Mittelbild & Leitsymptome
- Nächtlicher trockener Husten
- Unruhe in den Beinen in der Nacht
- Ständige Eile und das Gefühl, die Zeit vergehe nicht
- Schwaches Gedächtnis
- Rote, juckende Hautausschläge
- Starker Durst und Hunger
Medorrhinum ist eine Tripper-Nosode, und ein gutes Mittel mit vielen Einsatzmöglichkeiten, überwiegend bei chronischen Krankheiten.
Es wirkt u.a. Fieber-senkend und Fieber-verhütend. Andere homöopathische Mittel wie Belladonna, Calcarea fluorica, Natrum sulphuricum, Rhus toxicodendron und Thuja verstärken die Wirkung von Medorrhinum und können in Kombination noch bessere Resultate erreichen. Das Mittel ist besonders gut für Menschen geeignet, die häufiger auf dem Bauch, auf Knien oder auf den Ellenbogen schlafen. Es wird aus der Nosode (aus gonorrhoischem Eiter) der aus dem Harn- und Geschlechtsapparat von Erkrankten entnommen.
Medorrhinum Globuli zeigen große Wirkung schon nach einer einzigen Gabe, und wirkt im Körper über 15-30 Tage (vereinzelt sogar noch länger). Die Tripper-Nosode wird meistens Betroffenen verschrieben, die an Gedächtnisschwäche leiden, die sehr Lärm-empfindlich sind, die oft traurig sind und häufig über Unwohlsein klagen.
Symptome
der Patient leidet unter Ausfluss
der Patient leidet unter Windel-Dermatitis (bei Babys)
der Patient zittert am ganzen Körper
der Patient ist immer in Eile
der Patient hat das Gefühl, die Zeit vergehe nicht
der Patient hat ein schwaches Gedächtnis und schlechte Rechtschreibung
der Patient hat ein wundes Gefühl am Kehlkopf
der Patient leidet nachts an einem trockenen Husten
der Patient verspürt starken Durst und Hunger
der Patient hat kann den Stuhl nur beim Zurücklehnen entleeren
der Patient hat nachts eine Unruhe in den Beinen
der Patient leidet unter roten juckenden Ausschlägen
der Patient hat deformierte und brüchige Nägel
der Patient leidet unter den Folgen einer Geschlechtskrankheit
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Medorrhinum
Windel-Dermatitis bei Babys
Ausfluss (ätzend, wässrig und/oder frisch)
chronische Krankheiten
Erkrankungen der Prostata
Psychomotorische Erregung
Angina oder Mandelentzündung
Akne
Arthritis
Asthma
Bronchitis
Blasenentzündung
Ekzeme, Ausschlag, Herpes
Entzündung des Nasen-Rachen-Raums
Otitis, Ohrentzündung
Humanes Papilloma-Virus (HPV-Infektion) infizierten Zellen die ein unkontrolliertes tumorartiges Wachstum verursachen
Polypen
Schlaflosigkeit / Schlafstörungen
Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
Vaginitis (Scheidenentzündung )
Warzen (Dellwarzen, Feigwarzen, Genitalwarzen)
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Nasskaltes Wetter
- – Feuchte Kälte
↑ Besserung durch
- + Absonderungen
- + Feuchtes Wetter
- + Bauchlage
- + Aufenthalt am Meer
Verbesserung bei
Absonderungen
Feuchtes Wetter
In der Bauchlage
Am Meer
Verschlimmerung bei
nassem, kaltem Wetter
feuchter Kälte
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Medorrhinum (Tripper Nosode) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Aconitum Napellus
Blauer Eisenhut
Aconitum napellus, der Blaue Eisenhut, wird in der Homöopathie traditionell bei plötzlich und heftig einsetzenden Beschwerden eingesetzt — etwa im Anfangsstadium von Erkältungen und Fieber sowie bei Angst- und Unruhezuständen.
ErkältungenFieberGrippale InfekteTrockener Husten
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Anacardium orientale
Malakkanuss
Anacardium orientale wird aus der Frucht des ostindischen Herznussbaums gewonnen, deren Saft ätzend und giftig ist. Die Materia medica ordnet dem Mittel Gedächtnisschwäche, mangelndes Selbstvertrauen und das eigentümliche Gefühl eines Pflocks im Körper zu.
GedächtnisschwächeKonzentrationsstörungenNervöse ErschöpfungPrüfungsangst
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Bryonia
Weiße Zaunrübe
Bryonia alba, die Weiße Zaunrübe, wird in der Homöopathie traditionell bei trockenem Husten, Gelenkentzündungen und Verdauungsbeschwerden eingesetzt, wenn sich die Beschwerden durch kleinste Bewegung verschlimmern.
Trockener HustenKopfschmerzenGelenkentzündungenGelenkschmerzen
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Acalypha indica
Indisches Brennkraut
Acalypha indica, das indische Brennkraut aus der Familie der Wolfsmilchgewächse, wird in der Homöopathie traditionell bei trockenem, krampfartigem Reizhusten eingesetzt. Typisch ist morgendliche Schwäche, die sich im Tagesverlauf bessert.
Trockener HustenReizhustenKrampfartiger HustenBrustschmerzen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Medorrhinum (Tripper Nosode)
Wobei wird Medorrhinum (Tripper Nosode) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Medorrhinum (Tripper Nosode) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Chronische Beschwerden, Fieber, Gedächtnisschwäche, Lärmempfindlichkeit, Windeldermatitis, Ausfluss, Trockener Husten, Unruhige Beine, Juckende Hautausschläge, Brüchige Nägel. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Medorrhinum (Tripper Nosode)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Medorrhinum (Tripper Nosode) zuordnet: Nächtlicher trockener Husten; Unruhe in den Beinen in der Nacht; Ständige Eile und das Gefühl, die Zeit vergehe nicht; Schwaches Gedächtnis; Rote, juckende Hautausschläge; Starker Durst und Hunger.
