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SymphytumBeinwell

Symphytum (Beinwell, auch Wallwurz genannt) wird in der Homöopathie traditionell bei Verletzungen des Bewegungsapparates eingesetzt, insbesondere bei schlecht heilenden Knochenverletzungen, Prellungen und stumpfen Augenverletzungen.

Botanische Illustration von Symphytum (Beinwell) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Symphytum – Beinwell: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

KnochenbrüchePrellungen und BlutergüsseAugenverletzungenSehnenscheidenentzündungSportverletzungenVerstauchungenVenenentzündungPhantomschmerzen

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2022 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Lang anhaltende Schmerzen nach Frakturen oder Knochenhautverletzungen
  • Stumpfe Verletzungen am Auge oder an der Augenhöhle
  • Phantomschmerzen
  • Verletzte Bänder und Sehnen
  • Prellungen am äußeren Auge und Gesichtsverletzungen

Symphytum, auch Beinwell, Wallwurz oder Beinwurz genannt, entfaltet seine Wirkung durch den Einfluss auf Muskel-, Haut- und Knochengewebe, das nach Verletzungen durch die Anwendung der Pflanze wesentlich besser heilt.

Das zu den Raublattgewächsen (Boraginaceae) gehörende Symphytum wird schon sehr lange zu Heilzwecken eingesetzt, es lindert Schmerzen, hemmt Entzündungen und sorgt für den Rückgang von Schwellungen. Verantwortlich hierfür ist das enthaltene Allantoin, das Säugetiere beim Abbau von Nukleinsäuren produzieren. In der Homöopathie setzt man die Symphytum Globuli bei Irritationen im Bewegungsapparat und sonstigen Verletzungen ein. Auch ein blaues Auge bessert sich durch Symphytum Globuli.

Indikationen und Einsatz von Symphytum GlobuliBei schlecht heilenden Knochenverletzungen gelten Symphytum Globuli als das Mittel der Wahl, ebenso bei Augenverletzungen und Sehnenscheidenentzündungen. Typische Leitsymptome sind lang anhaltende Schmerzen nach Frakturen oder einer Knochenhautverletzung, Phantomschmerzen, verletzte Bänder und Sehnen, äußere Prellungen am Auge und ganz allgemein Gesichtsverletzungen. Die Hauptanwendungsgebiete sind:

  • Sportverletzungen

  • Knochenbrüche

  • ein blaues Auge sowie

  • umgeknickte Knöchel

Hinzu kommen Prellungen und Verrenkungen, die entsprechenden punktuellen Schmerzen, Venenentzündungen, die Grünholzfraktur (eine spezielle Art des Knochenbruches) und der Sehnen- und Bänderriss. Auch eine Sehnenentzündung heilt bestens durch den Einsatz von Symphytum Globuli, die unter Sportlern sehr oft zum Einsatz kommen.

Symptome

  • der Patient leidet an langanhaltenden Schmerzen (nach Knochenhautverletzungen)

  • der Patient hat stumpfe Verletzungen am Auges und/oder der Augenhöhle

  • der Patient hat Phantomschmerzen

  • der Patient hat verletzte Bändern oder Sehnen

  • der Patient hat Prellungen am Äußeren Auge

  • der Patient hat Gesichts-Verletzungen

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Symphytum Globuli

  • Knochenbrüche (fördert das schnelle Zusammenwachsen)

  • Verletzungen (an den Knochen )

  • Knochenbrüche

  • blaues Auge

  • umgeknickte Knöchel / Bänderriß

  • Verrenkungen

  • Sport-Verletzungen wie Verstauchung / Prellungen

  • Venen-Entzündung

Substanz & Hintergrund

Verwendung von Symphytum Globuli

Aufgrund der meist starken Beeinträchtigungen infolge einer Verletzung nehmen Anwender die Symphytum Globuli wesentlich häufiger ein als andere homöopathische Mittel. Ein Stundenabstand gilt als normal, die Anwendung erfolgt bis zur Besserung und kann allmählich reduziert werden. Weitere Anwendungsgebiete von Symphytum Globuli lauten wie folgt:

  • Geprellte Knochen, auch im Gesicht ("Veilchen")

  • Prellung mit punktuellem Schmer

  • verletzte Knochenhaut

  • geprelltes Auge

  • umgeknickter Knöchel

  • Verletzungen an Gesichtsknochen

Symphytum gibt es auch als Salbe, in dieser Form eignet es sich besonders gut nach Prellungen ohne äußere Hautverletzung.

Weiterführende Informationen zu Symphytum

Der heilende Wirkstoff von Symphytum Globuli nennt sich im Volksmund auch „Beinwell“, weil er einen wohltuenden, schmerzlindernden Einfluss auf die Beine hat.

Die Pflanze kommt aus der Familie der Raublattgewächsen und trägt den lateinischen Namen Boraginaceae. Auch in der Homöopathie wird Symphytum bei Beschwerden des Bewegungapparates eingesetzt. Es hat aber eine ebenso positive Wirkung bei stumpfen Verletzungen im Gesicht, wie z.B. einem blauen Auge.

Es ist ein typisches Mittel gegen Knochen-Verletzungen und schlecht heilenden Knochen-Brüchen. Außerdem ist es hilfreich bei Sehnenscheiden-Entzündungen (z.B. in Form einer Salbe). Beinwell ist in hoher Konzentration giftig und kann Leberschäden und/oder Krebs auslösen. In niedriger Konzentration hat es eine heilende Wirkung.

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Symphytum – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Symphytum

Wobei wird Symphytum in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Symphytum vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Knochenbrüche, Knochenhautverletzungen, Prellungen, Augenverletzungen, Blaues Auge, Sehnen- und Bänderverletzungen, Sehnenscheidenentzündung, Sportverletzungen, Verrenkungen, Umgeknickter Knöchel, Venenentzündungen, Phantomschmerzen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Was ist das typische Mittelbild von Symphytum?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Symphytum zuordnet: Lang anhaltende Schmerzen nach Frakturen oder Knochenhautverletzungen; Stumpfe Verletzungen am Auge oder an der Augenhöhle; Phantomschmerzen; Verletzte Bänder und Sehnen; Prellungen am äußeren Auge und Gesichtsverletzungen.