Mittelbild & Leitsymptome
- Schwächegefühl in den Muskeln, Schmerzen bei kleinster Anstrengung
- Gefühl wie nach einem Muskelkater
- Schlapp und wie zerschlagen
- Sodbrennen mit saurem Aufstoßen und Magendrücken
- Neigung zu Blähungen
Das homöopathische Mittel Sarcolacticum Acidum wird aus Milchsäure gewonnen, die nach intensiver körperlicher Anstrengung von den Muskeln ausgeschieden wird.
Die rechtsdrehende Milchsäure, die man auch als Acidum lacticum dextrum bezeichnet, ist besonders für die Behandlung von Muskelschwäche, Schwäche des Myokards und spinale Neurasthenie zu empfehlen. Auch in der Traumatologie (die Wissenschaft von Verletzungen und Wunden ) ist es ein gerne angewandtes Heilmittel.
Symptome
der Patient spürt ein Gefühl der Schwäche in den Muskeln (schmerzen bei kleinster Anstrengung)
der Patient fühlt sich, als hätte er einen Muskelkater
der Patient ist schlapp und zerschlagen
der Patient Person leidet an Sodbrennen, muss sauer aufstoßen, der Magen drückt
der Patient neigt zu Blähungen
Traditionelle Anwendungsgebiete
Verwendungsgebiete von Acidum
Fettstoffwechselstörungen
Weichteilrheuma
Herzmuskelentzündungen
Muskelermüdung
Schmerzende Muskeln (nach Sport)
Verdrehung / Zerrung (auch vorbeugend)
Sehnenentzündung
generell körperliche Ermüdung
Rheuma
Krämpfe und Muskelzittern
Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?
Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.
↓ Verschlimmerung durch
- – Berührungen
- – Bewegung
↑ Besserung durch
- + Ruhe
Verbesserung bei
- Ruhe
Verschlimmerung bei
Berührungen
Bewegung
Ähnliche Mittel im Vergleich
Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Acidum Sarcolacticum – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Arnica
Bergwohlverleih
Arnica montana (Bergwohlverleih) gilt in der Homöopathie als klassisches Erste-Hilfe-Mittel. Traditionelle Anwendungsgebiete sind stumpfe Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen und Blutergüsse sowie Beschwerden nach Überanstrengung.
PrellungenVerstauchungenZerrungenQuetschungen
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Bellis Perennis
Gänseblümchen
Bellis perennis, das Gänseblümchen, wird in der Homöopathie traditionell bei stumpfen Verletzungen wie Prellungen und Quetschungen eingesetzt, insbesondere im Bereich von Bauch, Becken und Brust sowie nach Operationen.
PrellungenQuetschungenVerstauchungenZerrungen
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Carbo Animalis (Tierkohle)
Tierkohle
Carbo animalis, die Tierkohle, wird aus schwach ausgeglühter Kohle von lohgarem Rindsleder gewonnen. Das eher selten verwendete Mittel wird in der Homöopathie traditionell bei Gastritis, Sodbrennen und Verdauungsschwäche eingesetzt.
GastritisSodbrennenVerdauungsschwächeVerstopfung
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Lycopodium Clavatum (Keulen-Bärlapp)
Keulen-Bärlapp
Lycopodium clavatum wird aus den Sporen des Keulen-Bärlapps gewonnen. Homöopathen ordnen dem Mittel ein breites Spektrum zu – von Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Sodbrennen bis zu Beschwerden von Leber, Galle, Nieren und Blase.
BlähungenVerstopfungSodbrennenVöllegefühl
Zum Mittel-Profil →Häufige Fragen zu Acidum Sarcolacticum
Wobei wird Acidum Sarcolacticum in der Homöopathie traditionell angewendet?
Die homöopathische Tradition ordnet Acidum Sarcolacticum vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Muskelschwäche, Muskelkater, Muskelermüdung, Sehnenentzündungen, Zerrungen, Sodbrennen, Blähungen, Nervenschwäche. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.
Was ist das typische Mittelbild von Acidum Sarcolacticum?
Typische Leitsymptome, die die Materia medica Acidum Sarcolacticum zuordnet: Schwächegefühl in den Muskeln, Schmerzen bei kleinster Anstrengung; Gefühl wie nach einem Muskelkater; Schlapp und wie zerschlagen; Sodbrennen mit saurem Aufstoßen und Magendrücken; Neigung zu Blähungen.
