Mittelbild & Leitsymptome
- Lang anhaltende Schmerzen nach Frakturen oder Knochenhautverletzungen
- Stumpfe Verletzungen am Auge oder an der Augenhöhle
- Phantomschmerzen
- Verletzte Bänder und Sehnen
- Prellungen am äußeren Auge und Gesichtsverletzungen
Symphytum, auch Beinwell, Wallwurz oder Beinwurz genannt, entfaltet seine Wirkung durch den Einfluss auf Muskel-, Haut- und Knochengewebe, das nach Verletzungen durch die Anwendung der Pflanze wesentlich besser heilt.
Das zu den Raublattgewächsen (Boraginaceae) gehörende Symphytum wird schon sehr lange zu Heilzwecken eingesetzt, es lindert Schmerzen, hemmt Entzündungen und sorgt für den Rückgang von Schwellungen. Verantwortlich hierfür ist das enthaltene Allantoin, das Säugetiere beim Abbau von Nukleinsäuren produzieren. In der Homöopathie setzt man die Symphytum Globuli bei Irritationen im Bewegungsapparat und sonstigen Verletzungen ein. Auch ein blaues Auge bessert sich durch Symphytum Globuli.
Indikationen und Einsatz von Symphytum GlobuliBei schlecht heilenden Knochenverletzungen gelten Symphytum Globuli als das Mittel der Wahl, ebenso bei Augenverletzungen und Sehnenscheidenentzündungen. Typische Leitsymptome sind lang anhaltende Schmerzen nach Frakturen oder einer Knochenhautverletzung, Phantomschmerzen, verletzte Bänder und Sehnen, äußere Prellungen am Auge und ganz allgemein Gesichtsverletzungen. Die Hauptanwendungsgebiete sind:
Sportverletzungen
Knochenbrüche
ein blaues Auge sowie
umgeknickte Knöchel
Hinzu kommen Prellungen und Verrenkungen, die entsprechenden punktuellen Schmerzen, Venenentzündungen, die Grünholzfraktur (eine spezielle Art des Knochenbruches) und der Sehnen- und Bänderriss. Auch eine Sehnenentzündung heilt bestens durch den Einsatz von Symphytum Globuli, die unter Sportlern sehr oft zum Einsatz kommen.
Symptome
der Patient leidet an langanhaltenden Schmerzen (nach Knochenhautverletzungen)
der Patient hat stumpfe Verletzungen am Auges und/oder der Augenhöhle
der Patient hat Phantomschmerzen
der Patient hat verletzte Bändern oder Sehnen
der Patient hat Prellungen am Äußeren Auge
der Patient hat Gesichts-Verletzungen
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Symphytum Globuli
Knochenbrüche (fördert das schnelle Zusammenwachsen)
Verletzungen (an den Knochen )
Knochenbrüche
blaues Auge
umgeknickte Knöchel / Bänderriß
Verrenkungen
Sport-Verletzungen wie Verstauchung / Prellungen
Venen-Entzündung
Substanz & Hintergrund
Verwendung von Symphytum Globuli
Aufgrund der meist starken Beeinträchtigungen infolge einer Verletzung nehmen Anwender die Symphytum Globuli wesentlich häufiger ein als andere homöopathische Mittel. Ein Stundenabstand gilt als normal, die Anwendung erfolgt bis zur Besserung und kann allmählich reduziert werden. Weitere Anwendungsgebiete von Symphytum Globuli lauten wie folgt:
Geprellte Knochen, auch im Gesicht ("Veilchen")
Prellung mit punktuellem Schmer
verletzte Knochenhaut
geprelltes Auge
umgeknickter Knöchel
Verletzungen an Gesichtsknochen
Symphytum gibt es auch als Salbe, in dieser Form eignet es sich besonders gut nach Prellungen ohne äußere Hautverletzung.
Weiterführende Informationen zu Symphytum
Der heilende Wirkstoff von Symphytum Globuli nennt sich im Volksmund auch „Beinwell“, weil er einen wohltuenden, schmerzlindernden Einfluss auf die Beine hat.
Die Pflanze kommt aus der Familie der Raublattgewächsen und trägt den lateinischen Namen Boraginaceae. Auch in der Homöopathie wird Symphytum bei Beschwerden des Bewegungapparates eingesetzt. Es hat aber eine ebenso positive Wirkung bei stumpfen Verletzungen im Gesicht, wie z.B. einem blauen Auge.
Es ist ein typisches Mittel gegen Knochen-Verletzungen und schlecht heilenden Knochen-Brüchen. Außerdem ist es hilfreich bei Sehnenscheiden-Entzündungen (z.B. in Form einer Salbe). Beinwell ist in hoher Konzentration giftig und kann Leberschäden und/oder Krebs auslösen. In niedriger Konzentration hat es eine heilende Wirkung.
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Symphytum – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Ledum Palustre
Sumpfporst
Ledum palustre (Sumpfporst, auch Wilder Rosmarin genannt) wird in der Homöopathie traditionell bei Stich- und Bisswunden, Insektenstichen und einem blauen Auge eingesetzt. Charakteristisch ist, dass sich die verletzten Stellen kalt anfühlen und durch Kälte bessern.
InsektensticheStichwundenBisswundenBlaues Auge
Zum Mittel-Profil →
Ruta Graveolens (Weinraute)
Weinraute
Ruta graveolens, die Weinraute, wird in der Homöopathie traditionell bei Überanstrengung und Verletzungen des Bewegungsapparates wie Verstauchungen, Zerrungen und Sehnenbeschwerden eingesetzt. Auch überanstrengte Augen nach langem Lesen oder Bildschirmarbeit zählen zu den traditionellen Anwendungsgebieten.
VerstauchungenZerrungenPrellungenSehnenscheidenentzündung
Zum Mittel-Profil →
Acidum Hydrofluoricum (Flusssäure)
Flusssäure
Acidum hydrofluoricum wird aus Flusssäure hergestellt, einer wässrigen Lösung von Fluorwasserstoff. In der Homöopathie wird es traditionell bei Beschwerden von Haut, Bindegewebe, Venen und Knochen eingesetzt, etwa bei juckenden Sommerausschlägen oder Krampfadern.
HautausschlägeJuckreizSommerallergienFußpilz
Zum Mittel-Profil →
Allium cepa
Küchenzwiebel
Allium cepa, die Küchenzwiebel, wird in der Homöopathie traditionell bei Fließschnupfen mit scharfem, wässrigem Nasensekret und mildem Tränenfluss eingesetzt — etwa bei Erkältungen und Heuschnupfen.
SchnupfenHeuschnupfenErkältungHusten
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Symphytum
Wobei wird Symphytum in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Symphytum vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Knochenbrüche, Knochenhautverletzungen, Prellungen, Augenverletzungen, Blaues Auge, Sehnen- und Bänderverletzungen, Sehnenscheidenentzündung, Sportverletzungen, Verrenkungen, Umgeknickter Knöchel, Venenentzündungen, Phantomschmerzen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Symphytum?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Symphytum zuordnet: Lang anhaltende Schmerzen nach Frakturen oder Knochenhautverletzungen; Stumpfe Verletzungen am Auge oder an der Augenhöhle; Phantomschmerzen; Verletzte Bänder und Sehnen; Prellungen am äußeren Auge und Gesichtsverletzungen.
