Globuliwelt.de – Die Welt der Homöopathie

Xerophyllum (Bärengras)Bärengras

Xerophyllum, das Bärengras, wird in der Homöopathie traditionell bei Hautentzündungen und Ekzemen, Kopfschmerzen sowie Konzentrationsschwäche eingesetzt.

Botanische Illustration von Xerophyllum (Bärengras) (Bärengras) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Xerophyllum (Bärengras) – Bärengras: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

EkzemeHautproblemeKopfschmerzenKonzentrationsschwächeRückenschmerzenBlähungenAusfluss

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Brennende Schmerzen
  • Aufgedunsenes Erscheinungsbild
  • Verwirrtheit und Benommenheit
  • Konzentrationsschwäche

Symptome

  • der Patient leidet an brennenden Schmerzen

  • der Patient ist aufgedunsen

  • der Patient ist verwirrt

  • der Patient ist unkonzentriert

  • der Patient ist benommen

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Xerophyllum

  • Rückenschmerzen,

  • Ausfluss

  • Augen-Brennen

  • Aufstoßen

  • Blähungen

  • Belastungs-Inkontinenz

  • Harninkontinenz / Harn-Träufeln

  • Fluor Albus

  • Hautentzündungen

  • Meteorismus (Blähbauch)

  • Stirnkopfschmerzen

  • Hautrisse

  • Flatulenz (verstärkte Entwicklung von Gasen)

  • Scheidenentzündung

  • Erbrechen

  • Sodbrennen

  • Juckreiz

  • Obstipation

  • Verstopfung

  • Inkontinenz

  • Schluckschmerzen

  • Harndrang

  • Nykturie

  • Knieschmerzen

  • Halsschmerzen

  • Rückenschmerzen

  • Verwirrung

  • Weißfluß

  • Raue Haut

Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?

Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.

↓ Verschlimmerung durch

  • Abends
  • Nachmittags, gegen 14 Uhr
  • Kaltes Wasser

↑ Besserung durch

  • + Bewegung
  • + Heißes Wasser
  • + Am Morgen

Verbesserung bei

  • Bewegung

  • heißes Wasser

  • am Morgen

Verschlimmerung bei

  • Abends

  • Gegen 14 Uhr

  • Kaltes Wasser

  • Nachmittags

Substanz & Hintergrund

Xerophyllum ist eine Pflanze aus der Familie der Germer-Gewächsen (Melanthiaceae).

Der botanische Name dieser Gattung setzt sich aus den beiden griechischen Worten xeros für trocken und phyllon für Blatt zusammen. Xerophyllum wird als homöopathisches Mittel gegen Ekzemen, Konzentrationsschwäche und bei Kopfschmerzen eingesetzt. Die meist verabreichten Potenzen sind von D6 bis D12.

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Xerophyllum (Bärengras) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Xerophyllum (Bärengras)

Wobei wird Xerophyllum (Bärengras) in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Xerophyllum (Bärengras) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Ekzeme, Hautentzündungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Rückenschmerzen, Blähungen, Ausfluss. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Was ist das typische Mittelbild von Xerophyllum (Bärengras)?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Xerophyllum (Bärengras) zuordnet: Brennende Schmerzen; Aufgedunsenes Erscheinungsbild; Verwirrtheit und Benommenheit; Konzentrationsschwäche.