Mittelbild & Leitsymptome
- Hyperaktivität, Nervosität und Ungeduld
- Starke Angst, etwa schon beim Anblick von Insekten
- Stimmung schwankt zwischen extremer Traurigkeit und überschwänglicher Freude
- Neigung zu Nervenkrisen und häufigen Wutausbrüchen
Das homöopathische Mittel wird aus der spanischen Spinnenart Tarantel Lycosa fasciiventris gewonnen, die zur Familie der Wolfsspinnen gehört.
Die spanischen Tarantel ist im ganzen Mittelmeer-Raum beheimatet und wird bis zu 7 cm groß. Für die Herstellung des homöopathischen Heilmittels wird die ganze Spinne getrocknet und danach zu Pulver gemahlen. Dieses wird dann ca. drei Wochen in 90 prozentigem Alkohol eingelegt.
Tarentula Hispanica kann bei extremer Angst, manisch-depressiven Zuständen, Halluzinationen und Wahnvorstellungen verschrieben werden. Es ist besonders gut für Menschen geeignet, die schon bei dem Anblick von Insekten (und/oder Reptilien) nervös oder sogar hysterisch werden, oder Personen die sich von Monstern und/oder Geistern verfolgt fühlen. Es ist ein Konstitutionsmittel für Menschen mit Depressionen und kann helfen, wenn die Stimmung zwischen extremer Traurigkeit bzw. Wein-Krisen und überschwenglich-froher Stimmung hin und her schwankt. Außerdem erleichtert Lycosa Tarentula Patienten, die zu Nervenkrisen und zu häufigen Wutausbrüchen neigen.
Symptome
- der Patient ist hyperaktiv, nervös und ungeduldig
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Lycosa Tarentula Globuli
Eierstockentzündungen
Kopfschmerzen
Nervöse Herzbeschwerden
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Avena sativa
Saathafer
Avena sativa ist die homöopathische Zubereitung des Saathafers. Die Materia medica ordnet dem Mittel Erschöpfung nach langer geistiger Arbeit zu, dazu nervöse Unruhe, nachlassende Konzentration und Einschlafstörungen bei überarbeiteten Menschen.
Erschöpfung nach geistiger AnstrengungNervositätEinschlafstörungenKonzentrationsschwäche
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Coffea
Kaffee
Coffea auf der Basis von Kaffee wird in der Homöopathie traditionell bei Schlaflosigkeit, innerer Unruhe und nervösem Herzklopfen eingesetzt, besonders wenn ständiger Gedankenfluss und Überreizung das Abschalten verhindern.
SchlaflosigkeitNervositätUnruheHerzklopfen
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Humulus lupulus
Hopfen
Humulus lupulus wird aus den frischen Fruchtständen des Hopfens hergestellt. Die Homöopathie setzt das Mittel traditionell bei Einschlafstörungen und Nervosität ein, wenn nachts der Schlaf ausbleibt und tagsüber Benommenheit und dösige Schwere das Bild bestimmen.
EinschlafstörungenNervositätInnere UnruheBenommenheit am Tag
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Passiflora incarnata
Passionsblume
Passiflora incarnata ist die homöopathische Zubereitung der Passionsblume. In der Homöopathie wird das Mittel traditionell bei Einschlafstörungen mit kreisenden Gedanken, innerer Unruhe und nervöser Anspannung am Abend eingesetzt.
EinschlafstörungenInnere UnruheNervositätGedankenkreisen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Lycosa Tarentula (Wolfsspinne)
Wobei wird Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Angstzustände, Nervosität, Innere Unruhe, Hyperaktivität, Stimmungsschwankungen, Wutausbrüche, Ungeduld. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Lycosa Tarentula (Wolfsspinne)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) zuordnet: Hyperaktivität, Nervosität und Ungeduld; Starke Angst, etwa schon beim Anblick von Insekten; Stimmung schwankt zwischen extremer Traurigkeit und überschwänglicher Freude; Neigung zu Nervenkrisen und häufigen Wutausbrüchen.
