Globuliwelt.de – Die Welt der Homöopathie

Lycosa Tarentula (Wolfsspinne)Wolfsspinne (Spanische Tarantel)

Lycosa tarentula wird aus der getrockneten spanischen Tarantel, einer Wolfsspinne, hergestellt. Homöopathen ordnen dem Mittel vor allem starke Angst- und Unruhezustände sowie ausgeprägte Stimmungsschwankungen zu.

Naturhistorische Illustration von Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) (Wolfsspinne (Spanische Tarantel)) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) – Wolfsspinne (Spanische Tarantel): Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

ÄngsteNervositätHyperaktivitätStimmungsschwankungenReizbarkeit

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Hyperaktivität, Nervosität und Ungeduld
  • Starke Angst, etwa schon beim Anblick von Insekten
  • Stimmung schwankt zwischen extremer Traurigkeit und überschwänglicher Freude
  • Neigung zu Nervenkrisen und häufigen Wutausbrüchen

Das homöopathische Mittel wird aus der spanischen Spinnenart Tarantel Lycosa fasciiventris gewonnen, die zur Familie der Wolfsspinnen gehört.

Die spanischen Tarantel ist im ganzen Mittelmeer-Raum beheimatet und wird bis zu 7 cm groß. Für die Herstellung des homöopathischen Heilmittels wird die ganze Spinne getrocknet und danach zu Pulver gemahlen. Dieses wird dann ca. drei Wochen in 90 prozentigem Alkohol eingelegt.

Tarentula Hispanica kann bei extremer Angst, manisch-depressiven Zuständen, Halluzinationen und Wahnvorstellungen verschrieben werden. Es ist besonders gut für Menschen geeignet, die schon bei dem Anblick von Insekten (und/oder Reptilien) nervös oder sogar hysterisch werden, oder Personen die sich von Monstern und/oder Geistern verfolgt fühlen. Es ist ein Konstitutionsmittel für Menschen mit Depressionen und kann helfen, wenn die Stimmung zwischen extremer Traurigkeit bzw. Wein-Krisen und überschwenglich-froher Stimmung hin und her schwankt. Außerdem erleichtert Lycosa Tarentula Patienten, die zu Nervenkrisen und zu häufigen Wutausbrüchen neigen.

Symptome

  • der Patient ist hyperaktiv, nervös und ungeduldig

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Lycosa Tarentula Globuli

  • Eierstockentzündungen

  • Kopfschmerzen

  • Nervöse Herzbeschwerden

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Lycosa Tarentula (Wolfsspinne)

Wobei wird Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Angstzustände, Nervosität, Innere Unruhe, Hyperaktivität, Stimmungsschwankungen, Wutausbrüche, Ungeduld. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Was ist das typische Mittelbild von Lycosa Tarentula (Wolfsspinne)?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Lycosa Tarentula (Wolfsspinne) zuordnet: Hyperaktivität, Nervosität und Ungeduld; Starke Angst, etwa schon beim Anblick von Insekten; Stimmung schwankt zwischen extremer Traurigkeit und überschwänglicher Freude; Neigung zu Nervenkrisen und häufigen Wutausbrüchen.