Mittelbild & Leitsymptome
- Beschwerden häufig auf der linken Seite
- Stechende, blitzartig ins Ohr und in den Kiefer einschießende Gesichtsschmerzen
- Gefühl wie gequetscht, oft periodisch auftretend
- Beschwerden nach Schnupfen oder Wetterumschwung
- Rotes, heißes Gesicht
Verbascum gehört zur Familie der Braunwurz-Gewächse, von denen viele Arten als Heilpflanze verwendet werden.
Es ist mit ca. 300 Arten eine sehr vielfältige Gattung und kommt in weiten Teile Europas und Asiens vor. Dieses Mittel hat sich besonders bewährt bei Neuralgien (Nervenschmerzen) insbesondere Trigeminus-Neuralgie, bei Inkontinenz und nächtlichem Einnässen.
Symptome
der Patient hat oft Beschwerden auf der linken Seite
der Patient hat stechende oder zermalmende Schmerzen
der Patient leidet an Gesichtsschmerzen (schießen wie ein Blitz ins Ohr und den Kiefer)
der Patient hat ein Gefühl wie gequetscht (oft periodisch auftretend)
die Beschwerden treten als Folge eines Schnupfens oder Wetterumschwungs auf
das Gesicht des Patienten ist häufig rot und heiß
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Verbascum
Beschwerden in den Wechseljahren
Blähungen
Hysterie
Kopfschmerzen
Neigung zu Krämpfen und
Nervenreizungen
Schlaflosigkeit
Schwäche der Beine
nervöse Herzbeschwerden
Globusgefühl im Hals
Magenkrämpfe
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Temperaturwechsel
- – Abends und nachts
- – Nach Anstrengung und Bewegung
↑ Besserung durch
- + Wärme
- + Reiben
- + Ruhe
- + Beschäftigung
- + Sich einhüllen
Verbesserung bei
Beschäftigung
Wärme
Reiben
Ruhe
sich einhüllen
Verschlimmerung bei
Temperatur-Wechsel
abends und/oder nachts
nach Anstrengung / Bewegung
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Verbascum (Königskerze) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Spigelia Anthelmia (Spigelie bzw. Wurmkraut)
Wurmkraut
Spigelia wird aus der Spigelie (Wurmkraut) gewonnen, einer giftigen Pflanze aus Südamerika. Traditionelle Anwendungsgebiete sind neuralgische Schmerzen, insbesondere linksseitige Gesichts- und Kopfschmerzen, sowie nervöse Herzbeschwerden mit Herzklopfen.
TrigeminusneuralgieNervenschmerzen (Neuralgien)KopfschmerzenGesichtsschmerzen
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Acidum Phosphoricum
Phosphorsäure
Acidum phosphoricum wird in der Homöopathie traditionell bei Schwäche- und Erschöpfungszuständen eingesetzt, insbesondere nach Kummer, Liebeskummer oder emotionalem Schock. Homöopathen ordnen dem Mittel eine besondere Beziehung zu Gemüt, Nerven und Wirbelsäule zu.
ErschöpfungSchwächezuständeBeschwerden nach KummerLiebeskummer
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Colocynthis
Koloquinte
Colocynthis, gewonnen aus der Koloquinte (Bittergurke), wird in der Homöopathie traditionell bei krampfartigen Bauchschmerzen, Koliken und Ischiasbeschwerden eingesetzt, besonders wenn die Beschwerden als Folge von Ärger und Zorn auftreten.
BauchkrämpfeKolikenIschiasbeschwerdenNervenschmerzen
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Plantago major
Breitwegerich
Plantago major wird aus der frischen, blühenden Pflanze des Breitwegerichs gewonnen. In der Homöopathie gilt sie als traditionelles Mittel bei Zahnschmerzen mit Ausstrahlung ins Ohr, empfindlichen Zähnen und Bettnässen bei Kindern.
ZahnschmerzenEmpfindliche ZähneOhrenschmerzenZahnfleischbeschwerden
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Verbascum (Königskerze)
Wobei wird Verbascum (Königskerze) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Verbascum (Königskerze) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Nervenschmerzen, Trigeminusneuralgie, Gesichtsschmerzen, Inkontinenz, Bettnässen, Kopfschmerzen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Verbascum (Königskerze)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Verbascum (Königskerze) zuordnet: Beschwerden häufig auf der linken Seite; Stechende, blitzartig ins Ohr und in den Kiefer einschießende Gesichtsschmerzen; Gefühl wie gequetscht, oft periodisch auftretend; Beschwerden nach Schnupfen oder Wetterumschwung; Rotes, heißes Gesicht.
