Mittelbild & Leitsymptome
- Aufgeblähter Bauch mit saurem Aufstoßen und Sodbrennen
- Beschwerden beginnen rechts und können nach links ziehen
- Starker Heißhunger, aber schnelle Sättigung; Verlangen nach Süßem und warmen Speisen
- Unverträglichkeit von enger Kleidung und Druck am Bauch
- Blasen- und Nierenbeschwerden mit Rückenschmerzen, nächtlicher Harndrang
- Beschwerden infolge von Erwartungsängsten
Lycopodium Clavatum, im Volksmund auch Keulen Bärlapp genannt, wird bereits seit dem Mittelalter als Harn-treibendes Mittel, gegen Gicht oder bei äußerlichen Wunden und Ekzemen angewandt.
Lycopodium clavatum ist der Name des Keulen-Bärlapps. Der Keulen-Bärlapp ist ein Bärlappgewächs (Familie der Bärlappgewächse). Die Pflanze steht in den Ländern Schweiz, Österreich und Deutschland unter Naturschutz. Keulen-Bärlapp enthält für den Menschen giftige Alkaloide, die in hoher Dosierung zu Brechdurchfällen, Krämpfen und Schleimhautreizungen führen. Eine Folge der hohen Dosierung ist der komatöse Zustand. Die in der Pflanze enthaltenen Alkaloide sind Selagin, Clavatin, Clavatoxin sowie das namensgebende Lycopodin. In geringer Dosierung werden frische Sporen der Pflanze als homöopathisches Mittel eingesetzt.
Symptome
der Patient leidet an einem aufgeblähten Bauch (mit saurem Aufstoßen)
der Patient verträgt keine Enge am Bauch
der Patient hat einen starken Heißhunger, besonders in der Nacht (ist aber dann schnell satt)
der Patient hat ein starkes Verlangen nach Süßigkeiten
der Patient mag nichts kaltes Trinken (isst und trinkt gerne warm)
der Patient hat Beschwerden meistens erst auf der rechten Seite, die dann auch nach links herüber ziehen können
der Patient hat häufig einen warmen Fuß und einen kalten Fuß.
der Patient leidet an Blasen- und Nierenbeschwerden, oft in Verbindung mit Rückenschmerzen
der Patient muss nachts oft auf die Toilette (kann nur schwer Urinieren)
der Patient hat einen übel riechenden Urin, in dem sich ein roter Satz abzeichnet
der Patient leidet unter einer Erkrankung der Leber oder der Nieren, der Blase und des Magen-Darm-Apparates
der Patient leidet an Kolik-artigen Schmerzen in der Gallenblase und/oder in den Nieren
der Patient leidet unter einer gehemmten Blut-Zirkulation wegen einer Störung der Lebertätigkeit bzw. wegen einer Erschlaffung des venösen Systems
der Patient hat ein starkes Völlegefühl, mit Kolik-artigen Schmerzen
der Patient hat Leberbeschwerden mit rechtsseitigen Symptomen
der Patient hat eine Abneigung gegenüber Fleisch, Brot und kühlen Getränken
der Patient hat Heißhunger und ist aber dann schnell satt
der Patient muss sauer Aufstoßen und hat Sodbrennen
der Patient ist überempfindlich gegenüber Kleiderdruck oder Berührungen
der Patient verspürt ein übergroßes Verlangen nach Süßigkeiten und/oder auch nach warmen Speisen
die Beschwerden treten in Folge von Erwartungsängsten auf
Traditionelle Anwendungsgebiete
Anwendungsmöglichkeiten
Lycopodium hat vielseitige Anwendungsgebiete. Das Mittel kann bei Patienten mit Blähungen, Gallenkoliken, Nierenkoliken, Verstopfungen und Harnverhalten verabreicht werden. Weitere Anwendungsgebiete sind Infekte der Atemwege, Ohrentzündungen, Halsentzündungen und Kopfschmerzen. Lycopodium wird als Globuli bei Beschwerden von Haut, Leber, Galle, Nieren sowie bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts eingesetzt. Das Mittel findet auch bei psychischen Beschwerden und Menstruationsstörungen Anwendung.
Verwendungsgebiete von Lycopodium Clavatum
Angst-Zustände
Blähungen (mit starkem Rumpeln im Bauch)
Blasenschwäche
Fußschweiß (mit schmerzhaften Schwielen)
Obstipation (Stuhlverstopfung des Darms ) bei Leberleiden
PMS Prämenstruelles Syndrom
Verhaltensstörungen (Tics bei Kindern)
Frauen (Sodbrennen in der Schwangerschaft)
Verdauungsschwäche
Verdauungsstörungen -(nach der Aufnahme von Kohlehydraten)
Erschöpfungs-Zustände
Verstopfung (Stuhl ist hart und trocken)
Trockene Augen
Nervosität
Reizbarkeit / Verstimmungs-Zustände
Halsentzündungen
Prostata-Vergrößerung
Schulangst (bei Klein- und Schulkindern)
Kopfschmerzen / Migräne
Erbrechen
Nierenschwäche
Husten
Lymphatismus (übermäßige Ausbildung des lymphatischen Gewebes )
Verstopfung (schmerzhafte Entleerung)
Nierensteine
Ulcus cruris bei Leberleiden (nässende Wunde im Bereich des Unterschenkels)
Haarausfall
Fließ-Schnupfen (bei Babys)
Müdigkeit
Schuppenflechte und andere Hauterkrankungen
Schlaflosigkeit
Bettnässen (bei Klein- und Schulkindern)
Hämorrhoiden
Entzündung der Atemwege
Chronische Gastritis
Heißhunger-Gefühl
Unsicherheit
Entzündungen und Störungen des Leber-Gallen Apparates
Sodbrennen
Rückenschmerzen
Klein- und Schulkinder - Halsschmerzen
Gerstenkorn
Gicht (und andere chronische rheumatische Leiden)
Rachenkatarrh (chronisch)
Heißhunger (bei Frauen in der Schwangerschaft)
Haarausfall (Nach Erkrankungen)
Gallen-Koliken
Magenschmerzen
Baby - Koliken – polternde Blähungen
Venösen Rückstrom vermindert (in den Bein-Venen)
Chronische Hepatopathie (Erkrankung der Leber )
Meteorismus bei Leberleiden
Chronische Tonsillitis (Mandelentzündung )
Gallenschwäche
Magen-Darm-Kanal
Harnsaure Diathese (die Neigung des Körpers zu einer bestimmten Krankheit oder einem bestimmten Symptom)
Gallen- und Nierensteinbeschwerden
Tinnitus (Geräusch im Ohr)
Kinder - Schulprobleme
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Wärme und warme, geschlossene Räume
- – Nach dem Essen
- – Zwischen 16 und 20 Uhr
- – Kalte Luft, nasskaltes Wetter
- – Milch, Wein und kalte Getränke
↑ Besserung durch
- + Heiße Speisen und Getränke
- + Bewegung und Aktivität
- + Lockere Kleidung
- + Frische Luft
- + Nachts
Verbesserung bei
Aufnahme von heißer Nahrung
Wärme
Bewegung
Lockerer Kleidung
Aktivität
Frischer Luft
nachts
Verschlimmerung bei
Vollmond
Am Morgen
kalter Luft
Konsum von Milch
Wärme / in warmen geschlossenen Räumen
Nach dem essen
Konsum von Wein
Zwischen 16-20 Uhr
Beim liegen auf der schmerzhaften Seite
Extreme Hitze und Kälte
Konsum von kalten Getränken
Nasses und kaltes Wetter
Am frühen Morgen
Mangelnde Bewegung
Geistige Arbeit
Dosierung & Einnahme
D6D12übliche Potenzen
Dosierung und Einnahme
Für die Selbstbehandlung werden homöopathische Mittel üblicherweise in den Potenzen D6 bis D12 verwendet. Die Gabe höherer Potenzen sollte mit einem Arzt oder Homöopathen abgesprochen werden, bei Schwangeren und Kindern ist vor der Einnahme die Rücksprache mit dem behandelnden Frauenarzt oder Kinderarzt dringend anzuraten. Tritt eine anhaltende Verschlechterung der Symptomatik ein, muss die Behandlung abgebrochen werden. Wenn eine Erkrankung bereits schulmedizinisch therapiert wird, empfiehlt es sich, den behandelnden Arzt über die Anwendung homöopathischer Mittel zu informieren. Keinesfalls dürfen Medikamente ohne Rücksprache abgesetzt werden. Dosierung und Behandlungsdauer sind abhängig vom Beschwerdebild. In der Regel nehmen Erwachsene mehrmals täglich fünf Globuli oder Tropfen bis zum Abklingen der Beschwerden ein. Säuglinge bekommen ein Globuli, vom zweiten bis zum dritten Lebensjahr werden zwei, ab dem vierten Lebensjahr drei Globuli verabreicht. Diese können ebenso wie eine Dilution in Wasser gelöst oder in den Mund gelegt werden.
Die Potenzen D6 bis D12 werden zur Selbstbehandlung eingesetzt. Verschlimmern sich die Symptome während der Behandlung und hält die Verschlimmerung mehrere Tage an, sollte das homöopathische Präparat abgesetzt werden. Wenn homöopathische Mittel bei Schwangeren und Kindern verwendet werden, ist stets Rücksprache mit einer Ärztin bzw. einem Arzt zu halten. Bei Eigenbehandlung darf nur ein einziges Mittel ausprobiert werden. Des Weiteren sollte ein schulmedizinisches Präparat nicht durch ein homöopathisches Mittel ersetzt sowie eigenmächtig abgesetzt werden. Wenn schulmedizinische Präparate appliziert werden, sollte die homöopathische Behandlung mit einer Ärztin bzw. einem Arzt abgesprochen werden. Die Einnahme homöopathischer Präparate erfordert Kenntnisse über die Empfindlichkeit der Substanzen. Die Wirksamkeit der in den Präparaten befindlichen Stoffe kann durch äußere Einflüsse negativ verändert werden. Um die Wirksamkeit zu gewährleisten, sollten nachfolgend genannte Regeln beachtet werden. Während der Anwendung sollten ätherische Öle wie beispielsweise Menthol, Kampfer und Latschenkiefer vermieden werden. Gleiches gilt für Lösungsmittel und stark riechende Substanzen wie Benzin, Lacke und Farben. Der Genuss von Kaffee und Alkohol sollte während der Anwendung reduziert oder vermieden werden. Gleiches gilt für den Gebrauch von Kaugummi, Minze und Zahnpasta. Die Mundschleimhäute sollten vor der Einnahme mindestens 15 Minuten keine Getränke, Speisen, Alkohol oder Nikotin aufgenommen haben. Es ist ratsam, das homöopathische Präparat mit einem Plastiklöffel einzunehmen. Das gilt beispielsweise für Tropfen, Globuli und aufgelöste Tabletten.
Dosierungsempfehlung für Säuglinge, Kleinkinder und Erwachsene
Säuglinge bis zu 12 Monaten sollten 1 Kügelchen einnehmen. Kleinkinder ab dem 2. bis zum 3. Lebensjahr dürfen 2 Globuli bekommen. Über das genannte Lebensalter hinaus dürfen 3 Globuli appliziert werden. Globuli können einfach in die Wangentasche gegeben werden. Tropfen müssen in Wasser gelöst und mit einem Plastiklöffel oder einer Plastikpipette verabreicht werden. Alternativ können Tropfen auch in der Trinkflasche verabreicht oder als Lösung auf den Schnuller gegeben werden.
Das Beschwerdebild ist maßgebend für die Behandlungsdauer. Homöopathische Präparate werden meist nur bis zum Ausbleiben der Beschwerden eingenommen. Das Einnahmeintervall kann variieren und der Patient sollte sich nach den genannten Empfehlungen des Homöopathen richten. Akute Beschwerden werden meist mit häufigen Einnahmen behandelt. Das Einnahmeintervall verlängert sich, sobald eine Besserung der Symptome eintritt. Potenzen ab C200 sollten nur von Ärzten oder Homöopathen verordnet werden. Die Wirkungsweise dieser Mittel unterliegt einer differenzierten Dynamik.
Substanz & Hintergrund
Wirkungsweise und Nebenwirkungen
Homöopathische Präparate unterstützen das Immunsystem und wirken nach dem "Ähnlichkeitsprinzip". Dem Immunsystem soll bei der Arbeit geholfen werden. Dazu wird ein Reiz gegeben, der dem Symptom bzw. den Symptomen ähnelt. In der Folge werden die Selbstheilungskräfte im menschlichen Körper aktiviert. Nach dem Prinzip der "harmonischen Resonanz" interagiert jeder Mensch auf unterschiedliche Weise mit dem Umfeld. In der homöopathischen Behandlung wird "Lebensenergie" genutzt und in Medien eingeschlossen. Mit jedem Verdünnungsschritt wird die Lebensenergie potenziert. Höher potenzierte Präparate wirken länger und tiefer. Hochpotente Präparate wie C200, Q- und LM-Potenzen können zu einer Erstverschlimmerung der Symptome führen. Die Erstverschlimmerung taucht häufig bei der Behandlung chronischer Krankheiten auf. In der Regel setzt sie wenige Tage nach Behandlungsbeginn ein und ist als positives Zeichen anzusehen. Das Ausbleiben der Symptomverschlimmerung heißt nicht, dass das Mittel nicht wirkt. Homöopathische Präparate dürfen nur bis zum Ausbleiben der Beschwerden eingenommen werden. Eine Einnahme der Mittel darüber hinaus kann zur Überdosierung und letztendlich zur Rückkehr der Beschwerden führen. Kehren die Symptome durch weitere Einnahme zurück, wird von einer "Spätverschlimmerung" gesprochen. Wird das Mittel abgesetzt, sollten die Beschwerden der "Spätverschlimmerung" nach ca. 3 bis 4 Wochen von alleine zurückgehen.
Hintergrundinformationen
Die Pflanze wächst in Nadelwäldern, auf Gebirgswiesen, Heiden und im Moor. Mit Ausnahme der Mittelmeerregion wächst Lycopodium in ganz Europa auf 2.300 Meter Höhe. Die Pflanze benötigt 12 bis 20 Jahre zur vollen "Reife" und ist ein dicht beblätterter, meterlanger Bodendecker. Lycopodium besitzt gut umhüllte und harte Sporen. Die Hülle ist schwer zu entfernen und legt einen weichen Kern frei. Lycopodium-Kerne sehen wie Sulfur (Schwefel) aus und werden auch als "vegetabilischer Schwefel" bezeichnet.Das Heilmittel ist besonders gut für Menschen geeignet, die bei Wohlsein die Gesellschaft anderer Menschen lieben, die aber im Gegensatz dazu eher die Einsamkeit suchen, wenn es Ihnen schlecht geht. In der Regel haben Sie eine ständige Angst davor, dass sie Stress-Situatinen nicht bewältigen können und zusammenbrechen. Sie leiden unter plötzlichem Verlust des Selbstvertrauens. Oft scheuen sie sich vor neuen Situationen, sie können keinen Widerspruch vertragen, sind häufig angeberisch und sehr bestimmend.
Der so genannte Lycopodium-Typ hinterläßt bei anderen ein Gefühl der Überlegenheit und nimmt sich immer das Recht von Macht und Kontrolle heraus. Auf der anderen Seite können diese Menschen tief in sich ein sehr geringes Selbstwertgefühl haben. Sie sind unsicher, haben depressive Stimmungen weinen im Stillen. Nach außen hin zeigen sie dies aber nie! Körperliche Schwachstellen sind die Leber und die Verdauungs-Organe im allgemeinen. Bereits kleinste Mengen an Nahrung lösen ein Völlegefühl aus. Außerdem scheint alles, was sie essen, sauer zu sein. Oft leiden sie auch unter einem aufgeblähten Bauch (mit Blähungen,) typischerweise ist auch die Leber sehr empfindlich.
Der Lycopodium-Typ strebt einen beruflichen oder sozialen Aufstieg an, und vermeidet es, Beziehungen zu beenden. Diese Menschen sind sehr pragmatisch und behalten dabei immer eine gewisse Distanz zu anderen Menschen (obwohl die Angst vor dem Alleine-sein sehr groß ist!). Auch Wutanfälle sind besonders typisch für diese Menschen. Einen evtl. Fehler würden sie niemals zugeben, zudem sind sie der Meinung, dass der Zweck oft auch die (falschen) Mittel heiligt.
Lycopodium hat sich bei Gedächtnis-Schwäche bewährt (besonders bei Vergesslichkeit für Namen), bei Menschen die vorzeitig ergraut sind und schnell altern, bei jenen, die viele Altersflecken haben, die an Gicht leiden und erhöhte Harnsäure-Werte haben, bei Betroffenen, die schon einmal Nierenprobleme hatten, die schnell am Bauch zunehmen, während das Gesicht und der Hals hager und faltig werden. Außerdem ist es ein wichtiges Mittel bei Impotenz!
Lycopodium Clavatum hilft bei vielen Beschwerden die rechtsseitig auftreten, und wenn sich der Zustand am späten Nachmittag verschlechtert. So hilft Lycopodium zum Beispiel bei einer rechtsseitigen Angina (insbesondere wenn dem Betroffenen warme Getränke gut tun). Außerdem hilft es gegen rechtsseitige Rückenschmerzen oder bei Störungen der Verdauung, die mit viel Ansammlung von Gas im Bauch verbunden sind (wenn sich diese am späten Nachmittag verschlimmern).
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Carbo Animalis (Tierkohle)
Tierkohle
Carbo animalis, die Tierkohle, wird aus schwach ausgeglühter Kohle von lohgarem Rindsleder gewonnen. Das eher selten verwendete Mittel wird in der Homöopathie traditionell bei Gastritis, Sodbrennen und Verdauungsschwäche eingesetzt.
GastritisSodbrennenVerdauungsschwächeVerstopfung
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Chelidonium majus
Schöllkraut
Chelidonium majus wird aus dem blühenden Schöllkraut mit seinem orangegelben Milchsaft gewonnen. Die Materia medica ordnet dem Mittel vor allem rechtsseitige Beschwerden im Bereich von Leber und Galle sowie träge Verdauung zu.
GallenbeschwerdenLeberbeschwerdenVöllegefühlVerdauungsstörungen
Zum Mittel-Profil →
Conium maculatum (Gefleckter Schierling)
Gefleckter Schierling
Conium maculatum auf der Basis des Gefleckten Schierlings wird in der Homöopathie traditionell bei Drehschwindel, Gliederzittern und harten Drüsenschwellungen eingesetzt, häufig bei geschwächten älteren Menschen.
SchwindelKopfschmerzenSodbrennenVerstopfung
Zum Mittel-Profil →
Nux Vomica
Brechnuss
Nux Vomica (Brechnuss) wird in der Homöopathie traditionell bei Verdauungsbeschwerden nach üppigem Essen oder Genussmitteln sowie bei stressbedingter Reizbarkeit eingesetzt. Auch Erkältungen und katerartige Kopfschmerzen zählen zu den traditionellen Anwendungsgebieten.
VerdauungsbeschwerdenVerstopfungÜbelkeitSodbrennen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp)
Wobei wird Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Blähungen, Verstopfung, Sodbrennen, Völlegefühl, Gallenkoliken, Nierenkoliken, Blasenbeschwerden, Leberbeschwerden, Harnverhalten, Atemwegsinfekte, Ohrenentzündung, Halsentzündung, Kopfschmerzen, Menstruationsbeschwerden, Hautbeschwerden. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Welche Potenzen von Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp) sind üblich?
Für Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp) werden in der Praxis häufig die Potenzen D6, D12 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.
Was ist das typische Mittelbild von Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp) zuordnet: Aufgeblähter Bauch mit saurem Aufstoßen und Sodbrennen; Beschwerden beginnen rechts und können nach links ziehen; Starker Heißhunger, aber schnelle Sättigung; Verlangen nach Süßem und warmen Speisen; Unverträglichkeit von enger Kleidung und Druck am Bauch; Blasen- und Nierenbeschwerden mit Rückenschmerzen, nächtlicher Harndrang; Beschwerden infolge von Erwartungsängsten.
