Mittelbild & Leitsymptome
- Schuppiger Hautausschlag
- Blasses Erscheinungsbild, evtl. gelbliche Gesichtsfarbe
- Müder Gesichtsausdruck
- Beschwerden infolge einer Blutarmut
Manganum Sulfuricum beinhaltet das lebenswichtige Spurenelement Mangan. Es wird unterstützend zur Blutbildung, zur Bildung von Knorpeln und Knochen und auch gegen Osteoporose und Arthrose eingesetzt.
Durch Manganum Sulfuricum soll auch die Elastizität der Blutgefässe positiv beeinflusst werden und Ablagerungen an deren Innenwänden verhindert werden. Außerdem wird es häufig gegen die Folgen von Überarbeitung eingesetzt, oder gegen Müdigkeit, Nervenschwäche sowie um die Leistungsfähigkeit zu steigern. Das Mittel senkt die Freisetzung von Histaminen, warum es ebenfalls gegen Allergien angewendet werden kann.
Manganum Sulfuricum wird in der Homöopathie bei Parkinson Erkrankungen, bei Blutarmut, und bei Entzündungen der Schleimhäute verabreicht. Typische Indikationen für die Verwendung von Manganum sind Störungen in Folge einer Blutarmut. Häufig verwendete Potenzen für die Selbstbehandlung sind D4 bis D12.
Symptome
der Patient leidet an einem schuppigen Ausschlag
der Patient leidet unter Beschwerden aufgrund einer Blutarmut
der Patient hat ein blasses Erscheinungsbild
der Patient hat (eventuell) eine gelbliche Gesichtsfarbe
der Patient hat einen müden Gesichtsausdruck
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Manganum
Allergien
Alterserscheinungen
Anämie (Blutarmut / Blutmangel)
Arteriosklerose (Arterienverkalkung)
Augenflattern
Augenlidentzündung
Augenzittern
Beengungsgefühl
Bewegungsmangel
Bindegewebsschwäche
Bleiches Gesicht
Blutgerinnung
Blutverlust / Blutarmut
Bronchitis
Brustschwellung
Brustwarzen-Risse
Cholesterinspiegel-Senkung
Dammriss
Darmentzündung
Dauerstress
Depressionen
Diabetes
Drehschwindel
Durchblutungsstörungen
Eingeschlafene Füsse & Hände
Ekzeme
Embolie
Erhöhte Cholesterinwerte
Erkältung
Fisteln
Flechten
Fussgelenks-Schmerzen
Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
Gebärmuttervorfall
Gedächtnisschwäche
Geheimratsecken / Glatze
Gelenkschmerzen
Gewebe-Straffung
Gicht
Gleichgewichtsstörungen
Glieder-Kribbeln
Grippe
Haarausfall
Haarschuppen
Hautfalten-Entzündung / Hautrisse
Heiserkeit
Hepatitis
Heuschnupfen
Hypotonie (niedriger Blutdruck)
Infektionen
Juckende Nasenspitze
Kapillarblutungen
Kehlkopfentzündung
Kinderlähmung-Spätfolgen
Knochenentkalkung
Knorpel-Aufbau / Knorpel-Entzündung
Koronarinsuffizienz (Herzkrankheit)
Krampfadern
Leberschwäche
Magenschleimhautentzündung
Mastopathie (Brusterkrankung Schwellungen, Knoten, Zysten und schmerzhaften Beschwerden)
Menstruationsbeschwerden
Minderwertigkeitskomplexe
Morbus Meniere (Innenohr Erkrankung = Anfälle von Drehschwindel )
Muskelrheuma / Muskelschmerzen
Muskelzittern
Müdigkeit
MS (Multiple Slerose)
Nervenschwäche / Neurasthenie
Neuralgien
Niesen / Niesreiz
Ordnungssinn
Osteopenie (Minderung der Knochendichte )
Parkinson
Petechien (Vielzahl Stecknadelkopf großer Blutungen aus den Kapillaren der Haut oder Schleimhäute )
Räusper-Zwang
Reizhusten
Rhagaden (narbenlos abheilender spaltförmiger Riss der Haut infolge von Überdehnung)
Rheuma
Rissige Haut
Sauerstoffmangel
Schmerzempfindlichkeit
Schleimhautentzündung
Schrunden
Schulter-Rheuma
Schuppen
Schuppenflechte
Schwache Gelenke
Schwerhörigkeit
Schwindel
Sehschwäche
Selbstkritik
Stirnglatze
Stress
Taubheitsgefühl
Thrombose
Venenerweiterung
Venenschwäche
Venenstauung
Vergesslichkeit
Wetterfühligkeit
Zahnschmerzen
starke Menstruations-Blutungen
Zuckerkrankheit
Überheblichkeit
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Überarbeitung
- – Nasskaltes Wetter
- – Kälte
↑ Besserung durch
- + Ruhe
- + Hinlegen
Verbesserung bei
Ruhe
sich hinlegen
Verschlimmerung bei
Überarbeitung
nassem, kaltem Wetter
Kälte
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Ferrum metallicum
Eisen
Ferrum metallicum, das metallische Eisen, wird in der Homöopathie traditionell bei Schwächezuständen mit Blässe, Müdigkeit und Neigung zu Erröten eingesetzt, etwa im Zusammenhang mit Blutarmut oder starker Regelblutung.
BlutarmutEisenmangelErschöpfungMüdigkeit
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Acidum Formicicum
Ameisensäure
Acidum formicicum wird aus Ameisensäure hergestellt und dient in der Homöopathie traditionell als Umstimmungsmittel bei Allergien und chronischen Entzündungen. Typische Merkmale sind stark riechender Nachtschweiß und allgemeine Schlappheit.
AllergienHeuschnupfenHausstauballergieTierhaarallergie
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Acidum picrinicum
Pikrinsäure
Acidum picrinicum basiert auf der Pikrinsäure. Traditionelle Anwendungsgebiete in der Homöopathie sind Schlaflosigkeit trotz Erschöpfung, Migräne sowie geistige und körperliche Erschöpfungszustände.
SchlaflosigkeitSchlafstörungenMigräneKopfschmerzen
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Acidum Sarcolacticum
Rechtsdrehende Milchsäure
Acidum sarcolacticum wird aus der rechtsdrehenden Milchsäure gewonnen, die bei intensiver körperlicher Anstrengung in den Muskeln entsteht. In der Homöopathie wird das Mittel traditionell bei Muskelschwäche, Muskelkater und Erschöpfung eingesetzt.
MuskelschwächeMuskelkaterMuskelermüdungSehnenentzündungen
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan)
Wobei wird Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Blutarmut, Osteoporose, Arthrose, Müdigkeit, Nervenschwäche, Erschöpfung durch Überarbeitung, Allergien, Schleimhautentzündungen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Welche Potenzen von Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) sind üblich?
Für Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) werden in der Praxis häufig die Potenzen D4, D12 verwendet. Zur Selbstanwendung greifen Anwender traditionell zu niedrigen Potenzen (D6–D12); Hochpotenzen gelten als Sache erfahrener Homöopathen.
Was ist das typische Mittelbild von Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan)?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Manganum Sulfuricum (Schwefelsaueres Mangan) zuordnet: Schuppiger Hautausschlag; Blasses Erscheinungsbild, evtl. gelbliche Gesichtsfarbe; Müder Gesichtsausdruck; Beschwerden infolge einer Blutarmut.
