Mittelbild & Leitsymptome
- Beschwerden treten zusammen mit Schwitzen auf
- trockener, krampfartiger Husten mit weißlichem Auswurf
- Atembeschwerden, nachts und morgens besonders stark, auch bei warmem, schwülem Wetter
- Neigung zu Pilzinfektionen, Nesselsucht und juckenden Hautausschlägen
- schnell rissig werdende Haut, besonders bei kleinen Kindern
Das Mineralsalz Kalium Jodatum wird in der Homöopathie bei einer Neigung zu Erkältungen, bei fest sitzendem Husten und gegen Schnupfen verwendet. Besonders passend ist Kalium Jodatum wenn die Krankheit zusammen mit Schwitzen auftritt.
Außerdem ist es ein bewährtes Frauenheilmittel, besonders in den Wechseljahren. Patienten, die ein Homöopathikum der Kalium-Gruppe brauchen, haben oft viele gemeinsame Wesenszüge: Sie sind korrekt, bodenständig, legen viel Wert auf Ordnung und gute Umgangsformen. Meistens sind sie konservativ und legen viel Wert auf moralisches Handeln. Viele dieser Patienten leben zurückgezogen, sind häufig boshaft und rachsüchtig, weil sie zutiefst verletzt und sehr traurige Menschen sind die unfähig sind Gefühle zu zeigen. Sie können das Glück anderer kaum ertragen und werden dadurch zur verbitterten Eigenbrödlern, die ihre Mitmenschen gerne verbal oder körperlich verletzten.
Kalium Jodatum Patienten neigen zu Pilz-Infektionen am ganzen Körper, Nesselsucht, Ödembildung und juckenden Hautausschlägen. Besonders bei bei kleinen Kindern wird die Haut schnell rissig, insbesondere im Bereich des Afters. Kopfschmerzen, gerötete Augen und eine rote laufende Nase (mit scharfem, wässrigen Sekret) treten vor allem in den Morgenstunden auf. Gleichzeitig sind die Nasennebenhöhlen stark verstopft und die Betroffenen müssen manchmal sogar durch den Mund atmen. Der Nasen-Ausfluss kann aber auch mild und leicht grünlich sein, jedoch ist er immer reichlich und verstopft die Nase und die Nebenhöhlen.
Frauen leiden an einer sehr schmerzhaften Menstruation und unter scharfem Ausfluss. Am Morgen leiden die Betroffenen unter Atemnot und stechenden Schmerzen in der Lunge. Dazu kommt ein hartnäckiger und schmerzhafter Husten mit grünlich-dicklichem oder schaumigem Auswurf. Der ganze Körper bildet übermäßig viel Sekrete und neigt zu Ödem-Bildung, darum findet sich auch oft Wasser in der Lunge. Die Patienten sind sehr anfällig für Krankheiten und aus einer Erkältung entwickelt sich rasch eine schwere Lungenentzündung.
Allgemein verschlimmern sich die Beschwerden am Abend und in der Nacht. Wärme, warmes Zudecken und/oder nass-kaltes Wetter vertragen die Betroffenen ebenso wenig wie Berührungen an den schmerzenden Stellen. Bewegung an der frischen Luft hingegen tut ihnen gut. Weiterhin besteht eine große Abneigung gegen Milch und Suppen. Kalte Speisen vertragen die Patienten nicht, dadurch bekommen sie häufig Durchfall. Allgemein neigen sie dazu, rasch abzumagern, und haben dazu heftige, brennende oder pochende Schmerzen im Bauchbereich. Großen Appetit haben die betroffenen Personen hingegen auf Fisch, Gemüse, Wein und saure Speisen.
Symptome
der Patient leidet unter Atembeschwerden, die nachts und morgens besonders stark (oder auch bei warmem, schwülem Wetter)
der Patient schwitzt
der Patient hat einen trockenen, krampfartigen Husten (dazu weißlichen Auswurf und Atem-Beschwerden)
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Kalium Jodatum
Abwehrschwäche
Pankreas-Schwäche (Bauchspeicheldrüse)
Gelenk-Rheumatismus
Hodgkin-Lymphom (maligne Erkrankung des lymphatischen Systems)
Ödeme
Bronchitis
Knieschwellungen
Globussyndrom (Gefühl von einem Kloß im Hals evtl. schlechter atmen zu können)
Morbus Hodgkin (bösartiger Tumor des Lymphsystems )
Schwermut
Leberschwellung
Glatze / Stirnglatze
Hyperhidrosis (unphysiologische starke Schweißbildung )
Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
Juckende Fußsohlen
Bauchspeicheldrüsen Entzündung
Kieferhöhlen-Vereiterung
Gicht
Knochenhaut-Entzündung
Appetitlosigkeit
Akne, Pickel, Pusteln
Verdauungsbeschwerden
Lymphom (Lymphknotenvergrößerungen bzw. Lymphknotenschwellungen)
Gereiztheit / Reizbarkeit
Abgeschlagenheit
Schilddrüsenüberfunktion
Angina Abdominalis (Durchblutungsstörung der Darmwand)
Schmerzempfindliche Zähne
Aufgedunsenes Gesicht
Harnsaure Ablagerungen
Darmschleimhaut-Entzündung
Gleichgewichtsstörungen
Schnupfen
Depressionen
Hexenschuss
Hornhaut-Entzündung
Cholesterinspiegel-Senkung
Trigeminusneuralgie (äußerst schmerzhaften Reizzustand eines Gesichts-Nerves)
Ischias
Haltungsschäden
Schweißhände
Wundsein
Fließschnupfen
Heuschnupfen
Nervöse Herzbeschwerden
Rheuma
Geheimratsecken / hohe Stirn
Harnleiter-Entzündung
Schweißausbrüche
Haarausfall
Ganglion (Überbein)
Nervosität
Neuralgien
Schmerzempfindliche Haut
Husten
Knochen-Entzündung
Dyspepsie (Verdauungsstörung)
Magenschleimhaut-Entzündung
Lymphogranulomatose (eine Form des Lymphknoten-Krebses)
Immunsystem-Stärkung
Kopfschmerzen
Gangunsicherheit / Schwankungen
Herzrhythmus-Störungen
Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
Schmerzempfindliche Haare
Gelenkschmerzen
Cluster-Kopfschmerz (extreme, einseitige und in Attacken auftretende Kopfschmerzen)
Schilddrüsenunterfunktion
Trägheit
Wassereinlagerungen
Harnsäure Überschuss
Bindehaut-Entzündung
Struma / Kropf (tastbare, sichtbare bzw. messbare Vergrößerung der Schilddrüse)
Heiserkeit
Herzschwäche
Alterserscheinungen
Räusperzwang
Geschwollene Füße
Aufgeschwemmtheit
Erkältung
Hypertonie (Bluthochdruck)
Schwindel-Gefühl
Drüsenschwellung
Reizleitungsstörung
Gelenk-Entzündung
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Ruhe
- – Konsum von Milch
- – Wärme und Hitze
- – Aufenthalt in warmen Räumen
- – nachts
↑ Besserung durch
- + Bewegung
- + Aufenthalt im Freien
- + kühle Luft und Kälte
Verbesserung bei
Bewegung
Im Freien
Kühle Luft
Kälte
Verschlimmerung bei
Ruhe
Konsum von Milch
Wärme und Hitze
In der Nacht
Aufenthalt in warmen Räumen
Nassem und kaltem Wetter
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Kalium Iodatum (Jodkali / Kaliumjodid) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Allium cepa
Küchenzwiebel
Allium cepa, die Küchenzwiebel, wird in der Homöopathie traditionell bei Fließschnupfen mit scharfem, wässrigem Nasensekret und mildem Tränenfluss eingesetzt — etwa bei Erkältungen und Heuschnupfen.
SchnupfenHeuschnupfenErkältungHusten
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Kalium bichromicum
Kaliumdichromat
Kalium bichromicum, das Kaliumsalz der Dichromsäure, wird in der Homöopathie traditionell bei Infektionen der oberen Luftwege mit zähem, fadenziehendem Sekret sowie bei Kopfschmerzen und Migräne im Stirn- und Augenbereich eingesetzt.
SchnupfenNasennebenhöhlenentzündungErkältungHusten
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Kalium Carbonicum (Pottasche)
Pottasche
Kalium carbonicum wird aus dem Mineralsalz Kaliumkarbonat (Pottasche) gewonnen. Homöopathen ordnen dem Mittel traditionell Erschöpfungszustände mit Schwäche, Rücken- und Kreuzschmerzen sowie Husten und Erkältungen zu.
HustenErkältungRückenschmerzenKreuzschmerzen
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Pulsatilla
Wiesenküchenschelle
Pulsatilla, die Wiesenküchenschelle, gilt in der Homöopathie als vielseitiges Mittel der Kinder- und Frauenheilkunde. Traditionelle Anwendungsgebiete sind Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden, Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden mit wechselhaftem, weinerlichem Gemütszustand.
ErkältungSchnupfenHeuschnupfenMagen-Darm-Beschwerden
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Kalium Iodatum (Jodkali / Kaliumjodid)
Wobei wird Kalium Iodatum (Jodkali / Kaliumjodid) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Kalium Iodatum (Jodkali / Kaliumjodid) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Erkältung, Husten, Schnupfen, Atembeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Pilzinfektionen, Nesselsucht, Juckende Hautausschläge, Ödeme, Rissige Haut, Gelenkrheumatismus, Abwehrschwäche. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Kalium Iodatum (Jodkali / Kaliumjodid)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Kalium Iodatum (Jodkali / Kaliumjodid) zuordnet: Beschwerden treten zusammen mit Schwitzen auf; trockener, krampfartiger Husten mit weißlichem Auswurf; Atembeschwerden, nachts und morgens besonders stark, auch bei warmem, schwülem Wetter; Neigung zu Pilzinfektionen, Nesselsucht und juckenden Hautausschlägen; schnell rissig werdende Haut, besonders bei kleinen Kindern.
