Globuliwelt.de – Die Welt der Homöopathie

Tierhomöopathie

Homöopathie für Katzen

Katzen sind eigenwillige Patienten – und gerade deshalb schätzen viele Halter die sanfte Gabe von Globuli. Ob Bisswunde vom Revierkampf, empfindlicher Magen, tränende Augen oder Stress beim Umzug: Hier findest du die traditionell bewährten Mittel, nach Situation geordnet.

Nach Situation stöbern

Wunden & Verletzungen

Der häufigste Griff in die Tierhausapotheke: die Rauferei, der Sturz, der Dorn in der Pfote.

Alle Mittel bei:Prellungen und Blutergüsse (8)Schnittwunden (5)Bisswunden (3)Wundheilungsstörungen (3)

Magen & Darm

Futterwechsel, verdorbenes Fressen, Aufregung – der Verdauungstrakt reagiert bei Tieren schnell.

Alle Mittel bei:Durchfall (36)Erbrechen (14)Blähungen (48)Appetitlosigkeit (11)

Haut & Fell

Juckreiz, Ekzeme, Insektenstiche, schlecht heilende Stellen und stumpfes Fell.

Alle Mittel bei:Juckreiz (21)Ekzeme (17)Insektenstiche (11)Hautausschläge (26)

Augen & Ohren

Tränende Augen, verklebte Lider, Kopfschütteln und Ohrenkratzen.

Alle Mittel bei:Bindehautentzündung (9)Tränende Augen (5)Ohrenschmerzen (12)

Angst & Aufregung

Gewitter, Silvester, Tierarztbesuch, Trennung – Themen, für die die Tierhomöopathie ein eigenes Repertoire hat.

Alle Mittel bei:Ängste (15)Nervosität (34)Unruhe bei Kindern (2)Schlafstörungen (35)

Reise & Transport

Autofahrten, Umzüge, der Weg zur Praxis: Übelkeit und Speicheln unterwegs.

Alle Mittel bei:Reisekrankheit (7)Übelkeit (31)Erbrechen (14)

Dosierung & Gabe bei Katzen

Größe / ArtGabeSo wird gegeben
Katze, Kleinhund, Kaninchen3 Globuliin Wasser gelöst ins Maul geben oder aufs Futter
Mittelgroßer Hund5 Globuliin die Backentasche oder in Wasser gelöst
Großer Hund5–8 Globuliin die Backentasche oder in Wasser gelöst
  • Katzen nehmen Globuli oft besser in Wasser gelöst – ein paar Tropfen mit der Spritze ohne Nadel in die Backentasche.
  • Alternativ die aufgelösten Globuli auf die Nase oder Pfote geben; beim Putzen nimmt die Katze sie auf.
  • Wichtig: Katzen verstecken Schmerz und Krankheit. Rückzug, Fressunlust und Putzverlust sind ernste Signale.

Aus der Praxis: Homöopathie für Katzen

Katzen sind für die Gesundheit des Menschen sehr wohltuend. Liegen sie schnurrend auf dem Bauch, lässt sich einfach beobachten und messen, wie schnell wir Menschen uns entspannen.

Doch was können wir unseren Katzen Gutes tun?

Gerade Katzen sind sehr sensible und feinfühlige Wesen und reagieren auf sanfte Heilverfahren sehr empfänglich. Die Homöopathie ist eine optimale Heilmethode, um den Körper, Geist und Seele unserer Stubentiger wieder in Einklang zu bringen.

In der Liste finden Sie die gängigsten Mittel, die in einer Hausapotheke für Ihre Katze oder Ihren Kater sein sollte. Bei Fragen und Anregungen, bitte ich Sie, sich bei mir zu melden. Viel Spaß beim Lesen und erforschen.*

  • Abszess: Silicea, Hepar sulfuris, Mercurius solubilis

  • Allergie: Apis, Urtica urens

  • Arthrose: Arnica, Rhus toxicodendron, Ruta

  • Bauchschmerzen: Lycopodium, Nux vomica, Colocynthis, Bryonia

  • Bindehautentzündung: Euphrasia, Pulsatilla, Graphites

  • Blasenentzündung: Cantharis, Pulsatilla, Lycopodium

  • Durchfall: Arsenicum album, Bryonia, Okoubaka, Gelsemium

  • Ekzem, trocken: Sulphur, Sepia, Arsenicum album

  • Entzündungen, allgemein: Belladonna

  • Erbrechen: Arsenicum album, Nux vomica, Ipecacuanha

  • Erschöpfung: Arsenicum album, Kalium phosphoricum

  • Folge von Impfung: Thuja, Silicea, Sulfur im Wechsel mit Thuja

  • Furunkel: Silicea, Hepar sulfuris, Belladonna, Calcium carbonicum

  • Gehirnerschütterung: Arnica, Hypericum

  • Heiserkeit: Carbo vegetabilis, Phosphorus

  • Herz-/Kreislaufschwäche: Arnica, Aconitum, Carbo vegetabilis, Crataegus

  • Husten: Aconitum, Drosera, Ipecacuanha,

  • Knochenverletzungen: Calcium phosphoricum, Symphytum

  • Kummer: Natrium muriaticum, Ignatia

  • Leberbelastung: Carduus marianus, Taraxacum, Lycopodium

  • Mundgeruch: Mercurius solubilis, Kalium phosphoricum

  • Nasennebenhöhlenentzündung: Kalium bichromicum, Hepar sulfuris, Mercurius solubilis

  • Rolligkeitsstörungen: Pulsatilla

  • Schnittverletzungen: Staphisagria

  • Schnupfen: Allium cepa, Kalium bichromicum, Pulsatilla

  • Schwäche: Kalium phosphoricum

  • Trauer: Aconitum, Natrium muriaticum, Ignatia

  • Verdauungsstörungen: Lycopodium, Nux vomica, Carbo vegetabilis

  • Verletzungen, stumpf : Arnica, Hypericum

  • Wundheilung: Calendula, Bellis perennis

(*Bei ernsthaften Erkrankungen wenden Sie sich bitte an Ihren Tierheilpraktiker oder Tierarzt!)

In der Tierhomöopathie ist es wichtig, sich die Geistes- und Gemütsverfassung genau mit anzuschauen. Hahnemann hält im  §213 seines Organon (lat.: organum = Werkzeug) folgenden Satz fest: „ Man wird nie homöopathisch heilen, wenn man nicht bei jedem Krankheitsfalle zugleich mit auf das Symptom der Geistes- und Gemütsverfassung sieht!“

Da Katzen besonders feinsinnige Wesen sind, reagieren Sie bei auffälligen Verhaltenssymptomen besonders gut auf Homöopathie. Um das richtige Mittel auszuwählen, muss man jedoch auf ungewöhnliche, sonderbare, charakteristische Eigenheiten und Symptome achten.

Jedoch reagieren Katzen nicht nur im Bereich der Verhaltenstherapie gut auf Homöopathie. Auch lassen sich Krankheiten homöopathisch gut behandeln.

Vor allem im Veterinärbereich wird der Homöopathie leider immer noch unterschätz. An der homöopathischen Behandlung einer „Gesundheitsstörung“ beim Tier sieht man jedoch, wie gut die Therapieerfolge sind.

Welche Potenz verwende ich für mein Tier?

Potenzieren heißt ursprünglich „Kraft-Frei-Setzen.“  Je zahlreicher potenziert wurde, desto stärker ist das homöopathische Mittel in seiner Wirkung.

Eine Potenzierung ist eine stufenweise Verdünnung.

Je nach Verdünnungsschritt arbeitet man mit unterschiedlichen Potenzen:

  • Dezimal-Potenz (1:10)

  • Centesimal-Potenz (1:100)

  • LM- o. Q.Potenz (1: 50 000)

Für den Eigenbedarf ist es am sinnvollsten mit D- oder C-Potenzen zu arbeiten. Die C30 Potenz sollte man jedoch nicht überschreiten. Homöopathische Mittel in höheren Bereichen sollten nur nach therapeutischer Verordnung angewandt werden. Für Q-Potenzen gelten besondere Dosierungsvorschriften. Auch die Einnahme wird hier individuell mit dem Therapeuten besprochen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und Entdecken der Homöopathie für Tiere!

Häufige Fragen

Wie viele Globuli bekommt ein Katze?

Katze, Kleinhund, Kaninchen: 3 Globuli; Mittelgroßer Hund: 5 Globuli; Großer Hund: 5–8 Globuli. Die Potenz bleibt dabei gleich – bei Tieren wird traditionell die Gabengröße an das Körpergewicht angepasst, nicht die Potenz.

Wie gibt man Katzen Globuli am besten?

Katzen nehmen Globuli oft besser in Wasser gelöst – ein paar Tropfen mit der Spritze ohne Nadel in die Backentasche. Alternativ die aufgelösten Globuli auf die Nase oder Pfote geben; beim Putzen nimmt die Katze sie auf. Wichtig: Katzen verstecken Schmerz und Krankheit. Rückzug, Fressunlust und Putzverlust sind ernste Signale.

Welche Potenz ist bei Katzen üblich?

In der Tierhomöopathie werden für akute Alltagsbeschwerden traditionell Tiefpotenzen verwendet, meist D6 oder D12. Höhere Potenzen bleiben der Behandlung durch Tierheilpraktiker oder Tierärzte vorbehalten.