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Globuli bei Insektenstiche

Die homöopathische Arzneimittellehre ordnet insektenstiche traditionell 11 Mitteln zu. Die Mittelwahl richtet sich in der Homöopathie nach dem individuellen Beschwerdebild – die Leitsymptome helfen bei der Abgrenzung.

Naturhistorische Illustration von Apis Mellifica (Honigbiene) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Apis Mellifica

Honigbiene

Typisches Bild: Stechende, brennende Schmerzen wie nach einem Bienenstich · Blassrote, aufgedunsene Schwellung von Haut oder Schleimhaut · Durstlosigkeit, auch bei Fieber · Große Berührungsempfindlichkeit der betroffenen Stellen

Naturhistorische Illustration von Apisinum (Bienengift) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Apisinum

Bienengift

Typisches Bild: Blassrosige, pralle Schwellung, brennend und stechend · Schmerz wie von glühenden Nadeln · Wärme unerträglich, Verlangen nach Kühlung · Gespannte, glänzende, berührungsempfindliche Haut

Caladium seguinum

Schweigrohr

Typisches Bild: Heftiger Juckreiz nach Mückenstichen, brennend nach dem Kratzen · Insekten fühlen sich von der Haut auffallend angezogen · Juckreiz empfindlicher Hautstellen bei äußerlich unauffälliger Haut · Prüfer entwickelten eine Abneigung gegen den Geschmack von Tabak

Naturhistorische Illustration von Cantharis (Spanische Fliege) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Cantharis

Spanische Fliege

Typisches Bild: Brennende, stechende Schmerzen beim Wasserlassen · Häufiger, aber ergebnisloser Harndrang · Starkes Brennen im Mund · Gelegentlich Blut im Urin

Cardiospermum halicacabum

Ballonrebe

Typisches Bild: Juckende, gerötete Hautstellen mit Kratzspuren · Trockene Ekzeme, die in der Bettwärme jucken · Hautreaktionen nach Sonne mit Brennen und Juckreiz · Quaddeln und Rötungen nach Insektenstichen

Botanische Illustration von Hypericum Perforatum (Johanniskraut) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Hypericum Perforatum

Johanniskraut

Typisches Bild: Schneidende, ziehende oder schießende Schmerzen entlang der Nerven · Prellungen und Stauchungen der Wirbelsäule · Missempfindungen und Taubheitsgefühl · Große Berührungsempfindlichkeit

Botanische Illustration von Ledum Palustre (Sumpfporst) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Ledum Palustre

Sumpfporst

Typisches Bild: Verletzte Stellen fühlen sich außen kalt an, schmerzen aber innen · Besserung durch Kälte, kalte Anwendungen und Eis · Verlangen, die Füße in sehr kaltes Wasser zu stellen · Stechende Schmerzen nach Stich- und Bissverletzungen, Juckreiz nach Insektenstichen

Botanische Illustration von Plantago major (Breitwegerich) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Plantago major

Breitwegerich

Typisches Bild: Zahnschmerz strahlt ins Ohr – und das Ohr in den Zahn · Zähne sind berührungsempfindlich, kalte Luft unerträglich · Starker Speichelfluss während des Zahnschmerzes · Reichliches nächtliches Einnässen im tiefen Schlaf

Botanische Illustration von Staphisagria (Stephanskraut) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Staphisagria

Stephanskraut

Typisches Bild: Beschwerden infolge von Zorn, Demütigung oder Kränkung · Wiederkehrende Gerstenkörner am Auge · Blasenreizung nach dem Geschlechtsverkehr · Schlecht heilende Schnitt- und Operationswunden

Botanische Illustration von Urtica Urens (kleine Brennnessel) (Kleine Brennnessel) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Urtica Urens (kleine Brennnessel)

Kleine Brennnessel

Typisches Bild: Brennen und Juckreiz auf der Haut · Nesselsucht · Beschwerden nach Insektenstichen · Hautausschläge nach Lebensmittelvergiftung, insbesondere durch Meeresfrüchte

Vespa crabro

Hornisse

Typisches Bild: Heftiges Brennen und Stechen an der Stichstelle · Rasch aufschießende, pralle, harte Schwellung · Gerötete, gespannte, berührungsempfindliche Haut · Wärme verstärkt Brennen und Juckreiz

Verwandte Beschwerden (Haut)

AkneBindegewebsschwächeBisswundenBlasen an den FüßenBrüchige Haare und NägelDekubitusEingerissene MundwinkelEkzeme