen Appetit und/oder Durst
der Patient leidet an Aufstoßen, Übelkeit und/oder Erbrechen (oft nach dem Essen oder Trinken)
der Patient hat einen dumpfen Schmerz durch Vergrößerung von Milz und Leber, der Bauch ist geschwollen und angespannt wie ein Gummiball
der Patient spürt ein Rumpeln (dazu Zucken vom Nabel bis zum Anus und Schmerzen in der Leistengegend, die auf den Unterbauch ausstrahlen)
der Patient spürt Stiche in der rechten Leiste
der Patient leidet unter Verstopfung (erst harter bewegter, dann flüssiger Stuhl nach Koliken)
der Patient leidet an Nierenschmerzen (hat das Gefühl der Urin kann nicht abgeschoben werden)
der Patient hat einen dunklen, milchigen, reizenden, süßlich-riechenden Urin mit Sedimenten
der Patient verspürt ein Kribbeln in der Harnröhre und am Rektum
der Patient leidet an Gonorrhoe (hat nächtliche Erektionen mit brennenden Schmerzen in der Harnröhre und in der Harnblase)
die Patientin leidet an Amenorrhoe (hat einen Juckreiz, Brennen und Schwellungen an der Vulva und Vagina)
der Patient ist kurzatmig und spürt eine Enge (Verschlimmerung bei Bewegung)
der Patient muss tief zu atmen (hat einen Husten mit Schmerzen in der Brust)
der Patient hat reichlich dicken gelblich-weißen oder grau-weißen, klebrigen, sehnigen Auswurf
der Patient hat Bluthusten bzw. Lungentuberkulose mit großem Schwäche-Gefühl und Gewichtsverlust
der Patient leidet unter heftigem Herzklopfen (nachts oder durch Treppen steigen)
der Patient hat wunde Seiten am Halses (Verschlimmerung bei Berührung oder Bewegung)
der Patient hat Schmerzen in den Gliedern (dazu eine Abneigung gegen Bewegungen)
der Patient hat schmerzende Finger und Zehen
der Patient hat ein schmerzhaftes Ziehen im Rücken, in der rechten Hand und im linken Fuss
der Patient hat rheumatische Schmerzen am rechten Arm und an der Schulter (ist wie gelähmt)
der Patient hat einen unruhigen Schlaf (wacht mit einem Gefühl der Lähmung auf)
der Patient fühlt sich in einem warmen Raum kalt (besonders mittags)
der Patient leidet unter Fieber mit Schüttelfrost (hat chronische Wechselfieber)
der Patient schwitzt bei der geringsten Anstrengung
der Patient hat helle, gelbliche Ekzem und braune Flecken
Traditionelle Anwendungsgebiete
Anwendungsmöglichkeiten
Zu den Haupteinsatzgebieten der Jodum Globuli zählen Überfunktionen der Schilddrüse, die Schlafstörungen, innere Unruhe, permanenten Hunger, die Abnahme von Gewicht sowie eine übermäßige Wärmeproduktion hervorrufen. Vor allem bei Morbus Bechterew gilt das Hervortreten der Augäpfel als typisches Anzeichen. Schwillt die Schilddrüse im Hals an, hat dies einen Kropf zur Folge. Im Kopf macht sich ein schmerzendes Pochen oder Klopfen bemerkbar. Bei Bewegung nimmt es sogar zu. Die Kopfschmerzen können durch eine Migräneform verursacht werden. Eine weitere Indikation für Jodum Globuli sind Entzündungen der Gesichtsschleimhäute. Dabei leidet der Patient unter geschwollenen, geröteten Augen sowie wässrigen Fließschnupfen. Der Patient kann kaum noch riechen und verspürt unentwegt Niesreiz. Mitunter ist der Schnupfen auch die Folge einer Allergie. Am Auge oder an der Nasenschleimhaut entstehen zudem kleinere Geschwüre. Im Falle von Halsentzündungen zeigen sich in der Rachenregion oder auf der Zunge weißliche Beläge. Die Mandeln schwellen schmerzhaft an und der Betroffene verspürt Schluckbeschwerden. Des Weiteren schwellen die Lymphknoten in der Halsregion an. Bei stark ausgeprägten Husten besteht das Risiko von intensiven Schmerzen in der Brust sowie von Erstickungsanfällen. Mögliche Begleiterscheinungen bilden das Anschwellen des Halses und Heiserkeit. Verursacht wird der Husten nicht selten durch eine Bronchitis, Pseudo-Krupp, Asthma bronchiale oder eine Lungenentzündung. Letztere geht häufig mit starkem Durst und hohem Fieber einher. Ein weiteres Anwendungsgebiet stellen Verdauungsprobleme in Form eines übersäuerten Magens oder intensiven Durchfalls dar. Auslöser der Beschwerden ist übermäßiges Essen. Bei anhaltenden Symptomen besteht die Gefahr einer vergrößerten Leber und Gelbsucht. Im Falle einer Bauchspeicheldrüsenentzündung leidet der Patient unter Fettstuhl und starken Bauchschmerzen. An der Aorta (Hauptschlagader) vergrößern sich im Bauchraum die Lymphknoten. Bewegt sich der Erkrankte an der frischen Luft, bewirkt dies bei trockenen Wetterverhältnissen meist eine Besserung der Beschwerden. Der Patient möchte gerne baden oder sich mit kaltem Wasser waschen. Im Anschluss an die Mahlzeiten bessern sich die Symptome zumeist. Bei Bettwärme oder am frühen Morgen erfolgt jedoch eine Verschlechterung des Leidens. So fühlt sich der Betroffene bei Hitze und Wärme generell schlechter. Mitunter zeigen sich die Beschwerden auf einer Reise in feuchtwarmes Klima mit Meeresluft, die Jod enthält. Vor allem im Frühling und Herbst sind Heuschnupfen und allergisches Asthma besonders intensiv.
Verwendungsgebiete von Ferrum Jodatum
Drüsen-Erkrankungen
Erkrankungen der Schilddrüse
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Ruhe
- – Wärme, warme Räume
- – Druck
- – Nachts
- – Rauchen
↑ Besserung durch
- + Bewegung
- + Berührung
- + Frische Luft
- + Nach den Mahlzeiten
Beschwerden bessern sich durch…
Berührung
Bewegung
frische Luft
Verbesserung bei
Bewegung
Berührung
an der frischen Luft
Verschlimmerung bei
Druck
Husten
Lesen und Schreiben
Wärme / in warmen Räumen
Nachts
Ruhe
Rauchen
Dosierung & Einnahme
D6D12D30übliche Potenzen
Dosierung und Einnahme
Weil Homöopathika allgemein gut verträglich sind und keine Nebenwirkungen aufweisen, eignen sie sich für alle Altersklassen. Gleiches gilt für schwangere und stillende Frauen. Sollen jedoch höhere Potenzen ab D30, LM- oder Q-Potenzen verabreicht werden, ist der Rat eines fachkundigen Mediziners oder Homöopathen erforderlich. Zur Selbsttherapie empfehlen sich die Potenzen D6 bis D12. Kommt es zu einer länger anhaltenden Verschlimmerung der Beschwerden, ist die Therapie abzubrechen. Medikamente der Schulmedizin darf der Patient nicht eigenständig durch ein homöopathisches Präparat ersetzen. Stattdessen ist die Einwilligung des Arztes nötig. Vor der Anwendung der Jodum Globuli dürfen die Mundschleimhäute eine Viertelstunde vor der Darreichung weder Getränke noch Speisen, Alkohol oder Reste von Nikotin enthalten. Ein Baby im Alter von bis zu einem Jahr erhält täglich ein Globuli. Ab einem Alter von zwei bis drei Jahren erhöht sich die Dosis auf zwei Kügelchen. Größere Kinder können drei Globuli bekommen. Säuglingen lassen sich die Kügelchen einfach in die Wangentasche legen. Erwachsene Patienten geben die Globuli auf einen Plastiklöffel und lassen sie anschließend allmählich im Mund zergehen. Wie lange die Gabe der Jodum Globuli erfolgen muss, richtet sich nach den jeweiligen Beschwerden. Normalerweise dauert die Einnahme nur bis zum Rückgang der Symptome. Bei akuten Beschwerden sollte die Darreichung häufiger erfolgen.
Substanz & Hintergrund
Ferrum jodatum
Bei Ferrum jodatum handelt es sich um das Jodeisen.
Bei der Wahl eines homöopathischen Mittels steht nicht nur die Erkrankung, sondern der gesamte Mensch im Vordergrund. Jede Krankheit wirkt sich schließlich auf den gesamten Körper, den Geist und die Psyche des Menschen aus. Daher werden bei einem homöopathischen Anamnesegespräch alle körperlichen, geistigen und emotionalen Symptome des Patienten zusammengetragen, was schließlich ein umfassendes Beschwerdebild ergibt. Im zweiten Schritt sucht der behandelnde Arzt oder Heilpraktiker ein Arzneimittel aus, dessen Arzneimittelbild möglichst genau mit dem Beschwerdebild des Patienten übereinstimmt.
Wirkungsweise-und-Nebenwirkungen
Die Homöopathika werden als energetische Arzneimittel angesehen. Das Ähnlichkeitsprinzip bildet die Grundlage ihrer positiven Effekte. Der Unterschied zu schulmedizinischen Präparaten besteht darin, dass die homöopathischen Mittel sich dem menschlichen Abwehrsystem nicht entgegenstellen, sondern dieses unterstützen. So soll dem Körper seine Arbeit nicht abgenommen werden. Vielmehr gilt es, ihn in seinen natürlichen Funktionen zu fördern. Aus diesem Anlass ist ein Reiz notwendig, der den Reizen der Beschwerden, die behandelt werden sollen, ähnelt. So setzt die Homöopathie bei der Neutralisierung der Erkrankung auf die Heilkräfte der Natur. Einzige Nebenwirkung der Jodum Globuli kann eine Erstverschlimmerung der Beschwerden sein. Sie wird jedoch als Anzeichen für das Anschlagen der Therapie gewertet.
Hintergrundinformationen
Wie Chlor, Fluor und Brom gehört Jod zu den Halogenen (Salzbildnern). Die Natur enthält das Mineral in kleinen Mengen in Erdböden und Steinen. Da Jod wasserlöslich ist, kommt es zu seinem Auswaschen, sodass es in Meerestiere wie Fische übergeht. Auf diese Weise gelangt es in die Nahrungskette. Alternativ zum Fisch kann eine genügende Jodversorgung durch Milchprodukte oder jodiertes Speisesalz erfolgen. Falls nötig, lassen sich auch Jodtabletten einnehmen. Außerhalb des menschlichen Organismus findet Jod in Desinfektionsmitteln oder als Röntgenkontrastmittel Verwendung.Bei folgenden Symptomen ist Ferrum jodatum angezeigt:
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Ferrum jodatum – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Ipecacuanha
Brechwurzel
Ipecacuanha wird aus der brasilianischen Brechwurzel hergestellt. In der Homöopathie gilt anhaltende Übelkeit, die sich durch Erbrechen nicht bessert, als zentrales Anwendungsbild; traditionelle Anwendungsgebiete sind Magen-Darm- und Atemwegsbeschwerden.
ÜbelkeitErbrechenSchwangerschaftsübelkeitMagen-Darm-Beschwerden
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Natrium Carbonicum (Natriumcarbonat)
Natriumcarbonat (Soda)
Natrium Carbonicum ist ein Mineralsalz, das in der Homöopathie traditionell bei sehr sensiblen, zurückhaltenden Menschen eingesetzt wird. Traditionelle Anwendungsgebiete sind unter anderem Verdauungsschwäche, Kopfschmerzen nach geistiger Anstrengung und Ängstlichkeit.
VerdauungsbeschwerdenBlähungenKopfschmerzenSchwindel
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Ferrum Phosphoricum
Eisenphosphat
Ferrum phosphoricum, das Eisenphosphat, wird in der Homöopathie traditionell bei beginnenden fieberhaften Infekten der Atemwege eingesetzt, besonders bei blassen, leicht erschöpfbaren Menschen mit schnell errötendem Gesicht.
FieberErkältungGrippaler InfektMittelohrentzündung
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Kalium bichromicum
Kaliumdichromat
Kalium bichromicum, das Kaliumsalz der Dichromsäure, wird in der Homöopathie traditionell bei Infektionen der oberen Luftwege mit zähem, fadenziehendem Sekret sowie bei Kopfschmerzen und Migräne im Stirn- und Augenbereich eingesetzt.
SchnupfenNasennebenhöhlenentzündungErkältungHusten
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Ferrum jodatum
Wobei wird Ferrum jodatum in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Ferrum jodatum vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Schilddrüsenüberfunktion, Kropfbildung, Kopfschmerzen, Migräne, Schnupfen, Halsentzündung, Husten, Heiserkeit, Bindehautentzündung, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Menstruationsstörungen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Welche Potenzen von Ferrum jodatum sind üblich?
Für Ferrum jodatum werden in der Praxis häufig die Potenzen D6, D12, D30 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.
Was ist das typische Mittelbild von Ferrum jodatum?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Ferrum jodatum zuordnet: Druckgefühl an der vergrößerten Schilddrüse; Hervortretende, entzündete und brennende Augen; Herzklopfen mit Hitzewallungen und Kurzatmigkeit; Wechselnde Gesichtsfarbe von rot bis blass; Rastlosigkeit, sprunghaftes Verhalten und schnelle Erschöpfung; Verstopfte Nase mit dickflüssigem gelblichem Sekret, Krusten und chronischem Katarrh.
