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Acidum SarcolacticumRechtsdrehende Milchsäure

Acidum sarcolacticum wird aus der rechtsdrehenden Milchsäure gewonnen, die bei intensiver körperlicher Anstrengung in den Muskeln entsteht. In der Homöopathie wird das Mittel traditionell bei Muskelschwäche, Muskelkater und Erschöpfung eingesetzt.

Mineralogische Illustration von Acidum Sarcolacticum (Rechtsdrehende Milchsäure) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Acidum Sarcolacticum – Rechtsdrehende Milchsäure: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

MuskelschwächeMuskelkaterSehnenscheidenentzündungZerrungenSodbrennenBlähungenNervosität

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht August 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Schwächegefühl in den Muskeln, Schmerzen bei kleinster Anstrengung
  • Gefühl wie nach einem Muskelkater
  • Schlapp und wie zerschlagen
  • Sodbrennen mit saurem Aufstoßen und Magendrücken
  • Neigung zu Blähungen

Das homöopathische Mittel Sarcolacticum Acidum wird aus Milchsäure gewonnen, die nach intensiver körperlicher Anstrengung von den Muskeln ausgeschieden wird.

Die rechtsdrehende Milchsäure, die man auch als Acidum lacticum dextrum bezeichnet, ist besonders für die Behandlung von Muskelschwäche, Schwäche des Myokards und spinale Neurasthenie zu empfehlen. Auch in der Traumatologie (die Wissenschaft von Verletzungen und Wunden ) ist es ein gerne angewandtes Heilmittel.

Symptome

  • der Patient spürt ein Gefühl der Schwäche in den Muskeln (schmerzen bei kleinster Anstrengung)

  • der Patient fühlt sich, als hätte er einen Muskelkater

  • der Patient ist schlapp und zerschlagen

  • der Patient Person leidet an Sodbrennen, muss sauer aufstoßen, der Magen drückt

  • der Patient neigt zu Blähungen

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Acidum

  • Fettstoffwechselstörungen

  • Weichteilrheuma

  • Herzmuskelentzündungen

  • Muskelermüdung

  • Schmerzende Muskeln (nach Sport)

  • Verdrehung / Zerrung (auch vorbeugend)

  • Sehnenentzündung

  • generell körperliche Ermüdung

  • Rheuma

  • Krämpfe und Muskelzittern

Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?

Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.

↓ Verschlimmerung durch

  • Berührungen
  • Bewegung

↑ Besserung durch

  • + Ruhe

Verbesserung bei

  • Ruhe

Verschlimmerung bei

  • Berührungen

  • Bewegung

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Acidum Sarcolacticum – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Acidum Sarcolacticum

Wobei wird Acidum Sarcolacticum in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Acidum Sarcolacticum vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Muskelschwäche, Muskelkater, Muskelermüdung, Sehnenentzündungen, Zerrungen, Sodbrennen, Blähungen, Nervenschwäche. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Was ist das typische Mittelbild von Acidum Sarcolacticum?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Acidum Sarcolacticum zuordnet: Schwächegefühl in den Muskeln, Schmerzen bei kleinster Anstrengung; Gefühl wie nach einem Muskelkater; Schlapp und wie zerschlagen; Sodbrennen mit saurem Aufstoßen und Magendrücken; Neigung zu Blähungen.