Mittelbild & Leitsymptome
- Brennende Schmerzen
- Aufgedunsenes Erscheinungsbild
- Verwirrtheit und Benommenheit
- Konzentrationsschwäche
Symptome
der Patient leidet an brennenden Schmerzen
der Patient ist aufgedunsen
der Patient ist verwirrt
der Patient ist unkonzentriert
der Patient ist benommen
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Xerophyllum
Rückenschmerzen,
Ausfluss
Augen-Brennen
Aufstoßen
Blähungen
Belastungs-Inkontinenz
Harninkontinenz / Harn-Träufeln
Fluor Albus
Hautentzündungen
Meteorismus (Blähbauch)
Stirnkopfschmerzen
Hautrisse
Flatulenz (verstärkte Entwicklung von Gasen)
Scheidenentzündung
Erbrechen
Sodbrennen
Juckreiz
Obstipation
Verstopfung
Inkontinenz
Schluckschmerzen
Harndrang
Nykturie
Knieschmerzen
Halsschmerzen
Rückenschmerzen
Verwirrung
Weißfluß
Raue Haut
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Abends
- – Nachmittags, gegen 14 Uhr
- – Kaltes Wasser
↑ Besserung durch
- + Bewegung
- + Heißes Wasser
- + Am Morgen
Verbesserung bei
Bewegung
heißes Wasser
am Morgen
Verschlimmerung bei
Abends
Gegen 14 Uhr
Kaltes Wasser
Nachmittags
Substanz & Hintergrund
Xerophyllum ist eine Pflanze aus der Familie der Germer-Gewächsen (Melanthiaceae).
Der botanische Name dieser Gattung setzt sich aus den beiden griechischen Worten xeros für trocken und phyllon für Blatt zusammen. Xerophyllum wird als homöopathisches Mittel gegen Ekzemen, Konzentrationsschwäche und bei Kopfschmerzen eingesetzt. Die meist verabreichten Potenzen sind von D6 bis D12.
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Xerophyllum (Bärengras) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Psorinum (Nosode der Krätze)
Krätze-Nosode
Psorinum wird aus dem Bläscheninhalt der Krätze hergestellt. Homöopathen ordnen der Nosode vor allem immer wiederkehrende Infekte, chronische Erkältungsbeschwerden wie Heuschnupfen sowie übel riechende, juckende Hautausschläge zu.
Wiederkehrende InfekteErkältungHeuschnupfenEkzeme
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Acidum Formicicum
Ameisensäure
Acidum formicicum wird aus Ameisensäure hergestellt und dient in der Homöopathie traditionell als Umstimmungsmittel bei Allergien und chronischen Entzündungen. Typische Merkmale sind stark riechender Nachtschweiß und allgemeine Schlappheit.
AllergienHeuschnupfenHausstauballergieTierhaarallergie
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Acidum Phosphoricum
Phosphorsäure
Acidum phosphoricum wird in der Homöopathie traditionell bei Schwäche- und Erschöpfungszuständen eingesetzt, insbesondere nach Kummer, Liebeskummer oder emotionalem Schock. Homöopathen ordnen dem Mittel eine besondere Beziehung zu Gemüt, Nerven und Wirbelsäule zu.
ErschöpfungSchwächezuständeBeschwerden nach KummerLiebeskummer
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Acidum picrinicum
Pikrinsäure
Acidum picrinicum basiert auf der Pikrinsäure. Traditionelle Anwendungsgebiete in der Homöopathie sind Schlaflosigkeit trotz Erschöpfung, Migräne sowie geistige und körperliche Erschöpfungszustände.
SchlaflosigkeitSchlafstörungenMigräneKopfschmerzen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Xerophyllum (Bärengras)
Wobei wird Xerophyllum (Bärengras) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Xerophyllum (Bärengras) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Ekzeme, Hautentzündungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Rückenschmerzen, Blähungen, Ausfluss. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Xerophyllum (Bärengras)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Xerophyllum (Bärengras) zuordnet: Brennende Schmerzen; Aufgedunsenes Erscheinungsbild; Verwirrtheit und Benommenheit; Konzentrationsschwäche.
