Okoubaka in typischen Situationen
Wie die homöopathische Praxis das Mittel je nach Anlass einsetzt.
Reisevorbereitung
Vor Fernreisen mit ungewohnter Küche und anderem Wasser: traditionell einige Tage vor der Abreise begonnen und unterwegs fortgeführt.
- Potenz:
- D6
- Gabe:
- Ab 3 Tagen vor der Abreise 3-mal täglich 5 Globuli.
Magen-Darm auf Reisen
Die fremde Küche schlägt auf den Bauch: Grummeln, Blähungen, breiiger Stuhl nach Straßenküche oder Buffet.
- Potenz:
- D6
- Gabe:
- 3- bis 5-mal täglich 5 Globuli.
Nach verdorbenem Essen
Einige Stunden nach der zweifelhaften Mahlzeit: Übelkeit, Krämpfe, Durchfall.
- Potenz:
- D6
- Gabe:
- Anfangs stündlich 5 Globuli, dann 3-mal täglich.
Empfindlicher Magen und Unverträglichkeiten
Bestimmte Lebensmittel werden schlecht vertragen: Völlegefühl, Blähungen, belegte Zunge nach dem Essen.
- Potenz:
- D6
- Gabe:
- 3-mal täglich 5 Globuli über ein bis zwei Wochen.
Magen-Darm-Erholung nach Infekt
Der Infekt ist überstanden, aber die Verdauung noch nicht wieder im Takt – die klassische Okoubaka-Kur.
- Potenz:
- D6
- Gabe:
- 3-mal täglich 5 Globuli über ein bis zwei Wochen.
Nach Medikamenten-Kuren
Nach Antibiotika oder anderen belastenden Einnahmen wählt die Tradition Okoubaka zur Regeneration des Verdauungstrakts.
- Potenz:
- D6
- Gabe:
- 3-mal täglich 5 Globuli über ein bis zwei Wochen.
Das Mittelbild
- Trockener Mund mit papierartigem Geschmack
- Weiß-gelblich belegte Zunge
- Starke Blähungen und unregelmäßiger Stuhlgang
- Völlegefühl und Übelkeit
- Zahnfleischschwellungen mit Blutungsneigung
↓ Verschlimmerung durch
- – Tabak-Konsum
↑ Besserung durch
- + Fasten
VerdauungsstörungenDurchfallBauchschmerzenLebensmittelvergiftungReizdarmBlähungenÜbelkeitNahrungsmittelunverträglichkeitenScheidenpilzZahnfleischentzündungRekonvaleszenzNebenwirkungen von MedikamentenReisevorbereitung
Darreichungsformen
| Form | Üblich | Wofür |
|---|---|---|
| Globuli | D2, D6, D12 | Die verbreitetste Form; das klassische Reiseapotheken-Mittel. |
| Tabletten | D3, D6 | Gleichwertige Alternative, enthält meist Milchzucker. |
Okoubaka – oder passt ein anderes Mittel besser?
Die klassische Abgrenzung innerhalb verwandter Mittel.
Substanz & Hintergrund
Okoubaka Globuli enthalten den Wirkstoff aus der getrockneten Rinde und den getrockneten Ästen des Okoubaka-Baumes (aus der Familie der Sandelholz-Gewächse), der in West-Afrika und Ghana beheimatet ist.
Okoubaka Globuli entstammen dem seltenen Urwaldbaum Okoubaka aubrevillei, der in Westafrika gedeiht. Sie werden aus der getrockneten und gepulverten Baumrinde gewonnen. Eine wissenschaftliche Arzneimittelprüfung über die Wirkung des Okoubaka nach den Kriterien der Homöopathie liegt bislang nicht vor. Praxiserfahrungen sowie die Volksmedizin Westafrikas geben jedoch Aufschluss über die Anwendungsgebiete der Arznei. Dazu gehören in erster Linie Magen-Darm-Erkrankungen und verschiedene Vergiftungen. Darüber hinaus wird dem Homöopathikum eine positive Wirkung auf Bauchspeicheldrüse, Galle und Leber zugeschrieben. So berichten die Patienten nach der Einnahme von Okoubaka häufig von einer Besserung ihres Gesundheitszustands.
Anwendungsmöglichkeiten
Zum Einsatz gelangen Okoubaka Globuli vor allem bei Erkrankungen der Magen-Darm-Region, der Bauchspeicheldrüse, der Galle und der Leber. Als wirksam gelten sie zudem bei Vergiftungserscheinungen wie zum Beispiel durch eine Lebensmittelvergiftung. Die Darreichung der Okoubaka Globuli ist in jedem Lebensalter möglich. Verabreicht werden sie zum Beispiel, um länger zurückliegende Bauchraumerkrankungen, Tabakmissbrauch oder Tropenkrankheiten zu behandeln. Als hilfreich gilt außerdem die Gabe des Homöopathikums bei den Nachwirkungen einer Grippe durch das Influenza-Virus oder Nebenwirkungen durch chemische Medikamente. Weitere Indikationen sind lange Erholungsphasen nach einer Kinderkrankheit, die Folgen einer Chemotherapie sowie das Vernachlässigen einer nötigen Diät. Ferner eignen sich die Globuli zur präventiven Darreichung bei einer Reise in tropische Gefilde. Als sinnvoll gilt die Darreichung von Okoubaka Globuli, wenn sich die Konzentration des Patienten durch anstrengende geistige Betätigungen verschlechtert, was auch aufgrund von Giftstoffen und viralen Infekten der Fall sein kann.
Wirkungsweise und Nebenwirkungen
Als energetische Arznei beruht die Wirkung der Okoubaka Globuli auf dem Prinzip der Ähnlichkeit. Im Gegensatz zu den Medikamenten der Schulmedizin wirken sie dem menschlichen Abwehrsystem nicht entgegen, sondern unterstützen es. Dabei soll dem Organismus dessen Arbeit nicht abgenommen werden. Stattdessen wird er in seinen Abläufen unterstützt. Zur wirksamen Behandlung der Beschwerden muss ein ähnlicher Reiz angewandt werden, der zur Aktivierung der natürlichen Lebenskraft dient. Mithilfe der Naturheilkräfte lässt sich eine Heilung oder Besserung der Erkrankung erzielen. Unerwünschte Nebeneffekte treten durch homöopathische Arzneimittel nur sehr selten auf. Möglich ist allerdings eine sogenannte Erstverschlimmerung der Beschwerden. Sie zeigt sich zumeist einige Tage nach dem Therapieanfang und tritt insbesondere bei höheren Potenzen auf. Die Erstverschlimmerung stellt jedoch keinen Grund zur Sorge dar, weil sie als positives Anzeichen für die Körperreaktion eingestuft wird. Keinesfalls bedeutet das Ausbleiben der Erstverschlimmerung einen negativen Verlauf der Behandlung. Haben sich die Beschwerden gebessert, können die Okoubaka Globuli abgesetzt werden. Hält die Therapie über die nötige Zeit hinaus an, besteht das Risiko, dass die Beschwerden erneut auftreten, was von Homöopathen als Spätverschlimmerung bezeichnet wird. Nach etwa 3 bis 4 Wochen geht die Verschlimmerung von selbst wieder zurück.
Hintergrundinformationen
Der Okoubaka-Baum zählt zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Er gedeiht ausschließlich in den Urwäldern von Westafrika. Dort ist die Rinde des Okoubaka schon seit langem als wirkungsvolles Mittel gegen Vergiftungen bekannt. Die Homöopathie entdeckte die Heilkraft der Baumrinde 1972, als eine Homöopathin gestoßene Okoubaka-Rinde als Geschenk für eine erfolgreiche Therapie erhielt. Nach positiven Versuchen in der Praxis fand Okoubaka schließlich auch den Weg nach Deutschland. Die Homöopathen verwendeten die Arznei u. a. bei Lebensmittelvergiftungen, Krebsschmerzen, Blutkrebs, Überfunktionen der Schilddrüse und Autointoxikationen.
Die Okoubaka Globuli werden hauptsächlich zur Heilung von Krankheiten des Verdauungstraktes und bei Immunschwäche angewandt.
In Westafrika wird Okoubaka schon lange als (entgiftendes) Heilmittel eingesetzt. In der Homöopathie hat sich seine Wirkung ebenfalls als vielseitig anwendbar herausgestellt und auch bewährt.
Der Name Okou baka kommt aus einem afrikanischen Dialekt (von der Elfenbeinküste) und heißt übersetzt so viel wie „Todesbaum“. Nicht etwas weil die Einnahme tödlich sein kann, sondern weil der Baum den Wachstum anderer Pflanzen in einem Umkreis von ca. 20 Metern verhindert.
Verwendungsgebiete von Okoubaka Globuli
Missbrauch von Insektiziden
Ekzeme durch Medikamente (oder Antibiotika)
Allergien (in der Schwangerschaft, insbesondere durch Medikamente)
(Brech-) Durchfall Erkrankungen
Verdauungs-Störungen
Magen-Darm Grippe
Allergie gegen Nahrungsmittel
Darmkrämpfe oder Entzündung des Magen-Darm Traktes
Verdauungs-Schwäche
Verschlimmerung bei
- Tabak-Konsum
Verbesserung bei
- Fasten
Symptome
Trockener Mund papier-artiger Geschmack im Mund )
Jucken an Lippen und Gaumen nach dem Essen
Aufstoßen
Scheidenpilz-Infektionen
andauernde Schwellungen (sowie Blutungsneigung des Zahnfleisches)
verstärkte Blähungen
unregelmäßiger Stuhlgang
Völlegefühl / Übelkeit
weiß-gelblich belegte Zunge
Okoubaka Globuli werden aus Essenzen der Rinde und der Äste des tropischen Urwaldbaums Okoubaka aubrevillei aus Westafrika zubereitet.
Sie kommen hauptsächlich bei schwacher Verdauung, Durchfällen und Darmkrämpfen zum Einsatz. Bewährt haben sich die Okoubaka Globuli bei einem Reizdarm-Syndrom, Nahrungsmittelallergien und Magenkeimen, Zahnproblemen, Borreliose und selbst einer Schwermetallbelastung.
Herkunft und Einsatz der Okoubaka Globuli
Die Okoubaka Globuli gelten neben ihrer positiven Wirkung auf die Darmtätigkeit und die Darmflora auch als bewährtes Heilmittel für die langfristige Stabilisierung der Vaginalflora, was aber eine längerfristige Einnahme voraussetzt. Scheidenpilzinfektionen gehören zu den Indikationen für die Einnahmen, daneben setzt man die Okoubaka Globuli für folgende Beschwerden ein:
trockener Mund und weißlich belegte Zunge
Blutungsneigung und andauernde Schwellungen des Zahnfleisches
starke Blähungen und unregelmäßiger Stuhlgang, verbunden mit Völlegefühl und Übelkeit
Die Wirkung der Okoubaka Globuli kommt hauptsächlich aus der Rinde des 30 Meter hohen Sandelholzbaumes, die Stammrinde stellt eine Gerbstoffdroge dar und beinhaltet Amino- und Gallussäuren, Catechine, Protocatechussäure, Sterine und Phenolcarbonsäuren. Die für die Homöopathie hergestellte Urtinktur schmeckt holzig und wirkt leicht antibiotisch, entgiftet Magen und Darm und wirkt entzündungshemmend auf alle Schleimhäute. Die westafrikanischen Einheimischen nutzen das Pulver aus der Rinde traditionell gegen alle Vergiftungen und gegen schwere Syphilis. Daher hat sich auch die Homöopathie längst der Okoubaka angenommen und bietet die entsprechenden Heilmittel an.
Verwendungsgebiete von Okoubaka Globuli
Missbrauch von Insektiziden
Ekzeme durch Medikamente (oder Antibiotika)
Allergien (in der Schwangerschaft, insbesondere durch Medikamente)
(Brech-) Durchfall Erkrankungen
Verdauungs-Störungen
Magen-Darm Grippe
Allergie gegen Nahrungsmittel
Darmkrämpfe oder Entzündung des Magen-Darm Traktes
Verdauungs-Schwäche
Verschlimmerung bei
- Tabak-Konsum
Verbesserung bei
- Fasten
Symptome
Trockener Mund papier-artiger Geschmack im Mund )
Jucken an Lippen und Gaumen nach dem Essen
Aufstoßen
Scheidenpilz-Infektionen
andauernde Schwellungen (sowie Blutungsneigung des Zahnfleisches)
verstärkte Blähungen
unregelmäßiger Stuhlgang
Völlegefühl / Übelkeit
weiß-gelblich belegte Zunge
Häufige Fragen zu Okoubaka
Wann ist Okoubaka das richtige Mittel?
Wenn der Magen-Darm-Trakt Ungewohntes verarbeiten muss: fremde Kost auf Reisen, verdorbenes Essen, Unverträglichkeiten – oder die Erholungsphase nach einem Infekt. Typische Zeichen sind belegte Zunge, trockener Mund, Blähungen und Völlegefühl.
Wie nimmt man Okoubaka zur Reisevorbereitung?
Die bewährte Praxis beginnt einige Tage vor der Abreise: 3-mal täglich 5 Globuli D6, unterwegs fortgeführt. So gehört Okoubaka neben Cocculus und Arsenicum album zur klassischen Grundausstattung der homöopathischen Reiseapotheke.
Okoubaka oder Arsenicum album bei verdorbenem Essen?
Die Heftigkeit entscheidet: Arsenicum album beim stürmischen Bild mit Brennen, Erbrechen und Durchfall zugleich, Unruhe und nächtlicher Verschlimmerung. Okoubaka beim milderen Verlauf – und traditionell zur Nachsorge, wenn das Gröbste vorbei ist.
Wie lange dauert eine Okoubaka-Kur?
Traditionell ein bis zwei Wochen mit 3-mal täglich 5 Globuli – etwa zur Magen-Darm-Erholung nach Infekten oder Medikamenten-Kuren. Danach absetzen und dem Verdauungstrakt Zeit geben.
Ist Okoubaka für Kinder geeignet?
Ja – gerade auf Familienreisen ist Okoubaka ein bewährter Begleiter. Kinder erhalten 3 Globuli, gern in Wasser gelöst. Bei Durchfall gehört die Trinkmenge im Blick behalten – Kinder trocknen schneller aus als Erwachsene.
Was ist das Besondere am Okoubaka-Baum?
Okoubaka aubrevillei ist ein seltener Urwaldbaum Westafrikas, dessen Rinde dort seit jeher zur Verdauungspflege und bei verdorbener Nahrung geschätzt wird. In die Homöopathie kam er erst im 20. Jahrhundert – und wurde binnen weniger Jahrzehnte zu einem der beliebtesten Magen-Darm-Mittel.
