Mittelbild & Leitsymptome
- Herzschmerzen mit Furchtgefühlen, Zittern und Unruhe
- Unregelmäßiger, oft beschleunigter Puls
- Beschwerden infolge einer Schilddrüsenüberfunktion oder der Wechseljahre
- Heftiges Schwitzen
Schon die Sioux-Indianer nutzten die Heilpflanze „Virginischen Wolfsfuss“ in Form von Tee-Aufgüssen oder auch die Trockensubstanz erfolgreich gegen Erkältungskrankheiten, zur Blutstillung und als Beruhigungsmittel.
Auch in der Homöopathie wird das Mittel seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts gegen nervöse Herzbeschwerden, Schilddrüsenüberfunktion und Angina Pectoris verwendet.
Symptome
der Patient hat Schmerzen im Herz (mit Furcht-Gefühlen, Zittern und Unruhe)
der Patient hat einen unregelmäßigen, oft auch beschleunigten Puls
Die Beschwerden treten in Folge einer Schilddrüsen-Überfunktion auf oder wegen der Wechseljahre
der Patient schwitzt heftig
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Lycopus Virginicus
Herz-Enge-Gefühl
Herzklopfen
Herzrasen
Herzrhythmusstörungen
Hyperthyreose (krankhafte Überfunktion der Schilddrüse, übermäßigen Produktion von Schilddrüsenhormonen)
Morbus Basedow (Autoimmunkrankheit der Schilddrüse)
Schilddrüsenprobleme
Schweissausbrüche
Stenocardie (Engegefühl, Atembeklemmungen und Schmerzen in der Brustmitte )
Tachykardie (anhaltend beschleunigter Puls über 100 pro Minute)
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Bewegung
- – Wärme
↑ Besserung durch
- + Kühle Luft
Verbesserung bei
kühler Luft
Verschlimmerung bei
Bewegung
Wärme
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Cactus grandiflorus
Königin der Nacht
Cactus grandiflorus wird aus der nachtblühenden Königin der Nacht gewonnen. Die Materia medica ordnet dem Mittel Empfindungen von Einschnürung zu – kennzeichnend ist das Gefühl, ein eiserner Reifen liege eng um die Brust. Herzbeschwerden gehören stets ärztlich abgeklärt.
HerzklopfenNervöse HerzbeschwerdenEngegefühl in der BrustStauungskopfschmerz
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Crataegus (Weißdorn)
Weißdorn
Crataegus aus den frischen Früchten des Weißdorns gilt in der Homöopathie traditionell als Mittel für das Herz und wird bei nervösen Herzbeschwerden und Herzklopfen eingesetzt, vorwiegend bei älteren Menschen.
Nervöse HerzbeschwerdenHerzklopfenUnregelmäßiger HerzschlagBlutdruckschwankungen
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Digitalis purpurea
Roter Fingerhut
Digitalis purpurea wird aus den Blättern des stark giftigen Roten Fingerhuts gewonnen und nur in potenzierter Form verwendet. Die Materia medica ordnet dem Mittel Herzklopfen, nervöse Herzbeschwerden und ein Gefühl von Schwäche mit Übelkeit zu.
HerzklopfenNervöse HerzbeschwerdenUnruhegefühl in der BrustSchwindel
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Ferrum jodatum
Jodeisen
Ferrum jodatum, das Jodeisen, wird in der Homöopathie traditionell bei Schilddrüsen- und Drüsenbeschwerden eingesetzt, etwa bei Überfunktion der Schilddrüse mit innerer Unruhe, Herzklopfen und Kropfbildung.
SchilddrüsenüberfunktionKropfbildungKopfschmerzenMigräne
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß)
Wobei wird Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Nervöse Herzbeschwerden, Schilddrüsenüberfunktion, Unregelmäßiger Puls, Wechseljahresbeschwerden, Starkes Schwitzen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Lycopus Virginicus (Virginischer Wolfsfuß) zuordnet: Herzschmerzen mit Furchtgefühlen, Zittern und Unruhe; Unregelmäßiger, oft beschleunigter Puls; Beschwerden infolge einer Schilddrüsenüberfunktion oder der Wechseljahre; Heftiges Schwitzen.
