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Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer)Kirschlorbeer

Laurocerasus (Kirschlorbeer), eine Pflanze aus der Familie der Rosengewächse, wird in der Homöopathie eher selten verwendet. Traditionelle Anwendungsgebiete sind Herzschwäche, Husten und Neuralgien, häufig bei blass-bläulichem Erscheinungsbild.

Botanische Illustration von Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer) (Kirschlorbeer) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer) – Kirschlorbeer: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

HerzschwächeHustenNervenschmerzen

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Zyanose: violett-bläuliche Verfärbung von Haut, Schleimhäuten, Lippen oder Fingernägeln
  • Bläuliche Lippen
  • Grau-blaue Gesichtsfarbe
  • Blass-blaues Erscheinungsbild

Das homöopathische Heilmittel Laurocerasus wird hauptsächlich gegen Herzschwäche, Husten und bei Neuralgien angewandt.

Das eher seltener verwendete homöopathische Mittel wird im Volksmund auch Kirschlorbeer genannt. Die Lorbeerkirsche ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse, und stammt ursprünglich aus Kleinasien. Ihren Beinamen erhielt diese Pflanze wegen ihrer Kirsch-artigen Steinfrüchte und wegen der Lorbeer-ähnlichen Blätter-Form.

Menschen, für die Laurocerasus besonders gut geeignet ist, sind oft blass-blau, haben bläuliche Lippen und eine grau-blaue Gesichtsfarbe. Häufig verwendete Potenzen von Laurocerasus sind bis D6.

Symptome

  • der Patient leidet unter einer Zyanose (violett-bläuliche Verfärbung der Haut, der Schleimhäute, der Lippen bzw. Fingernägel)

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Laurocerasus

  • Atemnot

  • Asthma

  • Blasenkrämpfe

  • Darmkrämpfe

  • Herz-Asthma (Atmen-Schwierigkeit, aufgrund einer Gefäßerweiterung und damit verbundenes Herzversagen)

  • Herz-Insuffizienz (fehlende Fähigkeit, die vom Körper benötigte Blutmenge ohne Druck-Anstieg in die Herzvorhöfe zu befördern)

  • Husten

  • Kopfschmerzen

  • Kurzatmigkeit

  • Magenkrämpfe

  • Nachtschweiss

  • Nervenschmerzen

  • Reizhusten

  • Schweiß-Ausbrüche

  • Schwitzen

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer)

Wobei wird Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer) in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Herzschwäche, Husten, Neuralgien. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Welche Potenzen von Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer) sind üblich?

Für Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer) werden in der Praxis häufig die Potenzen D6 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.

Was ist das typische Mittelbild von Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer)?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Laurocerasus Mactans (Kirschlorbeer) zuordnet: Zyanose: violett-bläuliche Verfärbung von Haut, Schleimhäuten, Lippen oder Fingernägeln; Bläuliche Lippen; Grau-blaue Gesichtsfarbe; Blass-blaues Erscheinungsbild.