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Abies NigraAmerikanische Schwarzfichte

Abies nigra wird aus der amerikanischen Schwarzfichte gewonnen und in der Homöopathie traditionell bei Magenbeschwerden, Verstopfung und Verdauungsstörungen eingesetzt. Typisch ist das Gefühl eines harten Klumpens im Magen, oft nach Tabak- oder Teegenuss.

Botanische Illustration von Abies Nigra (Amerikanische Schwarzfichte) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Abies Nigra – Amerikanische Schwarzfichte: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

MagenschmerzenVerstopfungGastritisDarmentzündungenSodbrennenAufstoßenVerdauungsstörungenHustenOhrenschmerzenHerzklopfenRheuma

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht August 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Gefühl hart gekochter Eier oder eines Klumpens im Magen
  • Morgendliche Appetitlosigkeit, nachmittags Heißhunger
  • Saures Aufstoßen und Sodbrennen nach Tee
  • Beschwerden nach Tabak- und Teegenuss
  • Würgegefühl im Rachen, erschwerte Atmung im Liegen
  • Heißer, roter Kopf

Abies Nigra gewinnen die Produzenten homöopathischer Mittel aus Bestandteilen der amerikanischen Schwarzfichte.

Das Mittel wirkt bei Darmentzündungen, Verstopfung und Gastritis. Zu den Hauptsymptomen der Patienten zählen ein Engegefühl im Magen und die Dyspepsie, beides macht die Betroffenen zuweilen leicht hysterisch. Gerade ältere Menschen profitieren dann von Abies nigra.

Leitsymptome von Abies Nigra

Eines der wichtigsten Leitsymptome von Abies nigra ist zweifellos das Gefühl hart gekochter Eier im Magen der betroffenen Person, ebenso klagen die Patienten sehr oft über morgendliche Appetitlosigkeit. Nachmittags schließlich entwickeln sie Heißhunger und verlangen besonders stark nach Gurken. Weitere Leitsymptome von Abies nigra sind:

  • Beschwerden nach dem Rauchen

  • Aufstoßen

  • heißer roter Kopf

  • muss immer husten, angespannte Lungen

  • Würgegefühl im Rachen

  • schwierige Atmung verschlimmert sich beim Hinlegen

  • Tachykardie, stechender Herzschmerz, Kreuzschmerzen

  • Rheumatismus

Abies Nigra wird aus der amerikanischen Schwarzfichte gewonnen. Es wird in der Homöopathie gegen Verstopfung, Darmentzündungen und Gastritis eingesetzt.

Abies Nigra ist besonders hilfreich bei Beschwerden mit dem Magen. Die Magenbeschwerden treten oft in Begleitung mit saurem Aufstoßen oder Erbrechen auf. Dadurch kommt auch zu Sodbrennen, z.B. nach dem Trinken von Tee. Abies Nigra helfen also bei Verdauungsstörungen, die durch zu viel Tee oder Tabak entstanden sind. Es wird aber auch häufig bei älteren Menschen mit funktionellen Herzbeschwerden eingesetzt, hilft aber ebenso gegen Verstopfung und Schmerzen im äußeren Gehörgang.

Symptome

  • der Patient leidet an morgendlicher Appetitlosigkeit

  • der Patient hat Heißhunger auf Gurken (nachmittags)

  • der Patient hat das Gefühl von hart gekochten Eiern im Magen

  • die Beschwerden treten nach dem Rauchen auf

  • der Patient leidet unter Aufstoßen

  • der Patient hat einen heißen, roten Kopf

  • der Patient hat das Gefühl als ob etwas im Brustkorb liegen würde – muss immer husten.

  • Die Lungen sind angespannt, die Beschwerden verschlechtern sich durch Husten

  • der Patient hat ein Würgegefühl im Rachen, Atmung fällt schwer, schlimmer im Liegen

  • der Patient leidet an stechenden Schmerzen im Herz, Herztätigkeit langsam

  • der Patient leidet an Kreuzschmerzen und Schmerzen in den Knochen (rheumatisch)

  • der Patient ist nachts unruhig, wacht auf und ist hungrig. Träumt schlecht.

  • der Patient hat intermittierendes Fieber (chronisch) mit Schmerzen im Enddarm, ihm ist abwechselnd warm und kalt

  • Schmerzen treten links-seitig auf und ziehen zur Seite hin.

  • der Patient hat den Eindruck, als müsse er würgen

  • der Patient hat einen trockenen Hals und Durst

  • der Patient hat Speiseröhrenkrämpfe

  • der Patient leidet an Augen-tränen

  • der Patient leidet an Bauchkrämpfen

  • der Patient kann nur langsam urinieren, starkes Pressen notwendig

  • der Patient uriniert oft und zeitweilig mit Schmerzen.

  • der Patient bekommt schlecht Luft, Verschlimmerung im Liegen.

  • der Patient leidet an übel riechenden Atem.

  • der Patient leidet an Verdauungsstörungen

  • der Patient hat Durchblutungsstörungen

  • der Patient hat viele rote Äderchen im Gesicht

  • der Patient hat das Gefühl als wäre das Blut wie kaltes Wasser, er friert

  • der Patient will Fleisch und gewürzte Speisen.

  • Periodenblutung treten nur tagsüber auf

  • der Patient hat einen stechenden und schneidenden Schmerz im Herz, die Herztätigkeit ist schwer und langsam.

Traditionelle Anwendungsgebiete

Abies Nigra im Einsatz

Abies Nigra gilt als sehr leistungsfähiges Heilmittel besonders bei Beschwerden im Bereich des Magens, bei Verstopfung, funktionellen Herzbeschwerden älterer Menschen sowie bei Schmerzen im Gehörgang. Magenbeschwerden können mit saurem Aufstoßen und Erbrechen einhergehen. Nach einer Tasse Tee kommt es zu Sodbrennen. Abies hilft generell gegen die Verdauungsstörungen durch zu viel Tabak und Tee. Typische Hinweise für die Anwendung von Abies nigra sind Husten, Verstopfung, Aufstoßen, Verdauungsstörungen, Blutungen, Malariafieber, Hypochondrie sowie Auswirkungen von Nikotin und Tee. Das Mittel wird oft eingesetzt, um die Schleimhäute im Magen-Darm-Kanal zu beruhigen. Die Betroffenen schildern ihre Beschwerden sehr genau, dabei sind sie mutlos und depressiv. Das Klumpengefühl in ihrem Magen verängstigt sie, weil sie an Magenkrebs glauben und den Tod fürchten. Zudem haben sie das Gefühl, zu schnell zu altern, sie konzentrieren sich schlecht und erweisen sich geistig als unflexibel oder nehmen dies subjektiv so wahr. Schon in relativ jungen Jahren, ab dem 40. Lebensjahr, lernen sie nur noch sehr schlecht. Man gibt Abies nigra als Tropfen oder Globuli in den Potenzierungen D2 und D3 oder Ampullen D6 Abies Nigra. Das Leiden der Betroffenen wird verschlechtert durch Tabak, Husten, morgens, nach dem Essen, durch Tee und im Liegen.

Verwendungsgebiete von Abies Nigra Globuli

  • Magenschleimhautentzündung saures Aufstoßen Schmerzen (Mageneingang)

  • Verdauungsstörungen (nach dem Rauchen oder Teetrinken)

  • Darmkoliken

  • Herzrasen

  • Bradykardie (Herzschlag unter 60 Schläge pro Minute)

  • Blähungen

  • Gefühl wie ein Kloß am Mageneingang

  • Darmentzündungen

  • Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerspiegel)

  • Sodbrennen

  • Heißhunger

  • Appetitlosigkeit

  • Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

  • Obstipation (Verstopfung)

  • saures Aufstoßen Schmerzen am Mageneingang

  • Hyperacidität (Magenübersäuerung)

  • Unterzuckerung

  • Meteorismus (übermäßige Ansammlung von Gas im Verdauungstrakt)

  • Darmentzündung

  • Dyspepsie (Verdauungsstörung)

Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?

Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.

↓ Verschlimmerung durch

  • morgens
  • nach dem Essen
  • Tabak
  • Tee
  • im Liegen

Verschlimmerung bei

  • morgens

  • Tabak

  • Husten

  • Nach dem Essen

  • Im Liegen

  • Tee trinken

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Abies Nigra – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Abies Nigra

Wobei wird Abies Nigra in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Abies Nigra vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Magenbeschwerden, Verstopfung, Gastritis, Darmentzündungen, Sodbrennen, Aufstoßen, Verdauungsstörungen, Husten, Ohrenschmerzen, Funktionelle Herzbeschwerden, Rheumatische Beschwerden. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Welche Potenzen von Abies Nigra sind üblich?

Für Abies Nigra werden in der Praxis häufig die Potenzen D2, D3, D6 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.

Was ist das typische Mittelbild von Abies Nigra?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Abies Nigra zuordnet: Gefühl hart gekochter Eier oder eines Klumpens im Magen; Morgendliche Appetitlosigkeit, nachmittags Heißhunger; Saures Aufstoßen und Sodbrennen nach Tee; Beschwerden nach Tabak- und Teegenuss; Würgegefühl im Rachen, erschwerte Atmung im Liegen; Heißer, roter Kopf.