Globuliwelt.de – Die Welt der Homöopathie

Globuli bei Gelenkschmerzen

Die homöopathische Arzneimittellehre ordnet gelenkschmerzen traditionell 17 Mitteln zu. Die Mittelwahl richtet sich in der Homöopathie nach dem individuellen Beschwerdebild – die Leitsymptome helfen bei der Abgrenzung.

Mineralogische Illustration von Acidum benzoicum (Benzoesäure) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Acidum benzoicum

Benzoesäure

Typisches Bild: Dunkler, nach Ammoniak riechender Urin · Knackende, gerötete, geschwollene Gelenke mit stechenden Schmerzen · Wandernde Beschwerden mit starkem Juckreiz · Nächtliches Herzklopfen mit grünlichem Auswurf

Mineralogische Illustration von Acidum picrinicum (Pikrinsäure) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Acidum picrinicum

Pikrinsäure

Typisches Bild: Schlaflosigkeit trotz Erschöpfung · Kopfschmerzen mit Schwindel · Gefühl, als berste der Kopf · Geistige Erschöpfung

Botanische Illustration von Bryonia (Weiße Zaunrübe) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Bryonia

Weiße Zaunrübe

Typisches Bild: Verschlimmerung durch kleinste Bewegung oder Anstrengung · Stechende Schmerzen, besonders im Brustbereich · Trockene Schleimhäute mit starkem Durst · Krankheitssymptome setzen allmählich ein

Mineralogische Illustration von Calcium Carbonicum (Kalziumkarbonat (Austernschalenkalk)) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Calcium Carbonicum

Kalziumkarbonat (Austernschalenkalk)

Typisches Bild: Kälteempfindlichkeit mit häufigen Erkältungen · Nächtliches Schwitzen und sauer riechende Ausscheidungen · Kalte, feuchte Füße · Atemnot und Schwitzen schon bei kleinster Anstrengung

Botanische Illustration von Caulophyllum thalictroides (Frauenwurzel) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Caulophyllum thalictroides

Frauenwurzel

Typisches Bild: Sprunghafte, wandernde Schmerzen in kleinen Gelenken · Krampfartige, stechende Schmerzen im Unterleib · Inneres Zittern und Flattern mit großer Schwäche · Steifheit in Fingern, Handgelenken und Zehen

Botanische Illustration von Colchicum (Herbstzeitlose) (Herbstzeitlose) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Colchicum (Herbstzeitlose)

Herbstzeitlose

Typisches Bild: Abneigung gegen Küchen- und Speisegerüche bis hin zu Ekel und Würgereiz · Übelkeit schon beim bloßen Gedanken ans Essen · Schmerzhaft versteifte Gelenke und zitternde Glieder · Magenschmerzen mit Erbrechen und Durchfall

Naturhistorische Illustration von Formica rufa (Rote Waldameise) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Formica rufa

Rote Waldameise

Typisches Bild: Schmerzen treten plötzlich auf und verschwinden plötzlich · Wandernde Gelenkschmerzen, die den Ort wechseln · Deutlich schlimmer bei Kälte und Nässe · Besser durch Wärme, Reiben und festen Druck

Botanische Illustration von Harpagophytum procumbens (Teufelskralle) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Harpagophytum procumbens

Teufelskralle

Typisches Bild: Anlaufschmerz: die ersten Schritte nach dem Aufstehen sind die schwersten · Steifheit im Kreuz nach längerem Sitzen · Ziehende Schmerzen in Hüfte und Knie bei Belastung · Gelenke fühlen sich wie eingerostet an, knirschen bei Bewegung

Botanische Illustration von Hedera Helix (gemeiner Efeu) (Gemeiner Efeu) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Hedera Helix (gemeiner Efeu)

Gemeiner Efeu

Typisches Bild: Steife und schmerzende Muskeln und Gelenke · Taubheitsgefühl und Kribbeln · Neuralgien mit einem Gefühl von Ameisenlaufen, besonders in der linken Schulter · Schmerzen strahlen rechtsseitig aus

Mineralogische Illustration von Kalium Chloratum (Kaliumchlorid) (Kaliumchlorid) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Kalium Chloratum (Kaliumchlorid)

Kaliumchlorid

Typisches Bild: weiß belegte Zunge · weißlich-dickliche, schleimige Absonderungen · geschwollene Lymphknoten · Gelenkbeschwerden

Mineralogische Illustration von Kalium Muriaticum ( Kaliumchlorid / Pottasche) (Kaliumchlorid) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Kalium Muriaticum ( Kaliumchlorid / Pottasche)

Kaliumchlorid

Typisches Bild: weiß belegte Zunge · schleimige, weißlich-dickliche Absonderungen · geschwollene Lymphknoten · Gelenkbeschwerden

Botanische Illustration von Ledum Palustre (Sumpfporst) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Ledum Palustre

Sumpfporst

Typisches Bild: Verletzte Stellen fühlen sich außen kalt an, schmerzen aber innen · Besserung durch Kälte, kalte Anwendungen und Eis · Verlangen, die Füße in sehr kaltes Wasser zu stellen · Stechende Schmerzen nach Stich- und Bissverletzungen, Juckreiz nach Insektenstichen

Mineralogische Illustration von Lithium Carbonicum (Lithiumcarbonat) (Lithiumcarbonat) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Lithium Carbonicum (Lithiumcarbonat)

Lithiumcarbonat

Typisches Bild: Drückender Kopfschmerz wie unter Spannung, besonders an den Schläfen · Traurigkeit, Einsamkeitsgefühl und schnelles Weinen · Schwäche des Gedächtnisses, besonders für Namen · Trüber Urin mit Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen

Botanische Illustration von Olibanum (Weihrauch) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Olibanum

Weihrauch

Typisches Bild: Gelenke morgens wie eingerostet, erste Schritte mühsam · Beschwerden werden bei fortgesetzter Bewegung freier · Ziehende, reißende Schmerzen bei nasskaltem Wetter · Wetterumschwung kündigt sich in den Gelenken an

Botanische Illustration von Rhus Toxicodendron (Giftsumach) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Rhus Toxicodendron

Giftsumach

Typisches Bild: Reißende Schmerzen an Muskeln, Sehnenansätzen und Gelenken nach Überanstrengung · Große Unruhe und Bewegungsdrang, der Betroffene ist zappelig · Juckende, klein-blasige Hautausschläge mit Rötung · Grippaler Infekt mit Gliederschmerzen

Botanische Illustration von Rumex (krauser Ampfer) (Krauser Ampfer) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Rumex (krauser Ampfer)

Krauser Ampfer

Typisches Bild: Kitzeln im Hals und hinter dem Brustbein mit Hustenreiz · Beschwerden durch kalte Luft, Betroffene atmen durch einen Schal oder ein Tuch · Verschleimter Kehlkopf mit ständigem Räusperzwang · Ausgeprägte Kälteempfindlichkeit

Botanische Illustration von Ruta Graveolens (Weinraute) (Weinraute) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Ruta Graveolens (Weinraute)

Weinraute

Typisches Bild: Überanstrengung der Augen mit Rötung, Brennen, Kopfschmerzen und Nackenverspannung · Schmerzen an Sehnen und Gelenken nach Verrenkung oder Verstauchung · Gefühl, wie zerschlagen zu sein · Schmerzen im ganzen Körper, als wäre man tief gefallen oder geschlagen worden

Hintergrund: Alternative Therapieformen bei Gelenkschmerzen

Alternative Therapieformen bei Gelenkschmerzen

Nahezu jeder zweite Erwachsene jenseits der 45 Jahre hat zumindest zeitweise Probleme mit schmerzenden Gelenken.

Auch bei jüngeren Menschen treten jedoch Gelenkschmerzen auf. Überdurchschnittlich häufig sind die Kniegelenke betroffen. Die Ursache für Gelenkschmerzen ist meist die Abnutzung und der Verschleiß der Gelenke (Arthrose). Sind die Gelenke nur akut entzündet (Arthritis) oder verletzt, kann es ebenfalls zu Gelenkschmerzen kommen. Neben diesen möglichen Ursachen gibt es noch zahlreiche weitere, auf die im Folgenden näher eingegangen werden soll.Beschreibung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die zahllosen unterschiedlichen  Arten von Gelenkschmerzen zu klassifizieren. Eine Möglichkeit ist es, sie nach ihrem Beginn zu unterteilen in akute Gelenkschmerzen, die sich innerhalb von Stunden bemerkbar machen, subakute Gelenkschmerzen, die innerhalb von Stunden einsetzen, und chronische Gelenkschmerzen, die sich über Wochen und Monate langsam entwickeln. Von einem chronisch-progredienten Verlauf spricht man, wenn die Gelenkschmerzen dauerhaft bestehen und chronisch fortschreiten. Treten die Gelenkschmerzen nur akut und zeitweise auf, so liegt ein akut-remittierender Verlauf vor.

Eine weitere Unterscheidung ist möglich danach, ob die Schmerzen nur ein Gelenk betreffen (monoartikuläre Gelenkschmerzen), zwei bis vier Gelenke betreffen (oligoartige Gelenkschmerzen) oder sich auf noch weitere Gelenke ausgebreitet haben (polyartikuläre Gelenkschmerzen).

Einteilungen können ferner vorgenommen werden:

–        nach dem Schmerzrhythmus, ob also Nachtschmerz, Morgensteifigkeit oder Ruheschmerz vorliegt;

–        nach der Schmerzintensität, ob also kein Schmerz vorliegt bis hin zu maximalen, unerträglichen Schmerzen;

–        nach dem Verteilungsmuster, ob also kleine Gelenke wie Handgelenk und Fingergelenke betroffen sind oder große Gelenke wie Hüft- oder Kniegelenk;

–        nach verstärkenden Faktoren, ob also Bewegung die Schmerzen lindert (symptomatisch für Arthritis) oder ob Ruhe die Schmerzen eindämmt (symptomatisch für Arthrose).

Derartige Einteilungen können dem behandelnden Arzt dabei helfen, die Ursache der Gelenkschmerzen zu ermitteln.

 

Besonders häufig betroffene Gelenke:

Die Schmerzursache ist maßgeblich verantwortlich dafür, welche Gelenke besonders häufig von Gelenkschmerzen betroffen sind, beispielsweise:

Rheumatoide Arthritis äußert sich hauptsächlich durch schmerzhafte Gelenkentzündungen an Hand- und Fingergelenken. Daneben treten bei rheumatoider Arthritis auch Knieschmerzen, Schmerzen an den Zehengrundgelenken, Ellenbogenschmerzen und Schulterschmerzen auf.

Arthrose geht überwiegend einher mit Schmerzen in all jenen Gelenken, die dauerhaft großen Belastungen ausgesetzt sind. Dies sind namentlich Sprunggelenke, Kniegelenke und Hüftgelenke. Allerdings ist die Arthrose nicht auf diese Gelenke beschränkt, sondern kann auch in allen anderen Gelenken zu Schmerzen führen.

Bursitis (Schleimbeutelentzündung) löst oftmals Knieschmerzen, Ellenbogenschmerzen, Hüftschmerzen und Schulterschmerzen aus. Ein akuter Gichtanfall bringt Schmerzen fast immer in einem Gelenk der Beine mit sich, und zwar hauptsächlich dem Großzehengrundgelenk. Daneben kann es auch Sprunggelenke und Kniegelenke erwischen.

 

Ursachen und mögliche Erkrankungen:

Die Ursachen für Gelenkschmerzen sind vielfältig. Die wichtigsten finden Sie im Folgenden aufgelistet:

Arthrose (Gelenkverschleiß) ist eine der häufigsten Formen von Gelenkserkrankungen. Sie kann grundsätzlich in allen Gelenken auftreten und ist oftmals Folge einer langjährigen Überlastung der Gelenke. Auch ein (Sport-)Unfall, Bänderschäden oder eine angeborene Schwäche oder Fehlform der Gelenke können als Spätfolge zur Arthrose führen. Die Knorpelschicht an den Gelenkflächen wird zerstört und dadurch der Knochen verändert. Das führt dazu, dass das betroffene Gelenk nicht mehr frei beweglich ist. Es kommt zu Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen. Häufig betroffen sind Handgelenke, Kniegelenke und Hüftgelenk.

Bakterielle Arthritis (Gelenksentzündung) betrifft überwiegend das Knie- und Hüftgelenk und äußert sich durch starke Knie- oder Hüftschmerzen mit Entzündungserscheinungen wie lokaler Überwärmung, Fieber und Rötungen sowie durch Schwellungen des Gelenks. Die auslösenden Bakterien infizieren das Gelenk entweder unmittelbar über Verletzungen, Operationen oder diagnostische Injektionen ins Gelenk oder sie gelangen über das Blut zum Gelenk und infizieren es so.

Begleitende Gelenksentzündungen treten als Nebenerscheinung zu allgemeinen Infektionskrankheiten auf. Hierzu zählen etwa Mumps, Röteln, Tuberkulose, Scharlach, Windpocken, Hepatitis (Leberentzündung), Grippe und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn). Betroffen sind in erster Linie die großen Gelenke (Sprunggelenk, Kniegelenk, Hüftgelenk). Es kommt zu Schwellungen, Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen, die spontan wieder abklingen.

Borreliose (Lyme-Arthritis) ist ebenfalls eine bakterielle Gelenksentzündung, die zu Gelenkschmerzen führt. In diesem Fall wird die Entzündung hervorgerufen durch bestimmte Bakterien (Borrelia burgdorferi), die von Zecken auf den Menschen übertragen werden. Nach einem Zeitraum von etwa vier Wochen seit der Übertragung kommt es zu Hautrötungen, Fieber, Müdigkeit und Gelenkschmerzen.

Bursitis (Schleimbeutelentzündung) führt vorwiegend zu Ellenbogenschmerzen, Schulterschmerzen, Knieschmerzen oder Hüftschmerzen. Die Schleimbeutel befinden sich an besonders belasteten Stellen im Körper am Übergang zwischen Weichgewebe und Knochen, bevorzugt im Bereich von Gelenken und sind mit Gelenksflüssigkeit gefüllt. Entzündliche oder mechanische Reizung, wie sie etwa bei Sportverletzungen vorkommt, kann eine Entzündung der Schleimbeutel hervorrufen und zu Schmerzen in der betroffenen Region führen.

Gicht zeichnet sich aus durch eine erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut. Dieser Überschuss an Harnsäure lagert sich unter anderem in den Gelenken ab, was zu einem akuten Gichtanfall verbunden mit Schwellungen, Rötungen im Bereich der betroffenen Gelenke und heftigen Gelenkschmerzen führt. Das Großzehengrundgelenk wird am häufigsten in Mitleidenschaft gezogen, aber auch Schmerzen an den Fingergelenken, am oberen Sprunggelenk, Handgelenk- und Knieschmerzen können auf einen Gichtanfall hinweisen.

Hämophilie (Bluterkrankheit) bezeichnet eine erblich bedingte Neigung zu unstillbaren Blutungen entweder nach Verletzungen oder in schweren Fällen gar völlig ohne erkennbaren Anlass. Es kommt unter Umständen auch zu Blutungen in Gelenken und Muskeln. Durch die Gelenkblutungen entstehen Gelenkschmerzen und schlimmstenfalls bleibende Schäden im Gelenk, sofern die Blutungen nicht rechtzeitig behandelt werden. Andere Gerinnungsstörungen, wie etwa eine solche aufgrund einer Überdosis an Gerinnungshemmern, sind ebenfalls geeignet, gleichartige Folgen hervorzurufen.

Morbus Bechterew, eine chronisch-rheumatische Entzündung, betrifft vor allem die Wirbelsäule, kann sich aber auch auf die großen Gelenke ausbreiten. Liegen Fersenschmerzen, Schmerzen am Sprunggelenk, Hüftschmerzen oder Knieschmerzen vor, ist es daher möglich, dass Morbus Bechterew hierfür verantwortlich ist. Morbus Reiter ist eine seltene rheumatische Erkrankung, die auch zu mit Gelenkschmerzen verbundenen Gelenkentzündungen führen kann. Weitere Symptome sind Harnröhren- und Bindehautentzündung. Rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Ihr chronisches Voranschreiten zerstört allmählich die Gelenke. Sie äußert sich anfänglich durch Gelenkschmerzen in Finger- und Handgelenken. Auch Morgensteifigkeit der Finger- und Handgelenke, die Unfähigkeit, eine Faust zu machen sowie Gelenkschwellungen sind weitere Symptome für rheumatoide Arthritis.

Rheumatisches Fieber ereilt bevorzugt Kinder, die Tage bis Wochen zuvor an einer nicht mit Antibiotika behandelten Nasen-Rachen-Infektion gelitten haben. Rheumatisches Fieber ist eine entzündliche Erkrankung, die durch bestimmte Bakterien (Streptokokken) verursacht wird und neben entzündungsbedingten Gelenkschmerzen auch Herzentzündungen (Karditis), Hauterscheinungen und plötzliche unwillkürliche und unkontrollierte Bewegungen (Chorea minor) hervorrufen kann.

Sarkoidose (Löfgren-Syndrom) ist ebenfalls eine entzündliche Erkrankung, die nur selten auftritt. Ihre Ursache ist unklar. Sie kann den ganzen Körper betreffen. Das Löfgren-Syndrom (akute Sarkoidose) ist eine Form der Krankheit, die vor allem bei jüngeren Frauen auftritt und diese mit entzündungsbedingten Gelenkschmerzen (bevorzugt im Bereich der Sprunggelenke), Lymphknotenschwellungen im Bereich der Lunge (bihiläre Lymphadenopathie), akuten Entzündungen des Unterhautfettgewebes und ungewolltem Gewichtsverlust plagt.

Schuppenflechte (Psoriasis-Arthritis) wird in seltenen Fällen von entzündungsbedingten Gelenkschmerzen begleitet. Teilweise kündigt sich die Schuppenflechte auch durch Gelenkschmerzen an. Erst später folgen dann die schuppigen Hautveränderungen. Insbesondere, wenn Finger- und Zehengelenke und/oder die Wirbelsäule von den Gelenkschmerzen betroffen sind, kann Schuppenflechte die Ursache sein.

Systematischer Lupus erythematodes (Schmetterlingsflechte, SLE) ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die in erster Linie Frauen heimsucht. Sie löst häufig Gelenkschmerzen und –entzündungen aus. Daneben treten auch eine Vielzahl anderer Symptome auf, wie etwa ein schmetterlingsförmiger Hautausschlag im Gesicht, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme sowie Herzbeutel-, Nieren-, Rippenfell- oder Gehirnentzündung. Aufgrund der Menge der verschiedenen Symptome bezeichnet man die Erkrankung auch als ‚Chamäleon‘ der Medizin.Globuliwelt zeigt Ihnen, welche Behandlungsmöglichkeiten aus der Alternativ- und Komplementärmedizin bei diesen Beschwerden sinnvoll eingesetzt werden können und was Sie selber zur Linderung beitragen können.

Ausgewählte, alternative Therapiemöglichkeiten bei Gelenkschmerzen:

Verwandte Beschwerden (Bewegungsapparat)

ArthritisArthroseBandscheibenvorfallFersenspornGichtHexenschussHüftschmerzenIschias