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Teucrium Marum Verum (Amberkraut)Amberkraut

Teucrium Marum Verum wird aus dem Amberkraut (Katzen-Gamander) zubereitet. Traditionelle Anwendungsgebiete in der Homöopathie sind vor allem Nasenpolypen, verstopfte Nase und entzündliche Beschwerden im Mund- und Rachenraum.

Botanische Illustration von Teucrium Marum Verum (Amberkraut) (Amberkraut) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Teucrium Marum Verum (Amberkraut) – Amberkraut: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

NasenpolypenSchnupfenHalsschmerzenSchluckbeschwerdenZahnfleischentzündungTinnitusReizhustenSchlafstörungenNagelbettentzündungArthritis

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Verstopfte Nasenlöcher am Tag mit Kribbeln in der Nase
  • Neigung zu Nasenpolypen
  • Kratzen und Reißen im Rachen mit stechenden Halsschmerzen
  • Viel Schleim und modriger Geschmack im Mund mit häufigem Räuspern
  • Einschlafprobleme mit Hin- und Herwälzen, besonders vor Mitternacht
  • Ständiges Frieren, abends Wärmegefühl mit Redseligkeit

Teucrium Marum Verum ist ein Mittel mit pflanzlichem Ursprung, es wird aus einem mediterranen Strauch der Gattung Gamander, zubereitet.

Die Pflanze nennt sich Amberkraut , kommt aus dem Mittelmeerraum und hat silbrige-weiße Blütenknospen mit rötlich-violetten Blüten. Durch den hohen Terpen-Gehalt verströmt Amber einen charakteristischen, Thymian ähnlichen Geruch, der besonders anziehend auf Katzen ist. Daher hat es auch den Namen Katzen-Gamander. Früher wurde Teucrium marum in der Volksheilkunde als Niespulver verwendet, um Nasenpolypen, Entzündungen im Hals- und Rachenbereich oder eine verstopfte Nase zu behandeln. Dieses homöopathische Heilmittel wird hauptsächlich gegen entzündliche Beschwerden im Mund und Rachen-Raum eingesetzt.

Symptome

  • der Patient will singen

  • der Patient ist träge

  • der Patient will weder körperlich noch geistig arbeiten

  • der Patient hat drückende Schmerzen in der Stirn (Verschlimmerung beim Bücken, Stirnhaut ist sehr empfindlich)

  • der Patient hat verweinte Augen, obwohl er gar nicht geweint hat

  • der Patient hat aufgequollene Augenlider.

  • der Patient hat beißende Tränen im Freien.

  • der Patient hat zischende Ohrgeräusche.

  • der Patient hat trockenen Herpes.

  • der Patient spürt Kribbeln in der Nase.

  • der Patient hat stechende Schmerzen in der Nasenhöhle.

  • der Patient hat Verstopfte Nasenlöcher am Tag.

  • der Patient leidet an Polypen.

  • der Patient hat Schnupfen und verstopfte Nasenlöcher.

  • der Patient ist blass.

  • der Patient Hitzewallungen, aber keine Rötungen.

  • der Patient hat zwei tiefe Furchen an den Seiten der Unterlippe.

  • der Patient hat im Rachen ein Kratzen und Reißen.

  • der Patient hat drückende, stechende Schmerzen im Hals (mit Schluckbeschwerden)

  • der Patient produziert viel Schleim im Mund.

  • der Patient hat einen modrigen Geschmack im Mund, räuspert sich oft.

  • der Patient hat Hunger am Morgen und am Abend

  • der Patient hat Einschlafprobleme wegen Hunger.

  • der Patient hat Angst (in der Magengegend)

  • der Patient hat Koliken nach dem Trinken von Wasser und/oder Bier.

  • der Patient hat viel blassen Urin.

  • der Patient hat keine Lust auf Sex.

  • der Patient hat einen trockenen Husten (kurzzeitig)

  • der Patient spürt ein Enge-Gefühl in der Brust

  • der Patient leidet an brennenden Fingerspitzen.

  • der Patient hat Schmerzen in den Armen ( wie Rheuma)

  • der Patient leidet an eingewachsenen Zehennägel (besonders am rechten großen Zeh).

  • der Patient zittert und ist aufgegergt

  • der Patient leidet an eingeschlafenen Gliedmaßen

  • der Patient hat Einschlaf-Probleme, er wälzt sich hin und her (besonders vor 0 Uhr)

  • der Patient friert ständig

  • der Patient verspürt Wärme am Abend, wird dann redselig

  • der Patient ist schnell reizbar und empfindlich, besonders nach dem Essen (spürt dann einen Druck in der Stirn)

  • der Patient verspürt ein reißen in den Knochen

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Teucrium marum verum

  • Gelenkentzündung

  • Arthritis

  • Mandelvereiterung / Mandelentzündung

  • Zahnfleischentzündung

  • Schlaflosigkeit / Schlafstörungen

  • Kehlkopfentzündung

  • Schluckschmerzen

  • Gelenkentzündungen

  • Würmer / Fadenwürmer

  • Mandelschwellung

  • Laryngitis

  • Nervosität

  • Chronischer Nasenausfluß

  • Tonsillitis

  • Angina

  • Rheuma (Gelenkrheumatismus)

  • Myalgie

  • Pharyngitis

  • Pharyngo-Laryngitis

  • Niesen / Niesreiz

  • Schnupfen

  • Appetitlosigkeit

  • Polypen

  • Zungenbrennen

  • Schluckbeschwerden,

  • Halsentzündung

  • Gingivitis

  • Krämpfe

  • Polyarthritis

  • Glossitis

  • Neuralgien

  • Mundschleimhautentzündung

  • Rachenentzündung

  • Halsschmerzen

Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?

Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.

↓ Verschlimmerung durch

  • Bücken
  • Nach dem Essen

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Teucrium Marum Verum (Amberkraut) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Botanische Illustration von Marum Verum (Katzengemander) (Katzengamander) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Marum Verum (Katzengemander)

Katzengamander

Marum Verum wird aus dem Amberkraut (Katzengamander) hergestellt und in der Homöopathie traditionell bei übermäßiger Schleimbildung, Nasenpolypen und verstopfter Nase eingesetzt. Auch Entzündungen im Hals- und Rachenbereich zählen zu den traditionellen Anwendungsgebieten.

NasenpolypenVerstopfte NaseChronischer NasenausflussÜbermäßige Schleimbildung

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Naturhistorische Illustration von Apis Mellifica (Honigbiene) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Apis Mellifica

Honigbiene

Apis mellifica wird aus der Honigbiene gewonnen. In der Homöopathie wird das Mittel traditionell bei akuten Entzündungen mit blassroter Schwellung und stechend-brennenden Schmerzen eingesetzt — etwa nach Insektenstichen oder bei allergischen Hautreaktionen.

InsektensticheSchwellungenNesselsuchtAllergische Reaktionen

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Botanische Illustration von Atropa Belladonna (Tollkirsche) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Atropa Belladonna

Tollkirsche

Atropa belladonna (Tollkirsche) zählt zu den bekanntesten homöopathischen Mitteln. Traditionelle Anwendungsgebiete sind plötzlich und heftig einsetzende Beschwerden mit hohem Fieber, Hitze und Entzündungszeichen, vor allem im Anfangsstadium akuter Infekte.

FieberGrippale InfekteHalsentzündungOhrenschmerzen

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Botanische Illustration von Baptisia tinctoria (Wilder Indigo) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Baptisia tinctoria

Wilder Indigo

Baptisia tinctoria wird aus dem Wilden Indigo, einem nordamerikanischen Schmetterlingsblütler, gewonnen. Die Homöopathie setzt das Mittel traditionell bei fieberhaften Erkältungen mit starkem Zerschlagenheitsgefühl, benommener Schwere und übelriechendem Mundgeruch ein.

Fieberhafte ErkältungenGrippale InfekteZerschlagenheitsgefühlGliederschmerzen

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Häufige Fragen zu Teucrium Marum Verum (Amberkraut)

Wobei wird Teucrium Marum Verum (Amberkraut) in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Teucrium Marum Verum (Amberkraut) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Nasenpolypen, Verstopfte Nase, Schnupfen, Rachenentzündung, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Zahnfleischentzündung, Ohrgeräusche, Trockener Husten, Einschlafprobleme, Eingewachsene Zehennägel, Gelenkentzündungen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Was ist das typische Mittelbild von Teucrium Marum Verum (Amberkraut)?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Teucrium Marum Verum (Amberkraut) zuordnet: Verstopfte Nasenlöcher am Tag mit Kribbeln in der Nase; Neigung zu Nasenpolypen; Kratzen und Reißen im Rachen mit stechenden Halsschmerzen; Viel Schleim und modriger Geschmack im Mund mit häufigem Räuspern; Einschlafprobleme mit Hin- und Herwälzen, besonders vor Mitternacht; Ständiges Frieren, abends Wärmegefühl mit Redseligkeit.