Mittelbild & Leitsymptome
- Abneigung gegen Küchen- und Speisegerüche bis hin zu Ekel und Würgereiz
- Übelkeit schon beim bloßen Gedanken ans Essen
- Schmerzhaft versteifte Gelenke und zitternde Glieder
- Magenschmerzen mit Erbrechen und Durchfall
- Schwäche mit Kältegefühl und Neigung zum Kollaps
Die Zeitlosen sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Zeitlosen-Gewächse. Die giftige Heilpflanze Herbstzeitlose wird in der Homöopathie bei Problemen mit der Verdauung oder Gelenk-Problemen angewandt.
Ein besonders typisches Merkmal für Colchicum ist die Abneigung gegen den Geruch von Speisen, der in Ekel-Gefühle und/oder Würgreize enden kann. Das Mittel findet seine Hauptanwendungsgebiete im Bereich Gefäßnerven, Zentrales Nervensystem, Kapillargift, Magen-Darm-Kanal, Muskeln und Gelenke, Herz und Nieren. Oftmals sind die Gelenke der betroffenen Personen schmerzhaft versteift und ihre Glieder zittern.
Symptome
der Patient ist oft sprachlos
der Patient ist geruchsempfindlich auf Küchen- und Speisegerüche
der Patient hat Beschwerden verursacht durch Kälte und Nässe
der Patient hat Schmerzen im Magen, muss erbrechen und hat Durchfall
der Patient hat krampfartige Beschwerden und/oder Blähungen
der Patient verspürt eine Übelkeit schon alleine beim bloßen Denken ans Essen
der Patient ekelt sich besonders vor fettigem Fleisch, Fisch und/oder Eiern
der Patient ist schwach, ihm ist kalt und er neigt zum Kollaps
der Patient hat Gelenkbeschwerden aber oder Schwellungen
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Colchicum
Blähungen
Blähbauch (Magen - Darmbeschwerden dazu Koliken und Zusammenkrümmen)
Brechdurchfall
Brustfell-Entzündungen
Darmkolik
Dickdarmentzündung (mit Geschwüren und blutigemDurchfall)
Durchfall mit Schwäche
Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)
Erbrechen
Erbrechen (dazu Ekel vor Speisen beim Sehen und/oder Riechen)
Fersenschmerzen bzw. Knochenschmerzen
Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
Gedächtnisschwäche
Gelenkschmerzen
Gicht
Gicht (chronisch: kleine Gelenke)
Gicht (chronisch: an Sehnen, Bändern und der Knochenhaut)
Grauer Star (rheumatisch)
Magenschmerzen
Magen-Darm-Entzündung
Magen-Darm-Grippe
Nephritis (akute oder chronisch-entzündliche Erkrankung der Niere)
Nierenentzündung
Norovirus-Infektion
Ohnmacht
Rheuma
Rheuma (steife Muskeln, Sehnen, Bänder und/oder Knochenhaut)
Salmonellen-Infektion
Sehnenscheidenentzündung
Übelkeit
Wetterfühligkeit
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Geruch von Speisen
- – Kälte und Feuchtigkeit
- – Berührung
- – Anstrengung und Aufregung
- – Abends
↑ Besserung durch
- + Ruhe
- + Wärme
Verbesserung bei
Ruhe
Wärme
Verschlimmerung bei
Abends
Anstrengung
Aufregung
Berührungen
Feuchtigkeit
Kälte
Geruch von Speisen
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Colchicum (Herbstzeitlose) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Arsenicum Album
Weißes Arsen
Arsenicum album wird aus stark verdünntem Arsentrioxid (Arsenik) hergestellt. In der Homöopathie wird es traditionell bei Magen-Darm-Beschwerden wie Brechdurchfall sowie bei Unruhe und Ängstlichkeit mit ausgeprägter Schwäche eingesetzt.
BrechdurchfallDurchfallÜbelkeitErbrechen
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Ornithogalum Umbellatum (Doldiger Milchstern)
Doldiger Milchstern
Ornithogalum Umbellatum (Doldiger Milchstern) wird in der Homöopathie traditionell bei Beschwerden des Verdauungstraktes eingesetzt, insbesondere bei übelriechendem Aufstoßen, starken Blähungen und nächtlicher Übelkeit.
VerdauungsbeschwerdenBlähungenAufstoßenSodbrennen
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Camphora
Kampfer
Camphora wird aus der Rinde des Kampferbaumes gewonnen, eines in Japan und Südchina heimischen Lorbeergewächses. Traditionelle Anwendungsgebiete in der Homöopathie sind beginnende Erkältungen mit starkem Frieren, Krampfzustände und Kreislaufschwäche.
ErkältungGrippale InfekteFrierenKreislaufschwäche
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China Officinalis
Chinarinde
Chinarinde-Globuli werden in der Homöopathie traditionell bei Erschöpfungszuständen nach Flüssigkeitsverlust eingesetzt, etwa nach Durchfall, starkem Schwitzen oder Blutungen. Weitere traditionelle Anwendungsgebiete sind Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Appetitlosigkeit.
ErschöpfungDurchfallBlähungenErbrechen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Colchicum (Herbstzeitlose)
Wobei wird Colchicum (Herbstzeitlose) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Colchicum (Herbstzeitlose) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Verdauungsbeschwerden, Gelenkbeschwerden, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenschmerzen, Blähungen, Gelenkschwellungen, Geruchsempfindlichkeit. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Colchicum (Herbstzeitlose)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Colchicum (Herbstzeitlose) zuordnet: Abneigung gegen Küchen- und Speisegerüche bis hin zu Ekel und Würgereiz; Übelkeit schon beim bloßen Gedanken ans Essen; Schmerzhaft versteifte Gelenke und zitternde Glieder; Magenschmerzen mit Erbrechen und Durchfall; Schwäche mit Kältegefühl und Neigung zum Kollaps.
