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OkoubakaOkoubaka-Baum

Okoubaka wird aus der Rinde eines westafrikanischen Urwaldbaumes gewonnen und in der Homöopathie traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden, Lebensmittelvergiftungen und zur Regeneration nach Infekten oder Medikamenteneinnahme eingesetzt.

Botanische Illustration von Okoubaka (Okoubaka-Baum) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Okoubaka – Okoubaka-Baum: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

VerdauungsstörungenDurchfallBauchschmerzenLebensmittelvergiftungReizdarmBlähungenÜbelkeitNahrungsmittelunverträglichkeitenScheidenpilzZahnfleischentzündungRekonvaleszenzNebenwirkungen von MedikamentenReisevorbereitung

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht Juni 2022 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Trockener Mund mit papierartigem Geschmack
  • Weiß-gelblich belegte Zunge
  • Starke Blähungen und unregelmäßiger Stuhlgang
  • Völlegefühl und Übelkeit
  • Zahnfleischschwellungen mit Blutungsneigung

Okoubaka Globuli enthalten den Wirkstoff aus der getrockneten Rinde und den getrockneten Ästen des Okoubaka-Baumes (aus der Familie der Sandelholz-Gewächse), der in West-Afrika und Ghana beheimatet ist.

Okoubaka Globuli entstammen dem seltenen Urwaldbaum Okoubaka aubrevillei, der in Westafrika gedeiht. Sie werden aus der getrockneten und gepulverten Baumrinde gewonnen. Eine wissenschaftliche Arzneimittelprüfung über die Wirkung des Okoubaka nach den Kriterien der Homöopathie liegt bislang nicht vor. Praxiserfahrungen sowie die Volksmedizin Westafrikas geben jedoch Aufschluss über die Anwendungsgebiete der Arznei. Dazu gehören in erster Linie Magen-Darm-Erkrankungen und verschiedene Vergiftungen. Darüber hinaus wird dem Homöopathikum eine positive Wirkung auf Bauchspeicheldrüse, Galle und Leber zugeschrieben. So berichten die Patienten nach der Einnahme von Okoubaka häufig von einer Besserung ihres Gesundheitszustands.

Symptome

  • Trockener Mund papier-artiger Geschmack im Mund )

  • Jucken an Lippen und Gaumen nach dem Essen

  • Aufstoßen

  • Scheidenpilz-Infektionen

  • andauernde Schwellungen (sowie Blutungsneigung des Zahnfleisches)

  • verstärkte Blähungen

  • unregelmäßiger Stuhlgang

  • Völlegefühl / Übelkeit

  • weiß-gelblich belegte Zunge

Okoubaka Globuli werden aus Essenzen der Rinde und der Äste des tropischen Urwaldbaums Okoubaka aubrevillei aus Westafrika zubereitet.

Sie kommen hauptsächlich bei schwacher Verdauung, Durchfällen und Darmkrämpfen zum Einsatz. Bewährt haben sich die Okoubaka Globuli bei einem Reizdarm-Syndrom, Nahrungsmittelallergien und Magenkeimen, Zahnproblemen, Borreliose und selbst einer Schwermetallbelastung.

Symptome

  • Trockener Mund papier-artiger Geschmack im Mund )

  • Jucken an Lippen und Gaumen nach dem Essen

  • Aufstoßen

  • Scheidenpilz-Infektionen

  • andauernde Schwellungen (sowie Blutungsneigung des Zahnfleisches)

  • verstärkte Blähungen

  • unregelmäßiger Stuhlgang

  • Völlegefühl / Übelkeit

  • weiß-gelblich belegte Zunge

Traditionelle Anwendungsgebiete

Anwendungsmöglichkeiten

Zum Einsatz gelangen Okoubaka Globuli vor allem bei Erkrankungen der Magen-Darm-Region, der Bauchspeicheldrüse, der Galle und der Leber. Als wirksam gelten sie zudem bei Vergiftungserscheinungen wie zum Beispiel durch eine Lebensmittelvergiftung. Die Darreichung der Okoubaka Globuli ist in jedem Lebensalter möglich. Verabreicht werden sie zum Beispiel, um länger zurückliegende Bauchraumerkrankungen, Tabakmissbrauch oder Tropenkrankheiten zu behandeln. Als hilfreich gilt außerdem die Gabe des Homöopathikums bei den Nachwirkungen einer Grippe durch das Influenza-Virus oder Nebenwirkungen durch chemische Medikamente. Weitere Indikationen sind lange Erholungsphasen nach einer Kinderkrankheit, die Folgen einer Chemotherapie sowie das Vernachlässigen einer nötigen Diät. Ferner eignen sich die Globuli zur präventiven Darreichung bei einer Reise in tropische Gefilde. Als sinnvoll gilt die Darreichung von Okoubaka Globuli, wenn sich die Konzentration des Patienten durch anstrengende geistige Betätigungen verschlechtert, was auch aufgrund von Giftstoffen und viralen Infekten der Fall sein kann.

Verwendungsgebiete von Okoubaka Globuli

  • Missbrauch von Insektiziden

  • Ekzeme durch Medikamente (oder Antibiotika)

  • Allergien (in der Schwangerschaft, insbesondere durch Medikamente)

  • (Brech-) Durchfall Erkrankungen

  • Verdauungs-Störungen

  • Magen-Darm Grippe

  • Allergie gegen Nahrungsmittel

  • Darmkrämpfe oder Entzündung des Magen-Darm Traktes

  • Verdauungs-Schwäche

Herkunft und Einsatz der Okoubaka Globuli

Die Okoubaka Globuli gelten neben ihrer positiven Wirkung auf die Darmtätigkeit und die Darmflora auch als bewährtes Heilmittel für die langfristige Stabilisierung der Vaginalflora, was aber eine längerfristige Einnahme voraussetzt. Scheidenpilzinfektionen gehören zu den Indikationen für die Einnahmen, daneben setzt man die Okoubaka Globuli für folgende Beschwerden ein:

  • trockener Mund und weißlich belegte Zunge

  • Blutungsneigung und andauernde Schwellungen des Zahnfleisches

  • starke Blähungen und unregelmäßiger Stuhlgang, verbunden mit Völlegefühl und Übelkeit

Die Wirkung der Okoubaka Globuli kommt hauptsächlich aus der Rinde des 30 Meter hohen Sandelholzbaumes, die Stammrinde stellt eine Gerbstoffdroge dar und beinhaltet Amino- und Gallussäuren, Catechine, Protocatechussäure, Sterine und Phenolcarbonsäuren. Die für die Homöopathie hergestellte Urtinktur schmeckt holzig und wirkt leicht antibiotisch, entgiftet Magen und Darm und wirkt entzündungshemmend auf alle Schleimhäute. Die westafrikanischen Einheimischen nutzen das Pulver aus der Rinde traditionell gegen alle Vergiftungen und gegen schwere Syphilis. Daher hat sich auch die Homöopathie längst der Okoubaka angenommen und bietet die entsprechenden Heilmittel an.

Verwendungsgebiete von Okoubaka Globuli

  • Missbrauch von Insektiziden

  • Ekzeme durch Medikamente (oder Antibiotika)

  • Allergien (in der Schwangerschaft, insbesondere durch Medikamente)

  • (Brech-) Durchfall Erkrankungen

  • Verdauungs-Störungen

  • Magen-Darm Grippe

  • Allergie gegen Nahrungsmittel

  • Darmkrämpfe oder Entzündung des Magen-Darm Traktes

  • Verdauungs-Schwäche

Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?

Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.

↓ Verschlimmerung durch

  • Tabak-Konsum

↑ Besserung durch

  • + Fasten

Verschlimmerung bei

  • Tabak-Konsum

Verbesserung bei

  • Fasten

Verschlimmerung bei

  • Tabak-Konsum

Verbesserung bei

  • Fasten

Dosierung & Einnahme

D2D6D12C200übliche Potenzen

Dosierung und Einnahme

Weil Homöopathika allgemein als gut verträglich gelten, lassen sie sich auch von Kindern sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen. Als empfehlenswerte Dosis im Rahmen einer Selbsttherapie gelten die Potenzen D6 bis D12. Bei Kindern und schwangeren Frauen ist vor der Einnahme eine Beratung durch einen Arzt sinnvoll. Ohne ärztliche Zustimmung darf ein schulmedizinisches Präparat nicht durch Okoubaka Globuli ersetzt werden. Vor der Darreichung des Homöopathikums sind bestimmte Regeln zu beachten, da es sich bei Globuli um empfindliche Arzneimittel handelt. So besteht das Risiko, dass ihre Wirksamkeit unter äußeren Einflüssen leidet. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass der Mundraum 15 Minuten vor der Darreichung keinerlei Getränke, Alkohol, Speisen oder Nikotin enthält. Gleiches gilt für ätherische Öle wie Kampfer, Menthol oder Latschenkiefer. Babys im ersten Lebensjahr erhalten pro Tag ein Okoubaka Globuli. Ab dem zweiten bis dritten Lebensjahr können dann zwei Globulikügelchen eingenommen werden. Bei älteren Kindern erhöht sich die Dosis auf drei Globuli. Die Anwendung erfolgt dadurch, dass dem Kind das Kügelchen in der Wangentasche platziert wird. Erwachsene Patienten verwenden für die Einnahme einen Löffel aus Plastik. Nach der Zufuhr lassen sie die Globuli einfach im Mund zergehen. Ebenso ist ihre Auflösung in Wasser möglich, um sie danach auszutrinken.

Wie lange Okoubaka Globuli eingenommen werden müssen, hängt vom individuellen Beschwerdebild ab. Normalerweise erfolgt die Behandlung mit Homöopathika solange, bis sich die Beschwerden gebessert haben oder abgeklungen sind. Bei akuten Leiden empfiehlt sich in der Regel eine häufige Einnahme der Globuli. Nach der Besserung der Symptome wird die Dosierung allmählich herabgesetzt. Bei hohen Potenzen wie C200 ist eine Verordnung durch einen Homöopathen oder Heilpraktiker erforderlich. Zur Selbsttherapie sind sie nicht geeignet.

Anwendung und Dosierung von Okoubaka Globuli

Bei den oben genannten Indikationen wie Darmkrämpfen, Durchfällen und einer schwachen Verdauung, die oft auf einer Magen-Darm-Grippe basieren, können auch leichtere Potenzierungen wie D2 eingesetzt werden, wenn die Beschwerden nicht allzu groß ausfallen. Als Antibiotika wirken Okoubaka Globuli gegen Ekzeme, die durch Insektizide oder Medikamente verursacht wurden. Auch wird das Mittel für Babys gar nicht, für Kinder ab dem dritten Lebensjahr nur behutsam eingesetzt, da die Homöopathie andere adäquate Mittel bietet.

Okoubaka Globuli enthalten den Wirkstoff aus der getrockneten Rinde und den getrockneten Ästen des Okoubaka-Baumes (aus der Familie der Sandelholz-Gewächse), der in West-Afrika und Ghana beheimatet ist.

Die Okoubaka Globuli werden hauptsächlich zur Heilung von Krankheiten des Verdauungstraktes und bei Immunschwäche angewandt.

In Westafrika wird Okoubaka schon lange als (entgiftendes) Heilmittel eingesetzt. In der Homöopathie hat sich seine Wirkung ebenfalls als vielseitig anwendbar herausgestellt und auch bewährt.

Der Name Okou baka kommt aus einem afrikanischen Dialekt (von der Elfenbeinküste) und heißt übersetzt so viel wie „Todesbaum“. Nicht etwas weil die Einnahme tödlich sein kann, sondern weil der Baum den Wachstum anderer Pflanzen in einem Umkreis von ca. 20 Metern verhindert.

Substanz & Hintergrund

Wirkungsweise und Nebenwirkungen

Als energetische Arznei beruht die Wirkung der Okoubaka Globuli auf dem Prinzip der Ähnlichkeit. Im Gegensatz zu den Medikamenten der Schulmedizin wirken sie dem menschlichen Abwehrsystem nicht entgegen, sondern unterstützen es. Dabei soll dem Organismus dessen Arbeit nicht abgenommen werden. Stattdessen wird er in seinen Abläufen unterstützt. Zur wirksamen Behandlung der Beschwerden muss ein ähnlicher Reiz angewandt werden, der zur Aktivierung der natürlichen Lebenskraft dient. Mithilfe der Naturheilkräfte lässt sich eine Heilung oder Besserung der Erkrankung erzielen. Unerwünschte Nebeneffekte treten durch homöopathische Arzneimittel nur sehr selten auf. Möglich ist allerdings eine sogenannte Erstverschlimmerung der Beschwerden. Sie zeigt sich zumeist einige Tage nach dem Therapieanfang und tritt insbesondere bei höheren Potenzen auf. Die Erstverschlimmerung stellt jedoch keinen Grund zur Sorge dar, weil sie als positives Anzeichen für die Körperreaktion eingestuft wird. Keinesfalls bedeutet das Ausbleiben der Erstverschlimmerung einen negativen Verlauf der Behandlung. Haben sich die Beschwerden gebessert, können die Okoubaka Globuli abgesetzt werden. Hält die Therapie über die nötige Zeit hinaus an, besteht das Risiko, dass die Beschwerden erneut auftreten, was von Homöopathen als Spätverschlimmerung bezeichnet wird. Nach etwa 3 bis 4 Wochen geht die Verschlimmerung von selbst wieder zurück.

Hintergrundinformationen

Der Okoubaka-Baum zählt zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae). Er gedeiht ausschließlich in den Urwäldern von Westafrika. Dort ist die Rinde des Okoubaka schon seit langem als wirkungsvolles Mittel gegen Vergiftungen bekannt. Die Homöopathie entdeckte die Heilkraft der Baumrinde 1972, als eine Homöopathin gestoßene Okoubaka-Rinde als Geschenk für eine erfolgreiche Therapie erhielt. Nach positiven Versuchen in der Praxis fand Okoubaka schließlich auch den Weg nach Deutschland. Die Homöopathen verwendeten die Arznei u. a. bei Lebensmittelvergiftungen, Krebsschmerzen, Blutkrebs, Überfunktionen der Schilddrüse und Autointoxikationen.

Die Okoubaka Globuli werden hauptsächlich zur Heilung von Krankheiten des Verdauungstraktes und bei Immunschwäche angewandt.

In Westafrika wird Okoubaka schon lange als (entgiftendes) Heilmittel eingesetzt. In der Homöopathie hat sich seine Wirkung ebenfalls als vielseitig anwendbar herausgestellt und auch bewährt.

Der Name Okou baka kommt aus einem afrikanischen Dialekt (von der Elfenbeinküste) und heißt übersetzt so viel wie „Todesbaum“. Nicht etwas weil die Einnahme tödlich sein kann, sondern weil der Baum den Wachstum anderer Pflanzen in einem Umkreis von ca. 20 Metern verhindert.

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Okoubaka – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Okoubaka

Wobei wird Okoubaka in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Okoubaka vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Darmkrämpfe, Lebensmittelvergiftung, Reizdarm, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Nahrungsmittelallergien, Scheidenpilz, Zahnfleischprobleme, Rekonvaleszenz nach Infekten, Nebenwirkungen von Medikamenten, Reisevorbereitung. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Welche Potenzen von Okoubaka sind üblich?

Für Okoubaka werden in der Praxis häufig die Potenzen D2, D6, D12, C200 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.

Was ist das typische Mittelbild von Okoubaka?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Okoubaka zuordnet: Trockener Mund mit papierartigem Geschmack; Weiß-gelblich belegte Zunge; Starke Blähungen und unregelmäßiger Stuhlgang; Völlegefühl und Übelkeit; Zahnfleischschwellungen mit Blutungsneigung.