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Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan)Schwefelsaures Mangan

Manganum Sulfuricum enthält das Spurenelement Mangan und wird in der Homöopathie traditionell bei Beschwerden infolge von Blutarmut, bei Erschöpfung sowie bei Schleimhautentzündungen eingesetzt. Auch Knochen- und Gelenkthemen wie Osteoporose und Arthrose zählen zu den traditionellen Anwendungsgebieten.

Mineralogische Illustration von Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) (Schwefelsaures Mangan) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) – Schwefelsaures Mangan: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

BlutarmutOsteoporoseArthroseMüdigkeitNervositätErschöpfungAllergienSchleimhautentzündungen

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Schuppiger Hautausschlag
  • Blasses Erscheinungsbild, evtl. gelbliche Gesichtsfarbe
  • Müder Gesichtsausdruck
  • Beschwerden infolge einer Blutarmut

Manganum Sulfuricum beinhaltet das lebenswichtige Spurenelement Mangan. Es wird unterstützend zur Blutbildung, zur Bildung von Knorpeln und Knochen und auch gegen Osteoporose und Arthrose eingesetzt.

Durch Manganum Sulfuricum soll auch die Elastizität der Blutgefässe positiv beeinflusst werden und Ablagerungen an deren Innenwänden verhindert werden. Außerdem wird es häufig gegen die Folgen von Überarbeitung eingesetzt, oder gegen Müdigkeit, Nervenschwäche sowie um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Das Mittel senkt die Freisetzung von Histaminen, warum es ebenfalls gegen Allergien angewendet werden kann.

Manganum Sulfuricum wird in der Homöopathie bei Parkinson Erkrankungen, bei Blutarmut, und bei Entzündungen der Schleimhäute verabreicht. Typische Indikationen für die Verwendung von Manganum sind Störungen in Folge einer Blutarmut. Häufig verwendete Potenzen für die Selbstbehandlung sind D4 bis D12.

Symptome

  • der Patient leidet an einem schuppigen Ausschlag

  • der Patient leidet unter Beschwerden aufgrund einer Blutarmut

  • der Patient hat ein blasses Erscheinungsbild

  • der Patient hat (eventuell) eine gelbliche Gesichtsfarbe

  • der Patient hat einen müden Gesichtsausdruck

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Manganum

  • Allergien

  • Alterserscheinungen

  • Anämie (Blutarmut / Blutmangel)

  • Arteriosklerose (Arterienverkalkung)

  • Augenflattern

  • Augenlidentzündung

  • Augenzittern

  • Beengungsgefühl

  • Bewegungsmangel

  • Bindegewebsschwäche

  • Bleiches Gesicht

  • Blutgerinnung

  • Blutverlust / Blutarmut

  • Bronchitis

  • Brustschwellung

  • Brustwarzen-Risse

  • Cholesterinspiegel-Senkung

  • Dammriss

  • Darmentzündung

  • Dauerstress

  • Depressionen

  • Diabetes

  • Drehschwindel

  • Durchblutungsstörungen

  • Eingeschlafene Füsse & Hände

  • Ekzeme

  • Embolie

  • Erhöhte Cholesterinwerte

  • Erkältung

  • Fisteln

  • Flechten

  • Fussgelenks-Schmerzen

  • Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

  • Gebärmuttervorfall

  • Gedächtnisschwäche

  • Geheimratsecken / Glatze

  • Gelenkschmerzen

  • Gewebe-Straffung

  • Gicht

  • Gleichgewichtsstörungen

  • Glieder-Kribbeln

  • Grippe

  • Haarausfall

  • Haarschuppen

  • Hautfalten-Entzündung / Hautrisse

  • Heiserkeit

  • Hepatitis

  • Heuschnupfen

  • Hypotonie (niedriger Blutdruck)

  • Infektionen

  • Juckende Nasenspitze

  • Kapillarblutungen

  • Kehlkopfentzündung

  • Kinderlähmung-Spätfolgen

  • Knochenentkalkung

  • Knorpel-Aufbau / Knorpel-Entzündung

  • Koronarinsuffizienz (Herzkrankheit)

  • Krampfadern

  • Leberschwäche

  • Magenschleimhautentzündung

  • Mastopathie (Brusterkrankung Schwellungen, Knoten, Zysten und schmerzhaften Beschwerden)

  • Menstruationsbeschwerden

  • Minderwertigkeitskomplexe

  • Morbus Meniere (Innenohr Erkrankung = Anfälle von Drehschwindel )

  • Muskelrheuma / Muskelschmerzen

  • Muskelzittern

  • Müdigkeit

  • MS (Multiple Slerose)

  • Nervenschwäche / Neurasthenie

  • Neuralgien

  • Niesen / Niesreiz

  • Ordnungssinn

  • Osteopenie (Minderung der Knochendichte )

  • Parkinson

  • Petechien (Vielzahl Stecknadelkopf großer Blutungen aus den Kapillaren der Haut oder Schleimhäute )

  • Räusper-Zwang

  • Reizhusten

  • Rhagaden (narbenlos abheilender spaltförmiger Riss der Haut infolge von Überdehnung)

  • Rheuma

  • Rissige Haut

  • Sauerstoffmangel

  • Schmerzempfindlichkeit

  • Schleimhautentzündung

  • Schrunden

  • Schulter-Rheuma

  • Schuppen

  • Schuppenflechte

  • Schwache Gelenke

  • Schwerhörigkeit

  • Schwindel

  • Sehschwäche

  • Selbstkritik

  • Stirnglatze

  • Stress

  • Taubheitsgefühl

  • Thrombose

  • Venenerweiterung

  • Venenschwäche

  • Venenstauung

  • Vergesslichkeit

  • Wetterfühligkeit

  • Zahnschmerzen

  • starke Menstruations-Blutungen

  • Zuckerkrankheit

  • Überheblichkeit

Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?

Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.

↓ Verschlimmerung durch

  • Überarbeitung
  • Nasskaltes Wetter
  • Kälte

↑ Besserung durch

  • + Ruhe
  • + Hinlegen

Verbesserung bei

  • Ruhe

  • sich hinlegen

Verschlimmerung bei

  • Überarbeitung

  • nassem, kaltem Wetter

  • Kälte

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan)

Wobei wird Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Blutarmut, Osteoporose, Arthrose, Müdigkeit, Nervenschwäche, Erschöpfung durch Überarbeitung, Allergien, Schleimhautentzündungen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Welche Potenzen von Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) sind üblich?

Für Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) werden in der Praxis häufig die Potenzen D4, D12 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.

Was ist das typische Mittelbild von Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan)?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) zuordnet: Schuppiger Hautausschlag; Blasses Erscheinungsbild, evtl. gelbliche Gesichtsfarbe; Müder Gesichtsausdruck; Beschwerden infolge einer Blutarmut.