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Lac Caninum (Hundemilch)Hundemilch

Lac Caninum wird aus der Milch einer Hündin gewonnen und in der Homöopathie eher selten angewandt. Homöopathen ordnen dem Mittel vor allem ein geringes Selbstwertgefühl sowie wandernde, die Körperseite wechselnde Beschwerden im Halsbereich zu.

Naturhistorische Illustration von Lac Caninum (Hundemilch) (Hundemilch) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli
Lac Caninum (Hundemilch) – Hundemilch: Ausgangs­substanz der homöopathischen Zubereitung

Geringes SelbstwertgefühlHalsschmerzenRheuma

ELEva Landefeld· HeilpraktikerinVeröffentlicht März 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Mittelbild & Leitsymptome

  • Schmerzen, die die Körperseite wechseln (z. B. Halsschmerzen von rechts nach links und zurück)
  • Empfindlichkeit gegen Berührungen
  • Ausgeprägtes Schwächegefühl
  • Gefühl zu schweben
  • Brennen an Fußsohlen und Handflächen
  • Neigung zu Milchunverträglichkeit

Lac Caninum wird aus der Milch eines weiblichen Hundes gewonnen und wird in der Homöopathie eher selten angewandt.

Das homöopathische Heilmittel gehört zu den wichtigsten gegen ein zu geringes Selbstwertgefühl. Es ist besonders gut für Menschen geeignet, die ein ähnliches Verhalten wie ein kleiner Hund zeigen. Sie sind treu, anhänglich, und stehen ihrem Partner und der Familie immer bei. Sie erdulden Demütigungen (die oft bereits im Kindesalter beginnen) vom Lebenspartner, oder auch von den Eltern. Dies kann zur Folge haben, dass sie in der Pubertät Gedanken an Selbstmord entwickeln können.

Ein typisches Symptom für die Anwendung von Lac Caninum sind Schmerzen die wandern (wie z.B. Halsschmerzen, die erst rechts-seitig auftauchen und dann zur linken Seite wandern, und letztendlich wieder nach rechts zurück wandern). Beschwerden im Bereich des Halses gehören zu den typischen Anwendungs-Bereich von Lac Caninum Globuli.

Personen, für die dieses homöopathische Mittel besonders gut geeignet ist, neigen zu einer Milch-Unverträglichkeit (durch die es zu allergischen Reaktionen kommen kann).

Symptome

  • der Patient ist empfindlich gegen Berührungen

  • der Patient ist schwach

  • der Patient glaubt zu schweben

  • der Patient spürt ein Brennen an den Fußsohlen und an den Handflächen

  • der Patient hat Beschwerden, die täglich die Körperseite wechseln

Traditionelle Anwendungsgebiete

Verwendungsgebiete von Lac Caninum

  • Abstillen (Frauen während der Stillzeit)

  • Brustentzündungen

  • Mastitis (Brustentzündung) Entzündungsstadium

  • Menstruationsbeschwerden (mit Schmerzen)

  • Mandelentzündung

Modalitäten: Was bessert, was verschlimmert?

Modalitäten sind in der Homöopathie das Zünglein an der Waage bei der Mittelwahl.

↓ Verschlimmerung durch

  • Erschütterungen
  • Berührungen
  • Am Morgen

↑ Besserung durch

  • + Sich nach hinten beugen
  • + Kälte

Verbesserung bei

  • sich nach hinten beugen

  • Kälte

Verschlimmerung bei

  • Erschütterungen

  • Berührungen

  • Am Morgen

Ähnliche Mittel im Vergleich

Diese Mittel teilen Anwendungsgebiete mit Lac Caninum (Hundemilch) – die Leitsymptome entscheiden über die Abgrenzung.

Häufige Fragen zu Lac Caninum (Hundemilch)

Wobei wird Lac Caninum (Hundemilch) in der Homöopathie traditionell angewendet?

Die homöopathische Tradition ordnet Lac Caninum (Hundemilch) vor allem diesen Anwendungsgebieten zu: Geringes Selbstwertgefühl, Halsschmerzen, Halsbeschwerden, Wandernde Schmerzen. Die Mittelwahl richtet sich dabei nach dem individuellen Beschwerdebild. Bei anhaltenden oder schweren Beschwerden gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Was ist das typische Mittelbild von Lac Caninum (Hundemilch)?

Typische Leitsymptome, die die Materia medica Lac Caninum (Hundemilch) zuordnet: Schmerzen, die die Körperseite wechseln (z. B. Halsschmerzen von rechts nach links und zurück); Empfindlichkeit gegen Berührungen; Ausgeprägtes Schwächegefühl; Gefühl zu schweben; Brennen an Fußsohlen und Handflächen; Neigung zu Milchunverträglichkeit.