Mittelbild & Leitsymptome
- Plötzlich und mit großer Heftigkeit einsetzende Beschwerden
- Plötzliches, meist hohes Fieber ohne Schweiß
- Großer Durst auf kalte Getränke
- Herzklopfen mit Angst, harter und schneller Puls
- Gerötetes Gesicht, evtl. eine Wange blass und die andere rot
- Große Ängstlichkeit bis hin zu Panik und Todesangst
Das homöopathische Mittel wird hergestellt aus der frischen Pflanze, einschließlich Wurzelknolle, die zu Beginn der Blütezeit im Sommer geerntet wird.
Aconitum napellus wird auch Mönchskappe oder Blauer Eisenhut genannt. Es handelt sich um eine sehr giftige europäische Pflanze, die in der Homöopathie vielseitig eingesetzt werden kann. Vor allem bei plötzlichen Beschwerden wird sie verwendet. Die Anwendung folgt einer langen Tradition, die bis in die Antike zurückreicht.
Für die Mittelwahl wichtige Symptome
Wenn ein kranker Mensch homöopathisch behandelt wird, berücksichtigt man bei der Mittelwahl nicht nur das schmerzende Gelenk, das Fieber oder die blutende Wunde. Nach homöopathischer Auffassung betreffen Krankheiten (akut oder chronisch) stets den ganzen Menschen und so werden für die Mittelwahl körperliche, emotionale und geistige Symptome berücksichtigt.
Wichtig ist, dass das verordnete homöopathische Mittel die größtmögliche Ähnlichkeit zwischen seinem Arzneimittelbild und der gesamten individuellen Beschwerdesymptomatik des Menschen aufweist. Nur so kann im Sinn der Homöopathie eine schnelle, dauerhafte und nebenwirkungsarme Heilung erfolgen.
Die folgenden Symptome sind für die Wahl von Aconitum Napellus angezeigt
Beschwerden entstehen infolge von…
Schockerlebnissen
traumatischen Erlebnissen
Angst
Aufenthalt in kaltem, trockenen Wind
Kälte
Sonne
Hitze
Leitsymptome
Symptome treten plötzlich und mit großer Heftigkeit auf
die Beschwerden verschlimmern sich während der Nacht, besonders um Mitternacht
plötzliches (meist hohes) Fieber ohne Schweiß
großer Durst auf kalte Getränke
Herzklopfen mit Angst
harter, schneller, voller Puls
ausgeprägtes Kältegefühl
gerötetes Gesicht, evtl. eine Wange blass und die andere rot
Gemütsymptome
große Ängstlichkeit, die sich bis zu Panik und Todesangst steigern kann
Angst vor dem Alleinsein (z.B. Kinder lassen die Mutter nicht aus dem Zimmer)
große Unruhe
Aconitum wird oft bei Beschwerden von Kindern eingesetzt. Gerade die kindliche Entwicklung ist oft von plötzlichen und heftigen Beschwerden gekennzeichnet, die wie ein Sturm über den Organismus „hinwegfegen“ und wichtiger Bestandteil des Immuntrainings sind. Hier kann Aconitum gute Dienste leisten, um die körpereigenen Regulationskräfte des Kindes zu unterstützen, aus eigener Kraft wieder gesund zu werden.
*)Anmerkung: Wadenwickel zur Fiebersenkung erst dann einsetzen, wenn der Höhepunkt des Fiebers überschritten ist und der Körper bereit ist, Wärme abzugeben. Also: keine Wadenwicken in der Phase des Fieberanstiegs!
Schauen Sie sich unser Video mit aus dem Globuliwelt-Expertenkreis als kurze Zusammenfassung über das homöopathische Mittel Aconitum und seine Anwendungsmöglichkeiten an.
Weiterführende Informationen zu Aconitum
Aconitum Globuli basieren auf dem Blauen Eisenhut (Aconitum Napellus), auch echter Sturmhut oder Mönchskappe genannt. Er wächst in nördlichen Breitengraden an feuchten und schattigen Stellen, gilt neben seiner homöopathischen Verwendung auch als Zierpflanze und steht in Mitteleuropa unter Naturschutz. Seine Pflanzenteile sind unverdünnt sehr giftig und können zum Tode führen, in früheren Zeiten verwendeten Jäger den Extrakt des Eisenhutes als Pfeilgift. Die wörtliche Übersetzung für Aconitum lautet "ohne Staub", der Blaue Eisenhut benötigt tatsächlich sehr wenig Erde zum Wachsen.
Indikationen für Aconitum Napellus Globuli Personen, die von Aconitum profitieren, sind ruhelos und mit starkem Temperament ausgestattet, was zu psychischer und körperlicher Ruhelosigkeit, Ängsten, bei Fieberanfällen brennender Haut, großem Durst und rotem Gesicht führt. Die Beschwerden kommen stürmisch und plötzlich, etwa bei Bindehautentzündungen, Erkältungen und Grippe, die betreffenden Personen genesen aber auch schnell wieder. Am Anfang einer Erkrankung wirken Aconitum Globuli am besten. Diese gehören zu den stärksten homöopathischen Mitteln und wirken auf Herz, Kreislauf, das periphere Nervensystem und die Schleimhäute. Die Auslöser der beschriebenen Beschwerden sind kalter und trockener Wind, Unterkühlung, aber auch ein Schreck oder Schock. Um Mitternacht verschlimmern sich die Beschwerden und lösen dann häufig große Angst sowie Durst aus. Auch ein steifer Hals durch Zugluft, plötzliche Neuralgien, Ohren- und Kopfschmerzen gehören zu den Symptomen. Anwendungsgebiete für Aconitum Globuli sind unter anderem:
akute Atemwegsinfektionen
Fieber, Erkältungen und Grippe
Zahnschmerzen
Angst und Panikattacken mit erweiterten Pupillen und tauben Gliedern, auch während der Wehen
Augen- und Ohrenentzündungen mit Licht- und Lärmempfindlichkeit
Masern und Röteln
Husten, Hals- und Nackenschmerzen
Nierenentzündung mit plötzlichem Fieber und dumpfen Schmerzen
Durchfall nach Ärger oder einem Schreck
Auch Fieberkrämpfe kleiner Kinder können mit Aconitum Globuli gut behandelt werden, ebenso akute Bronchitis und Kreislaufstörungen infolge der Wechseljahre, zudem helfen die homöopathischen Mittel bei Insektenstichen und Sonnenbrand. Wirkungsweise und Anwendung von Aconitum Napellus Globuli Die Wirkung des Aconitums basiert auf toxischen Diterpen–Alkaloiden in sämtlichen Pflanzenteilen, in Europa sind dabei Hypaconitin, Neopellin, Aconitin, Lycaconitin und Benzoylnaponin sowie die Aminoalkohole Napellin, Aconin, Lycoctonin und Neolin anzutreffen. Wie stark diese Stoffe wirken, ist vom Standort der Pflanze abhängig. Die Schleimhäute und selbst die (unverletzte) Hautoberfläche nehmen Aconitin auf und setzen es im Körper um, weshalb der Blaue Eisenhut in freier Natur wie eine Brennnessel wirken kann. Nochmals sei auf die Notwendigkeit der Kontrolle durch einen Heilpraktiker hingewiesen, denn der Eisenhut, 2005 zur europäischen Giftpflanze des Jahres gekürt, wird in Asien bis heute für Mord und Selbstmord eingesetzt, auch sind in der chinesischen Heilmedizin etliche Todesfälle durch falsche Zubereitung überliefert. Ebenso kommen unglückliche Verwechslungen vor. In vielen Ländern vergiften Förster und Jäger große Wildtiere wie Bären und Wölfe mit dem Gift des Eisenhuts.
Aconitum gehört zu den großen Mitteln in der Homöopathie und kommt immer dann zum Einsatz, wenn es sich um akute Erkrankungen handelt, die wie ein Sturm kommen und gehen: plötzlich und heftig.
Das können sehr verschiedene Beschwerden sein, häufig angezeigt ist das Mittel bei Entzündungen, fieberhaften Infekten, Beschwerden im Bereich Herz-Kreislauf-, obere Atemwege oder des Magen-Darm-Trakts. Kennzeichnend ist, dass die erkrankten Personen sehr ruhelos und ängstlich sind. Die Angst kann sich teilweise bis hin zu Panikattacken und Todesangst steigern.
Aconitum napellus wird als homöopathisches Mittel im ersten Stadium einer akuten Erkrankung eingesetzt, um beispielsweise den Körper zu unterstützen, aus eigener Kraft ein Fieber zu überwinden. Kommt es dann zu Ausscheidungsreaktionen (z.B. Schwitzen, Husten, Schnupfen), ist das Mittel nicht mehr angezeigt und andere Mittel kommen – entsprechend der Ähnlichkeitsregel – zum Einsatz.
Wirkt auf…
Das homöopathische Mittel Aconitum napellus wirkt vor allem auf das Gemüt, auf Teile des Nervensystems, Herz und Kreislauf, innere Organe der oberen Atemwege und des Bauchraums sowie die Gelenke.
Traditionelle Anwendungsgebiete
Anwendungsmöglichkeiten
Wer an Erkältungen mit trockenem Husten leidet, für den ist Aconitum napellus das richtige Mittel. Vor allem im Anfangsstadium lässt sich so der Ausbruch der Krankheit vermeiden. Weitere Anwendungsgebiete sind plötzlich auftretende Neuralgien oder Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Auch Angst- und Panikattacken sowie Unruhezustände lassen sich mit Aconitum napellus Globuli behandeln. Vor allem wirkt das Mittel auf das Gemüt, auf die Atmungsorgane, das Herz und die Gelenke. Bereits Kindern kann das Mittel verabreicht werden. Hier ist es auch gut gegen Zahnungsbeschwerden geeignet. Charakteristisch für die Art Beschwerden, gegen die Aconitum napellus wirkt, ist die Verbesserung der Beschwerden durch Ruhe, Einsamkeit und frische Luft. Auch durch lokale Wärme kann Linderung erfolgen.
Möglicher Einsatz bei den folgenden Beschwerden
Homöopathische Mittel werden nach dem Grundsatz der größtmöglichen Ähnlichkeit zwischen dem Arzneimittelbild (Gesamtheit der geprüften Symptome des Mittels) und dem individuellen Gesamtbild des erkrankten Menschen verabreicht (vgl. „Arzneimittelbild“, „Ähnlichkeitsprinzip“ im Homöopathie-Lexikon auf www.globuliwelt.de). Bei folgenden Beschwerden kann Aconitum angezeigt sein
Angstzustände
Panikattacken
Halsentzündung (Angina tonsillaris)
Augenentzündung
Blasenentzündung
Brustentzündung (Mastitis)
Magen-Darm-Infekt
Fieber
Grippale Infekte
Grippe
Gelenkentzündungen
Traumata, Angstzustände unter der Geburt
Harnverhalt bei Müttern u. Säuglingen nach der Geburt
Herzklopfen, Herzrasen
Kehlkopf- und Rachenentzündungen
Lungenentzündung
Kopfschmerzen
Neuralgien (schmerzhafte Beschwerden im Versorgungsgebiet eines Nervs)
Ohrenschmerzen
(akute) rheumatische Beschwerden
Rückenschmerzen
Schock
Schwindel
Sonnenstich
Hitzschlag
Trigeminus-Neuralgie
Verstauchung, Verrenkung, Zerrung
Zahnschmerzen
Zahnungsbeschwerden
Krupphusten
Koronare Herzerkrankungen (Angina pectoris, Myokardinfarkt)
Weitere Informationen zu Leitsymptomen, Persönlichkeitsaspekten, usw. finden Sie unter „Aconitum in der Homöopathie“
Anwendungen außerhalb der Homöopathie
Im Mittelalter war es Bestandteil der Hexensalbe und es herrschte der Aberglaube, dass in Echsenhaut eingewickelte Samen unsichtbar machen konnten.
Bis in die 1930er Jahre wurde die Pflanze innerlich als Schmerzmittel, zur Beruhigung des Herzens, als harntreibendes (Diuretikum) und Schweiß treibendes Mittel (Diaphoretikum) eingesetzt, äußerlich wurden Salben bei Rheuma, Neuralgien und Hexenschuss verwendet.
Aufgrund der Giftigkeit kommt die Pflanze heute zur innerlichen Anwendung als homöopathisches Mittel, äußerlich zur Behandlung von Neuralgien zum Einsatz (z.B. Aconitin-Öl).
Weiterführende Informationen zu Aconitum
Aconitum Napellus wird aus dem blauen Eisenhut gewonnen. Man nennt diese Pflanze aus der Familie der Hahnenfußgewächse auch Mönchskappe oder Echter Sturmhut.Sie kommt hauptsächlich auf der nördlichen Erdhalbkugel in schattigen und feuchten Gebieten vor. Der Eisenhut ist sowohl eine Zierpflanze, als auch eine homöopathische Heilpflanze und steht bei uns unter Naturschutz. Alle Teile dieser Pflanze sind normalerweise hochgiftig! (wenn sie nicht homöopathisch verdünnt werden). Das Gift des Eisenhutes ist tödlich und wurde früher als Gift für Pfeile benutzt. Man darf Aconitum Napellus auf gar keinen Fall selber erzeugen oder ohne Beobachtung eines Spezialisten einnehmen! Die zu Aconitum passenden Beschwerden werden von einer starken körperlichen und psychischen Rastlosigkeit, Angst, Furcht (bis hin zu Todesangst) begleitet. Hauptanwendungsgebiete von Aconitum napellus sind allgemeine Entzündungen oder Fieber (mit viel Hitze), brennende Haut, großer Durst, ein gerötetes Gesicht, kurz-Atmigkeit, Schmerzen und eine Leere im Kopf. Aconitum ist besonders dann empfehlenswert, wenn die Beschwerden plötzlich und heftig anfangen. z.B. bei einer Erkältung oder Grippe, Bindehautentzündung (mit einem Gefühl wie Sand im Auge), Fieber und Entzündung. Die bevorzugte Anwendung sollte gleich am Anfang der Erkrankung beginnen, weil das Mittel dann am besten wirken kann. Die wörtliche Übersetzung von Aconitum Napellus lautet „ohne Staub“. Im Wirklichkeit braucht der Blaue Eisenhut nur sehr wenig Erde zum wachsen. Trotzdem produziert er eines der stärksten Gifte im Reich der Pflanzen. Aconitum ist eines der stärksten Mittel, was es in der Homöopathie gibt. Eine besonders intensive Beziehung hat es zum Herz- und Kreislaufsystem, dem peripheren Nervensystem und den Schleimhäuten. Es passt besonders gut zu Menschen, die lebhaft und robust sind. Sie erkranken zwar relativ schnell, genesen aber ebenso schnell wieder. Verwendungsgebiete von Aconitum Napellus
akuter Gichtanfall mit Taubheit
Schweregefühl des Gesichts
Kälteschock mit Schüttelfrost und Zittern
Kopfschmerzen
Entzündung der Bindehaut durch trockenen kalten Wind
Erkältung und Grippe
Grüner Star (verträgt keine Zugluft Gefühl wie Sand im Auge)
Herzklopfen und beschleunigter kräftiger Puls
beginnender Krupphusten / Pseudo-Krupp
Hitzschlag
akute Rheumatische Beschwerden
Magen-Darmbeschwerden
Linksseitige Trigeminusneuralgie mit Ruhelosigkeit
akute Kehlkopfentzündung (trockenes Fieber Schüttelfrost)
Kopfschmerz nach Hitze / Überhitzung / Sonne und panische Angst
Nervenschmerzen besonders in den Armen und Nachts
Langsamer Herzschlag Unruhe Angst
Fieber
Heiserkeit – Auswurf ist schaumig
plötzliche Mißempfindungen der Haut
Atemnot
Erkältungsgefühl
Schmerzhafter steifer Nacken
Schwangerschaftsbeschwerden
Cholera der Säuglinge
Verbrennungen
körperliche Erschöpfung, Schwäche-Anfall, Kollaps
nervliche Zahnschmerzen nach kaltem Wind
Ameisenlaufen entlang der Wirbelsäule
Angst vor Alleinsein Angst zu Sterben
Kalte Füße
Verbrennungen, Verbrühungen und Sonnenbrand
Durchfall nach Ärger Schreck
Blasenbeschwerden – Harnwegsbeschwerden – Entzündungen der Blase
ausbleibende Menstruation
Taube Füße
Vor oder Nach Operationen
heftige Eierstockentzündung plötzlich auftretend mit Angst + Unruhe
Grippe, plötzliches hohes Fieber
Stechende drückende Schmerzen den Nieren
Pulsierender Stirnkopfschmerz
Schock – nach Unfällen oder Verletzungen
Mundtrockenheit
Husten / Keuchhusten
Bindehautentzündungen
trockene Bronchitis (spastisch)
Frauen – schmerzhafte Menstruation
Mandel- und Nebenhöhlenentzündung
beginnende Halsschmerzen (plötzlich + akut)
Platzangst mit Unruhe und Herzklopfen
Rückenschmerzen
Kopfschmerz durch Blutdruck mit panischer Angst
Hauschnupfen mit geschwollener Nase
Rippenfellentzündung mit Schüttelfrost und hohem trockenen Fieber
Panikattacken
Zerrungen, Verstauchungen,- Verrenkungen
Bauchspeicheldrüse – Pankreatitis
Gesteigertes Geruchsempfinden
Kinder – Schlafstörungen
Klein- und Schulkinder – Mittelohrentzündung (plötzliche stechende Schmerzen)
Gefühl der Benommenheit
Blutungen
Empfindung als sei heißes Wasser in der Brust
Herzbeschwerden durch Angst Aufregung Ärger
Klopfende Zahnschmerzen in gesunden Zähnen
Blase – Harnverhalt
Ohrenschmerzen
Ohnmacht – Schock
Halsentzündung – nach Aufenthalt im Kalten
akute Entzündungen
Heiserkeit mit Stimmverlust
Kinder – Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündung
Frauen – Schwangerschaft – Fehlgeburt droht
Gesichtslähmung – nach Kälte
Zunge wie geschwollen
Vergiftungsschock Kollaps Schock Todesangst
Erbrechen, Übelkeit
Kopfschmerzen mit kaltem Schweiß auf der Stirn
Kinder – Halsentzündung und Mandelentzündung
Empfindlich gegen Berührung und gegen Luftzug
Kinder – Windpocken
Verlust, Trauerfall
trockene, glänzende Augen
Nasenbluten
akute Herzrhythmusstörungen bei Entzündungen
Bindehautentzündung
Wetterwechsel
Insektenstiche / Tierbisse
heiße Hände mit kalten Füßen,
Orchitis
Bindehautentzündung – akut – Lichtempfindlichkeit – plötzliche heftigen Schmerzen
Asthma der Kinder plötzlich trocken Unruhe Angst
Kinder – Heimweh
Röteln vorbeugend
akuter Ausschlag flächenhaft trockene Hitze Unruhe
Verletzung am Auge – Fremdkörper
Lungenentzündung akute Schüttelfrost Fieber heiße Haut
akute Außenohrentzündung stechend schneidend
Starke Menstruation
akutes Gelbfieber (plötzliches trockenes Fieber)
Kraftlosigkeit der Arme und Beine
Blase – Reizblase
Mumps
Fleckige Röte der Haut
Sonnenstich mit rotem Kopf
plötzlich hoher Blutdruck,
Ischias entzündlich durch Kälte Zugluft
Kopfschmerzen bei Föhn
Blutungen – Verletzungsschock
Ohnmacht
schleimig fauler fischiger Mundgeschmack
Ohrschmerzen ohne Absonderung
Nervenschmerzen
Kongestionen zum Kopf
Kehlkopfentzündung
Herzrhythmusstörungen
akute Harnröhrenentzündung trocken brennend
Durchfall
akute Blinddarmentzündung wenig Schmerzen
plötzlicher Schwindel bei Bluthochdruck
Angina ohne Eiterbildung
Prüfungsangst
Schmerzen der Nasenwurzel
frischer Herzinfarkt mit Todesangst,
Atembeklemmung
Gesichtsschmerzen – links
Sonnenallergie/Sonnenbrand
akute Prostataentzündung durch Unterkühlung plötzlich
Kreislaufstörungen nach den Wechseljahren plötzlich ängstlich
Zahnen bei Kindern
Wunden
Neuralgien
Augen – Hornhautverletzung
Verbrennungen ersten Grades mit rotem Ausschlag
Schmerzen
Verletzungen der Knochen – Schockmittel
Unfähig zu Schlucken
Herzbeschwerden mit Angst Blutandrang plötzliche Übelkeit
Geräuschempfindlichkeit
Schwerer heißer Kopf
Augenverletzung erste Hilfe
Rötelnausschlag
Sommerdurchfall plötzlich Krämpfe
Nervenentzündung akute taube und kalte Glieder
Brennende Kopfschmerzen
Hochakute entzündliche Erkrankungen
Trockener Schnupfen
akutes, plötzliches Herzklopfen
Klein- und Schulkinder – Halsschmerzen
akuter Gonorrhö heißer brennender Urin
Zahnschmerzen
plötzliche Reise-Angst / Reisekrankheit
plötzliche Allergie mit Quaddeln
Brustkorb – Rippenneuralgie
Heuschnupfen mit Frieren
Schwindelgefühl
bellender Husten
Beißende Empfindung auf der Zunge
Wunden – Verletzungsschock
Lampenfieber
plötzliche Atemnot – Nach Schock,
Lidrandentzündung – akut – Lichtempfindlichkeit – plötzliche heftigen Schmerzen
Röteln
Kinder – Schulprobleme
Alles schmeckt bitter außer Wasser
Spärlicher heißer trüber roter Urin
Zahnfleisch ist heiß und entzünde,
Kehlkopf ist empfindlich bei Berührung
akute Nierenentzündung plötzlich trockenes Fieber dumpfe Schmerzen
Angst vor Geräuschen laute Musik
Herzschwäche
Windpocken
nervöse Mißempfindungen der Haut
Plötzliche Neuralgie
Muskelschmerzen
Frauen – Stillzeit – Brustdrüsenentzündung
Lebensmittelvergiftung durch verdorbene Nahrung
Impfreaktionen
Brennende Hitze des Mundes
lähmende Angst
Bronchitis – nach Unterkühlung
Mißempfindungen der Haut Nervlich bedingt
Asthma – Plötzlicher Beginn
Ohrgeräusche
Heimweh
Schlaflosigkeit, Schlafstörung
Herzrasen – Finger-Kribbeln
Stiche und Zusammenschnürungsgefühl in der Brust
akute Gehörgangfurunkel
Feine stechende Schmerzen der Haut
Masern
Herzbeschwerden Taubheitsgefühl im linken Arm
Augenoperation Störungen Sandgefühl im Auge
Wechseljahre Hitzewallungen ohne Schweiß plötzlich Unruhe
Nervenschmerzen akute plötzlich durch Kälte Zugluft
Nervenverletzung
Gelenkentzündung
Geburtsbegleitung
Gänsehaut
Knochenbrüche
akute Mandelentzündung plötzlicher starker Durst
Taube Nase mit Nasenbluten
Schwindel beim Aufstehen
Angst vor Unheil oder Unglück
Asthma – kalter trockener Wind
Verbesserung bei
Ruhe / Ausruhen
Wärme
Alleine sein
warmes Schwitzen / Schweißausbruch
frischer Luft / im Freien
Verschlimmerung bei
Aufregung / Emotionen / Schock / Schreck
Mitternacht
Tabak-Qualm
trockenem Wind
Abends / Nachts
Stickige Zimmer
Furcht
Menschenansammlungen
Liegen auf betroffener, schmerzenden Seite
Enge Räume
Druck
Berührung
Zugluft
Hitze
Während der Menstruation
Überanstrengung
In einem warmen Raum
Unterkühlung trockene
Musik
Schlafen in der Sonne
Gehen
Kälte / kaltem Wind
Symptome
der Patient hat Beschwerden durch einen Schreck, Angst oder Kälte
der Patient hat Angst nach einem Unfall, steht unter Schock
der Patient hat akute, plötzlich auftretende Symptome
der Patient hat eine plötzlich auftretende Erkältungen oder einen schlagartig beginnenden grippalen Infekt, ausgelöst durch kalten, trockenen Wind
der Patient hat Todes-Angst
der Patient ist unruhig (körperlich und geistig)
der Patient leidet an einer Bindehautentzündung nach kaltem Wind mit reichlich dünnen Absonderungen
der Patient hat Zahnschmerzen (verursacht durch kalten Wind)
der Patient hat einen bitteren Geschmack im Mund (nur Wasser schmeckt normal)
der Patient hat ein rotes Gesicht mit blassen Wangen
der Patient hat großes Verlangen nach kalten Getränken
der Patient hat plötzliches starkes Fieber und einen schnellem Puls
der Patient hat eine heiße trockene Haut. Schweißausbrüche senken das Fieber
der Patient hat ein gerötetes Gesicht und wird beim Aufrichten blass
der Patient hat unerträgliche Schmerzen
der Patient ist panisch, hat große Angst, Herzklopfen und Atemnot
der Patient ist überempfindlich gegenüber Licht und Geräuschen
der Patient hat einen harten Puls und mit rotem Gesicht
der Patient hat plötzliche Schmerzen / Verschlimmerung in der Nacht (Ohren)
der Patient hat viel Durst, schwitzt aber nicht
der Patient ist im Frühstadien des Krupp-Hustens
bei Säuglingen und Kleinkindern Hauptmittel bei Harnverhaltung
der Patient schwitzt nicht, auch nicht bei sehr hohem Fieber
der Patient hat eine heiße und trockene Haut
der Patient hat Panikattacken
der Patient hat beginnende, starke Entzündungen, oft mit hohem Fieber
der Patient leidet unter Schwindel durch Angst oder Schreck (nach einem Unfall od. Verletzung)
der Patient hat starke Nervenschmerzen im Bereich des Gesichtes
unterstützend bei Entbindungen, wenn sich der Muttermund nicht öffnen will
der Patient leidet an Schlafstörungen, ausgelöst durch Angst oder Überreizung
der Patient kann gefüllte Harnblase nicht entleeren (ausgelöst durch Schock) schmerzhaft
der Patient hat Zahnschmerzen nach Zugluft oder kaltem Wind
Soll gleich zu Beginn der Beschwerden eingenommen werden!
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Trockener, kalter Wind
- – Nachts, gegen Mitternacht
- – Schreck, Schock und Ärger
- – Kälte
- – Lärm
↑ Besserung durch
- + Frische Luft
- + Ruhe
- + Schwitzen
- + Kalte Getränke
- + Kalte Umschläge
Beschwerden verschlimmern sich durch…
Einwirkung von trockenem, kaltem Wind
nachts, gegen Mitternacht
Schreck, Schock, Ärger
Kälte
Alleinsein
Lärm
Liegen auf der schmerzhaften Seite
Beschwerden bessern sich durch…
Frische Luft
Ruhe
Schwitzen
kalte Umschläge* (Achtung: Wadenwickel bei Fieber NICHT bei kalten Extremitäten!)
kalte Getränke
Dosierung & Einnahme
D6D12übliche Potenzen
Dosierung und Einnahme
Nehmen Sie homöopathische Mittel so ein, wie es der Arzt verordnet hat. Für die Selbstbehandlung empfehlen sich die Potenzen D6 bis D12. Brechen Sie die Einnahme ab, wenn sich die Symptome verstärken. Wenden Sie immer nur ein Mittel an, nicht mehrere gleichzeitig. Setzen Sie vor allem keine schulmedizinischen Medikamente ohne Absprache mit dem Arzt ab. Vor der Einnahme der homöopathischen Mittel sollten Sie 15 Minuten lang nicht gegessen, getrunken oder geraucht haben. Geben Sie kleinen Kindern nur ein Kügelchen. Erwachsene lassen die Globuli im Mund auflösen. Nehmen Sie das Mittel nur so lange ein, wie die Beschwerden andauern.
Substanz & Hintergrund
Wirkungsweise und Nebenwirkungen
Die Wirkung homöopathischer Mittel basiert auf dem Prinzip der Ähnlichkeit. Das heißt, dass die Mittel das Immunsystem unterstützen, statt ihm entgegengesetzt zu werden. Dem Körper wird keine Arbeit abgenommen, sondern es wird ihm die Arbeit nur erleichtert. Dazu braucht es einen Reiz, der der Beschwerde ähnelt, damit die Selbstheilungskräfte aktiviert werden können. Es geht dabei vor allem um die Belebung der natürlichen Heilkräfte. Die Idee dahinter ist eine ganzheitliche, nämlich die Annahme, dass ein Organismus auf vielfältige Weise mit der Umgebung interagiert. In der Homöopathie spricht man dabei von einer harmonischen Resonanz. Sie umfasst positive und negative Seiten und zeigt sich individuell unterschiedlich. Diese Resonanzen macht sich die homöopathische Behandlung zunutze, indem die Lebensenergie (auch Qui oder Prana genannt) in einer Trägersubstanz eingeschlossen wird. Jeder Verdünnungsschritt potenziert die in der Trägersubstanz enthaltene Energie. Die höheren Potenzen wirken stärker, auch wenn die Wirksubstanz verdünnter ist. Entscheidend ist die Energie, mit der der Körper konfrontiert wird und interagiert. Die stärker potenzierten Mittel gehen tiefer und halten länger vor. Wegen des Charakters der homöopathischen Mittel kann es vor allem bei den Hochpotenzen zunächst zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen. Diese kann nach ein paar Tagen einsetzen und gilt als gutes Zeichen für die gewünschte Reaktion des Körpers. Aber auch wenn die Erstverschlimmerung ausbleibt, heißt das nicht, dass auch der Erfolg nicht eintreten wird, denn nicht alle homöopathischen Mittel lösen die Erstverschlimmerung aus. Häufig tritt sie aber bei der Therapie gegen chronische Krankheiten auf. Die homöopathischen Mittel sollten grundsätzlich immer dann abgesetzt werden, wenn die Beschwerden verschwunden sind. Bei einer Einnahme, die länger als nötig erfolgt, können die Beschwerden zurückkehren. Man spricht dann von Spätverschlimmerung. Diese wird dann nicht weiter behandelt, sondern man setzt das Mittel einfach ab. Die Spätreaktion verschwindet nach etwa 3 bis 4 Wochen von allein.
Hintergrundinformationen
Aconitum napellus zählt zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), Gattung Eisenhüte (Aconitum). Wörtlich bedeutet Aconitum "ohne Staub". Das ist ein Hinweis, dass die Pflanze geringe Ansprüche an Boden und Nährstoffe stellt. Trotz der weiten Verbreitung in europäischen Gebirgen steht diese Pflanze unter Naturschutz. Häufig findet man den Blauen Eisenhut in 1000 bis 3000 Meter Höhe auf kalkhaltigen Lehmböden.
Charakteristisch für die Pflanze sind die hutartigen dunkelblauen Blüten, die das Aussehen in der Blütezeit zwischen Juli und September kennzeichnen. Daher hat der Blaue Eisenhut auch seinen Namen.
Das Gift, das die Pflanze produziert (Aconitin) gehört zu den giftigsten pflanzlichen Stoffen überhaupt. In Reinform führt es sogar beim Kontakt mit Haut und Schleimhäuten zu Vergiftungserscheinungen. Es wirkt in den Nerven und in anderen Reiz leitenden Körperstrukturen und verursacht Lähmungserscheinungen sowie tödliche Herzrhythmusstörungen. Die Wurzel der Pflanze enthält das meiste Gift. Schon eine geringe Aufnahme kann tödlich sein. Bei oraler Zufuhr kommt es zu einer Betäubung von Lippen und Zunge, welche sich auf den Körper ausbreitet. Wegen dieser extremen Giftigkeit ist das Aconitum napellus bis zu der Potenz D3 in Deutschland verschreibungspflichtig. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin ist die Pflanze beliebt gegen Erkältungen, Nervenschmerzen und Rheuma. Trotz seiner gefährlichen Giftigkeit erfreut sich der Blaue Eisenhut auch als Zier- und Schnittpflanze einer gewissen Beliebtheit, die durch zahlreiche Züchtungen in vielen Farben belegt ist.Allgemeiner Hinweis
Homöopathische Mittel sollten nicht ohne Vorkenntnisse über deren Wirkung sowie Potenzen und ihre Dosierung eingenommen werden. Auch wenn die Homöopathie zu den Therapieverfahren mit den geringsten Nebenwirkungen gehört, können falsch gewählte Mittel in falscher Potenz oder eine zu häufige Wiederholung der Einnahme den Heilungsprozess hemmen bzw. ungewollte Erstverschlimmerungen oder Arzneimittelsymptome hervorrufen (vgl. Globuliwelt Homöopathie-Lexikon „Erstverschlimmerung“, „Prüfsymptome“).
Bitte wenden Sie sich für die Behandlung Ihrer Beschwerden an homöopathisch arbeitende Heilpraktiker oder Ärzte. Für den sachgemäßen Einsatz von homöopathischen Hausapotheken zur Behandlung alltäglicher Beschwerden, wird die Schulung durch ausgebildete Therapeuten empfohlen.
Substanz
Aconitum napellus gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae), aus denen weitere homöopathische Mittel hervorgegangen sind, wie beispielsweise Actea spicata, Cimicifuga racemosa, Helleborus niger, Hydrastis canadensis, Pulsatilla pratensis, Ranunculus bulbosus oder Staphisagria.
Die Staude ist ursprünglich an Gebirgshängen in 1.000 – 3.000m Höhe in Mittel- und Südeuropa beheimatet, aber auch in vielen Vorgärten zu finden, wo man sie an den helmartigen blauen Blüten erkennt. Die Pflanze blüht von Juli bis September und ist giftig.
Das enthaltene Gift Aconitin und weitere Diterpenalkaloide (Mesaconitin und Hypaconitin) befinden sich hauptsächlich in der Wurzel. Sie gehören zu den stärksten Pflanzengiften und können sogar über die unverletzte Haut aufgenommen werden. Entsprechend wurde das Gift bereits in der Steinzeit als Pfeilgift auf der Jagd und zur Beseitigung unliebsamer Konkurrenz bei den Römern und im Mittelalter eingesetzt. Man bezeichnet sie auch als die „Königin Mutter der Gifte“.
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Aconitum Napellus – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Atropa Belladonna
Tollkirsche
Atropa belladonna (Tollkirsche) zählt zu den bekanntesten homöopathischen Mitteln. Traditionelle Anwendungsgebiete sind plötzlich und heftig einsetzende Beschwerden mit hohem Fieber, Hitze und Entzündungszeichen, vor allem im Anfangsstadium akuter Infekte.
FieberGrippale InfekteHalsentzündungOhrenschmerzen
Zum Mittel-Profil →
Chamomilla
Kamille
Chamomilla wird aus der Kamille gewonnen und ist in der Homöopathie ein klassisches Mittel für Säuglinge und Kinder. Traditionelle Anwendungsgebiete sind Zahnungsbeschwerden, Blähungskoliken sowie Schmerzen mit ausgeprägter Reizbarkeit.
ZahnungsbeschwerdenZahnschmerzenOhrenschmerzenBauchkrämpfe
Zum Mittel-Profil →
Apis Mellifica
Honigbiene
Apis mellifica wird aus der Honigbiene gewonnen. In der Homöopathie wird das Mittel traditionell bei akuten Entzündungen mit blassroter Schwellung und stechend-brennenden Schmerzen eingesetzt — etwa nach Insektenstichen oder bei allergischen Hautreaktionen.
InsektensticheSchwellungenNesselsuchtAllergische Reaktionen
Zum Mittel-Profil →
Dulcamara
Bittersüßer Nachtschatten
Der Bittersüße Nachtschatten wird in der Homöopathie traditionell bei Beschwerden eingesetzt, die nach Kälte und Nässe auftreten — etwa Erkältungen, Blasenentzündungen oder Durchfall.
ErkältungenSchnupfenBlasenentzündungDurchfall
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Aconitum Napellus
Wobei wird Aconitum Napellus in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Aconitum Napellus vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Erkältungen, Fieber, Grippale Infekte, Trockener Husten, Krupphusten, Angstzustände, Panikattacken, Unruhezustände, Zahnungsbeschwerden, Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen, Halsentzündung, Blasenentzündung, Neuralgien, Sonnenstich. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Welche Potenzen von Aconitum Napellus sind üblich?
Für Aconitum Napellus werden in der Praxis häufig die Potenzen D6, D12 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.
Was ist das typische Mittelbild von Aconitum Napellus?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Aconitum Napellus zuordnet: Plötzlich und mit großer Heftigkeit einsetzende Beschwerden; Plötzliches, meist hohes Fieber ohne Schweiß; Großer Durst auf kalte Getränke; Herzklopfen mit Angst, harter und schneller Puls; Gerötetes Gesicht, evtl. eine Wange blass und die andere rot; Große Ängstlichkeit bis hin zu Panik und Todesangst.
