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Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß)Virginischer Wolfsfuß

Der Virginische Wolfsfuß wurde schon von den Sioux als Heilpflanze genutzt. In der Homöopathie wird Lycopus virginicus seit Mitte des 19. Jahrhunderts traditionell bei nervösen Herzbeschwerden und Schilddrüsenüberfunktion eingesetzt.

Botanische Illustration von Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) (Virginischer Wolfsfuß) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) – Virginischer Wolfsfuß: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

HerzklopfenSchilddrüsenbeschwerdenWechseljahresbeschwerdenÜbermäßiges Schwitzen

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Herzschmerzen mit Furchtgefühlen, Zittern und Unruhe
  • Unregelmäßiger, oft beschleunigter Puls
  • Beschwerden infolge einer Schilddrüsenüberfunktion oder der Wechseljahre
  • Heftiges Schwitzen

Schon die Sioux-Indianer nutzten die Heilpflanze „Virginischen Wolfsfuss“ in Form von Tee-Aufgüssen oder auch die Trockensubstanz erfolgreich gegen Erkältungskrankheiten, zur Blutstillung und als Beruhigungsmittel.

Auch in der Homöopathie wird das Mittel seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts gegen nervöse Herzbeschwerden, Schilddrüsenüberfunktion und Angina Pectoris verwendet.

Symptome

  • der Patient hat Schmerzen im Herz (mit Furcht-Gefühlen, Zittern und Unruhe)

  • der Patient hat einen unregelmäßigen, oft auch beschleunigten Puls

  • Die Beschwerden treten in Folge einer Schilddrüsen-Überfunktion auf oder wegen der Wechseljahre

  • der Patient schwitzt heftig

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Lycopus Virginicus

  • Herz-Enge-Gefühl

  • Herzklopfen

  • Herzrasen

  • Herzrhythmusstörungen

  • Hyperthyreose (krankhafte Überfunktion der Schilddrüse, übermäßigen Produktion von Schilddrüsenhormonen)

  • Morbus Basedow (Autoimmunkrankheit der Schilddrüse)

  • Schilddrüsenprobleme

  • Schweissausbrüche

  • Stenocardie (Engegefühl, Atembeklemmungen und Schmerzen in der Brustmitte )

  • Tachykardie (anhaltend beschleunigter Puls über 100 pro Minute)

Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?

Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.

↓ Verschlimmerung durch

  • Bewegung
  • Wärme

↑ Besserung durch

  • + Kühle Luft

Verbesserung bei

  • kühler Luft

  • Verschlimmerung bei

  • Bewegung

  • Wärme

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß)

Wobei wird Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Nervöse Herzbeschwerden, Schilddrüsenüberfunktion, Unregelmäßiger Puls, Wechseljahresbeschwerden, Starkes Schwitzen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Was ist das typische Mittelbild von Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß)?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) zuordnet: Herzschmerzen mit Furchtgefühlen, Zittern und Unruhe; Unregelmäßiger, oft beschleunigter Puls; Beschwerden infolge einer Schilddrüsenüberfunktion oder der Wechseljahre; Heftiges Schwitzen.