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Globuli bei Magenschmerzen

Die homöopathische Arzneimittellehre ordnet magenschmerzen traditionell 23 Mitteln zu. Die Mittelwahl richtet sich in der Homöopathie nach dem individuellen Beschwerdebild – die Leitsymptome helfen bei der Abgrenzung.

Botanische Illustration von Abies Nigra (Amerikanische Schwarzfichte) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Abies Nigra

Amerikanische Schwarzfichte

Typisches Bild: Gefühl hart gekochter Eier oder eines Klumpens im Magen · Morgendliche Appetitlosigkeit, nachmittags Heißhunger · Saures Aufstoßen und Sodbrennen nach Tee · Beschwerden nach Tabak- und Teegenuss

Mineralogische Illustration von Acidum sulfuricum (Schwefelsäure) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Acidum sulfuricum

Schwefelsäure

Typisches Bild: Hektik, ständige Eile und Ungeduld · Brennende Magenschmerzen mit saurem Aufstoßen und Sodbrennen · Säuerlich riechender Schweiß mit Schweißausbrüchen · Geschwüre und Aphthen im Mund

Botanische Illustration von Allium cepa (Küchenzwiebel) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Allium cepa

Küchenzwiebel

Typisches Bild: Fließschnupfen mit wässrigem, beißendem und scharfem Sekret · Wunde Nasenlöcher · Milder Tränenfluss mit Schwellung der Augenlider · Stirnkopfschmerzen, die bis in die Nase ausstrahlen

Botanische Illustration von Anacardium orientale (Malakkanuss) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Anacardium orientale

Malakkanuss

Typisches Bild: Empfinden wie von einem stumpfen Pflock in Kopf, Ohr oder Enddarm · Gefühl eines eisernen Reifens um Kopf oder Leib · Magenbeschwerden lassen beim Essen nach · Schwaches Gedächtnis nach geistiger Überanstrengung

Botanische Illustration von Angelica archangelica (Echte Engelwurz) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Angelica archangelica

Echte Engelwurz

Typisches Bild: Ärger und Anspannung schlagen sofort auf den Magen · Appetit erlischt schon nach wenigen Bissen · Blähbauch am Abend, Kleidung wird gelockert · Aufstoßen verschafft vorübergehend Erleichterung

Mineralogische Illustration von Arsenicum Album (Weißes Arsen) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Arsenicum Album

Weißes Arsen

Typisches Bild: Große Unruhe und Angst, besonders nach Mitternacht · Großer Durst auf sehr kleine Trinkmengen · Brennende Schmerzen · Übelkeit und Erbrechen mit begleitender Schwäche

Bismutum subnitricum

Basisches Wismutnitrat

Typisches Bild: Drückender Magenschmerz an einer Stelle, wie von einem Stein · Lautes Aufstoßen bringt nur kurze Erleichterung · Verlangen nach kalten Getränken in kleinen Schlucken · Krankes Kind klammert sich an die Mutter, will die Hand halten

Botanische Illustration von Cocculus (Kockelskörner) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Cocculus

Kockelskörner

Typisches Bild: Übelkeit und Schwindel beim Autofahren, Fliegen oder auf Seereisen · Abgeschlagenheit durch Schlafmangel · Muskelschwäche nach Überanstrengung · Empfindlichkeit gegenüber Lärm, Erschütterung und Kälte

Botanische Illustration von Colchicum (Herbstzeitlose) (Herbstzeitlose) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Colchicum (Herbstzeitlose)

Herbstzeitlose

Typisches Bild: Abneigung gegen Küchen- und Speisegerüche bis hin zu Ekel und Würgereiz · Übelkeit schon beim bloßen Gedanken ans Essen · Schmerzhaft versteifte Gelenke und zitternde Glieder · Magenschmerzen mit Erbrechen und Durchfall

Botanische Illustration von Collinsonia canadensis (Grieswurzel) (Kanadische Grieswurzel) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Collinsonia canadensis (Grieswurzel)

Kanadische Grieswurzel

Typisches Bild: Trockener, knolliger Stuhlgang · Pflock-Gefühl im After · Hämorrhoiden, besonders in der Schwangerschaft · Schwellungsgefühl und Empfindungsstörungen an den Lippen

Botanische Illustration von Colocynthis (Koloquinte) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Colocynthis

Koloquinte

Typisches Bild: Plötzliche, krampfartige Schmerzen, die anfallweise auftreten und wiederkehren · Betroffene krümmen und winden sich vor Schmerz zusammen · Beschwerden als Folge von Ärger und Zorn · Besserung durch festen Druck und Wärme

Botanische Illustration von Daphne Mezereum (Echter Seidelbast) (Echter Seidelbast) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Daphne Mezereum (Echter Seidelbast)

Echter Seidelbast

Typisches Bild: Nässende Bläschen, die verkrusten · Stark juckende, entzündete Haut mit Kratzen · Blitzschnell auftretende, brennende oder stechende Nervenschmerzen · Brennen auf der Zunge und im oberen Verdauungstrakt

Botanische Illustration von Dioscorea villosa (Yamswurzel) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Dioscorea villosa

Yamswurzel

Typisches Bild: Besser beim Aufrichten und Zurückbeugen des Rumpfes · Schlimmer beim Zusammenkrümmen und Vornüberbeugen · Schmerzen strahlen von einem Punkt in alle Richtungen aus · Schmerzen wechseln plötzlich den Ort

Botanische Illustration von Iris Versicolor (Verschiedenfarbige Schwertlilie) (Verschiedenfarbige Schwertlilie) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Iris Versicolor (Verschiedenfarbige Schwertlilie)

Verschiedenfarbige Schwertlilie

Typisches Bild: Migräne, die sich mit Sehstörungen (Flimmern, verschwommenes Sehen) ankündigt · "Sonntagsmigräne": Beschwerden typischerweise an Ruhetagen und in Entspannungsphasen · Sodbrennen mit saurem Aufstoßen und saurem Erbrechen · Kopfschmerzen, die sich durch Erbrechen bessern

Mineralogische Illustration von Kalium Phosphoricum (Kaliumdihydrogenphosphat) (Kaliumdihydrogenphosphat) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Kalium Phosphoricum (Kaliumdihydrogenphosphat)

Kaliumdihydrogenphosphat

Typisches Bild: Erschöpfung durch geistige Überarbeitung · nervöser Magen mit Gefühl der Leere im Bauch · Schwindel infolge geistiger Erschöpfung und Schwäche · Brummen und Summen in den Ohren

Botanische Illustration von Lobelia Inflata (indianischer Tabak) (Indianischer Tabak) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Lobelia Inflata (indianischer Tabak)

Indianischer Tabak

Typisches Bild: Übelkeit und Erbrechen · Enge in der Brust mit erschwerter Ausatmung · Ausgeprägte Kurzatmigkeit, Atembeschwerden bei Anstrengung und Husten · Blasses oder bläuliches Erscheinungsbild

Botanische Illustration von Mandragora (Alraunen Kraut) (Alraune) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Mandragora (Alraunen Kraut)

Alraune

Typisches Bild: Druckempfindlicher, schmerzender Magen mit Besserung nach dem Essen · Stark aufgeblähter Bauch mit Völlegefühl und andauerndem Aufstoßen · Krampfartige Bauchschmerzen, gebessert durch Abgang von Blähungen · Unverträglichkeit fettiger Speisen

Botanische Illustration von Melissa officinalis (Zitronenmelisse) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Melissa officinalis

Zitronenmelisse

Typisches Bild: Anspannung des Tages legt sich auf Magen und Darm · Abends hellwach, der Körper kommt nicht zur Ruhe · Blähungen und Magendrücken nach Aufregung · Reizbare Erschöpfung, rasch gekränkt und überfordert

Botanische Illustration von Nux Vomica (Brechnuss) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Nux Vomica

Brechnuss

Typisches Bild: Nervös, ehrgeizig, reizbar bis cholerisch · Beschwerden nach Alkohol, Kaffee, Nikotin oder zu üppigem Essen · Katerartige Kopfschmerzen, besonders morgens · Übelkeit, ohne sich übergeben zu können

Botanische Illustration von Ornithogalum Umbellatum (Doldiger Milchstern) (Doldiger Milchstern) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Ornithogalum Umbellatum (Doldiger Milchstern)

Doldiger Milchstern

Typisches Bild: Übelriechendes Aufstoßen, oft mit Erbrechen · Blähungen, die beim Umdrehen im Bett von einer Seite zur anderen wandern · Gefühl, als bliebe die Nahrung im Magen stecken · Nächtliche Übelkeit mit Schlaflosigkeit

Mineralogische Illustration von Platinum Metallicum (Platin) (Platin) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Platinum Metallicum (Platin)

Platin

Typisches Bild: Krampfartige Schmerzen, die langsam zu- und wieder abnehmen · Kribbeln, Kältegefühl und leichte Lähmungsgefühle in den Gliedmaßen · Unterkühlte, arrogant wirkende Ausstrahlung · Wechselseitiges Auftreten geistiger und körperlicher Symptome

Botanische Illustration von Robinie (falsche Akazie) (Falsche Akazie) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Robinie (falsche Akazie)

Falsche Akazie

Typisches Bild: Saures Erbrechen und saures Aufstoßen · Sodbrennen mit Magenschmerzen, die in die Schulterblätter ausstrahlen · Gefühl von stumpfen Zähnen im Mund · Sauer riechender Stuhl

Botanische Illustration von Yucca Filamentosa (Palmlilie) (Palmlilie) – Ausgangssubstanz der homöopathischen Globuli

Yucca Filamentosa (Palmlilie)

Palmlilie

Typisches Bild: Niedergeschlagenheit und Reizbarkeit · Pochen in der Stirngegend, schmerzender Scheitel · Gelbliche Gesichtsfarbe

Hintergrund: Alternative Therapieformen bei Magenschmerzen

Alternative Therapieformen bei Magenschmerzen

Magenschmerzen sind nicht gleich Magenschmerzen.

Ihre Bandbreite reicht von drückend über stechend und brennend bis scharf. Sie äußern sich teilweise auch in Krämpfen. Im Gegensatz zu allgemeinen Bauchschmerzen sind sie örtlich beschränkt auf den linken bis mittleren Oberbauch. Magenschmerzen kommen selten allein, sondern werden meist begleitet von anderen Symptomen wie Durchfall, Übelkeit und Erbrechen. Ihre Ursachen sind dementsprechend vielfältig. In Betracht kommen in harmlosen Fällen Stress oder falsche Ernährung. In schwerwiegenderen Fällen können Magenschmerzen hingegen organisch bedingt sein, also auf Magengeschwüre, Magentumore oder auch nur eine Magenschleimhautentzündung zurückzuführen sein. Magenschmerzen liegen nicht immer im Magen selbst begründet, sondern können darüber hinaus etwa Begleiterscheinung eines Herzinfarkts sein.

Beschreibung

Unter dem Oberbegriff Magenschmerzen werden eine Menge verschiedener Schmerzen im Magenbereich zusammengefasst. Aufgrund er Lage des Magens schmerzt nur der linke bis mittlere Oberbauch, was die Magenschmerzen von allgemeinen Bauchschmerzen unterscheidet. Die Schmerzen äußern sich durch Brennen, Drücken, Stechen oder Bohren. Auch Magenkrämpfe zählen zu den Magenschmerzen. Diese treten unvermittelt und wiederholt auf und folgen oftmals rasch aufeinander.

Personen, die von Magenschmerzen betroffen sind, leiden daneben häufig unter Nebenerscheinungen wie Durchfall oder Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen, Blähungen, Bauch- und Unterleibsbeschwerden oder auch blutigem Stuhlgang.

Die meist harmlosen Schmerzen verschwinden in den überwiegenden Fällen über kurz oder lang ganz von alleine wieder.

 

 

Ursachen und mögliche Erkrankungen

So vielfältig, wie Magenschmerzen sich äußern, so vielfältig sind auch ihre Ursachen. Sie können auf der einen Seite organisch bedingt sein, auf der anderen Seite von der betroffenen Person selbst hervorgerufen oder verstärkt werden durch einen Magenschmerzen begünstigenden Lebensstil oder falsche Ernährung.

Ein Großteil der Magenerkrankungen ist darauf zurückzuführen, dass das Gleichgewicht zwischen Magensäure und Magenschleimhaut gestört ist. Die Magensäure spaltet zum einen die Nahrungsbestandeile auf und schützt zum anderen vor krankheitserregenden Bakterien. Für die Erfüllung dieser Aufgaben muss sie eine gewisse Aggressivität aufweisen. Um von dieser Aggressivität nicht getroffen zu werden, bildet der Magen eine Schleimschicht, die die Magenwand vor Angriffen schützt. Dieses sensible System kann von unterschiedlichen Faktoren merklich gestört werden.

 

Ernährung

Bereits ein zu opulentes Mahl, welches das Fassungsvermögen des Magens spreng, ist geeignet, Schmerzen hervorzurufen. Das liegt daran, dass allein schon die Dehnung der Magenwand Beschwerden hervorrufen kann. Bei Kindern passiert dies besonders häufig, da ihr Magen noch sehr empfindlich ist und  vielfach die Essensportionen der geringeren Magengröße nicht angepasst werden. Aber nicht nur zu viel, auch falsches Essen ist in der Lage, das Wohlbefinden in der Magengegend zu beeinträchtigen.

  • Die empfindliche Magenschleimhaut reagiert gereizt auf zu scharfes oder zu fettes Essen. Die Magensäureproduktion wird angekurbelt, der Magen kann nicht mehr für ausreichend Schleim auf der Magenwand sorgen, was wiederum dazu führt, dass die Säure ungehindert die Magenwand angreifen kann.

  • Zigaretten und Alkohol fördern ebenfalls die Magensäureproduktion.

  • Die Magenschleimhaut wird weiter gereizt durch den Konsum von Kaffee, Cola, Zitrusfrüchten und Zwiebeln.

  • Der Magen wird aufgebläht von kohlensäurehaltigen Getränken, was Aufstoßen, Sodbrennen oder Völlegefühl zur Folge haben kann.

  • Altbekannt dürften die Klassiker Erbsen, Bohnen, Linsen und Kohl samt ihrer Folgen sein.

  • Problematisch ist ferner üppiges und fettes Schlemmen unmittelbar vorm Zubettgehen. Die infolgedessen produzierte Magensäure läuft im Liegen leicht in die Speiseröhre zurück und verursacht Sodbrennen.

  • Schließlich kann auch das heute beliebte „Essen auf die Hand“ der Übeltäter sein, insbesondere, wenn es zu fettig ist und „geschlungen“ wird.

 

Stress

In jedem Sprichwort steckt ein Körnchen Wahrheit. Kummer und Sorgen schlagen nicht nur sprichwörtlich auf den Magen, sondern tatsächlich sind Stress und seelisches Ungleichgewicht häufig Auslöser von Magenschmerzen. In manchen Fällen werden sie zusätzlich begleitet von Durchfall, Übelkeit oder Sodbrennen. Nimmt der Stress ein nahezu unerträgliches Ausmaß an, so kann er sich darüber hinaus auch in einem Magengeschwür niederschlagen.

 

Magenkrankheiten (Auswahl)

  • Essstörungen

Auch Essstörungen wie Magersucht, Adipositas und Bulimie können Magenbeschwerden hervorrufen.

  • Lebensmittelvergiftung

Bakterien wie Salmonellen oder Staphylococcus aureus können Lebensmittelvergiftungen hervorrufen. Giftstoffe, Pilze, Pflanzen oder Meerestiere kommen zusätzlich als Auslöser in Betracht. Eine Lebensmittelvergiftung äußert sich meist durch heftige Magenschmerzen, die auch krampfartig sein können, und Erbrechen. Sie folgt meist in einem zurechenbaren Abstand von etwa sechs Stunden zum Verzehr der auslösenden Speisen.

  • Unverträglichkeit

Magenschmerzen können ferner ein Indiz für die Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsbestandteile wie Gluten, Fruchtzucker oder Milchzucker sein.

  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Eine Magenschleimhautentzündung kann u.a. Folge der Einnahme magenschädigender Medikamente (wie etwa Ibuprofen oder Acetylsalicylsäure) sein oder aber durch Bakterien verursacht werden. In Betracht kommt auch, dass das eigene Immunsystem sich gegen die Magenzellen richtet und die Entzündung so hervorruft. Neben der akuten oder chronischen Reizung der Magenschleimhaut treten oftmals Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit auf. In seltenen Fällen kommt es zu schwarzem Stuhl (sog. Teerstuhl). Dieser kann ein Zeichen für eine Schleimhaut-Blutung im Magen-Darm-Trakt sein.

  • Magengeschwür(Ulcus ventriculi)

Magengeschwüre sind oftmals zurückzuführen auf übermäßigen Zigaretten- oder Alkoholkonsum sowie Stress. Ebenso in Betracht kommen die o.g. Medikamente sowie eine bakterielle Infektion mit Helicobacter pylori.

  • Magenkrebs

Auch Magenkrebs kann der Grund für Magenschmerzen sein. Allerdings sind krebsbedingte Schmerzen im Frühstadium des Krebses selten. Häufiger kommt es zu einer scheinbar unbegründeten Abneigung gegen Fleisch oder zu allgemeiner Appetitlosigkeit. Wiederum sind rauchende und alkoholtrinkende Menschen besonders gefährdet. Weitere Risikofaktoren sind scharf angebratene und stark gewürzte Speisen. Weniger relevant ist beim Magenkrebs die Vererbung.

  • Infektiöse Magen-Darm-Erkrankungen

Infektiöse Magen-Darm-Erkrankungen werden von Bakterien, Viren oder Parasiten verursacht, Kinder werden häufiger Opfer der Rotaviren, Erwachsene Opfer der Noroviren. Infektiöse Magen-Darm-Erkrankungen gehen in den überwiegenden Fällen einher mit Durchfall und Erbrechen

  • Reizmagensyndrom

Das – ungefährliche – Reizmagensyndrom ist die Folge einer verstärkten Eigenbewegung des Magens. Es ist mutmaßlich primär auf die labile psychische Verfassung der betroffenen Person zurückzuführen. Beim Reizmagensyndrom bleiben die Schmerzen über einen Zeitraum von mehr als vier Wochen oder sie kommen in unregelmäßigen Abständen immer wieder. Sie werden begleitet von Magendruck, Völlegefühl und saurem Aufstoßen, was die Lebensqualität der betroffenen Person nicht unerheblich beeinträchtigen kann.

  • Refluxkrankheit (Refluxösophagitis)

Der krankhaft gesteigerte Rückfluss von Verdauungssäften in die Speiseröhre verursacht in erster Linie Sodbrennen und wird als Refluxkrankheit bezeichnet.

 

Erkrankungen, die von anderen Organen ausgehen

Magenschmerzen gehen nicht immer unmittelbar vom Magen aus, sondern können auch von zahlreichen anderen organischen Erkrankungen ausgelöst werden. Zu nennen sind hier in erster Linie Erkrankungen des Verdauungstrakts, insbesondere des Darms. Daneben sind aber auch Leber (hier: eine Leberzirrhose), Herz oder Bauchspeicheldrüse mögliche Verursacher.

Der Zwölffingerdarm, der sich C-förmig an den Magen anschließt, kann die eigentlich von Problemen betroffene Stelle sein. Wegen der Nähe zum Magen verortet die betroffene Person die Schmerzen jedoch fälschlicherweise dort.Globuliwelt zeigt Ihnen, welche Behandlungsmöglichkeiten aus der Alternativ- und Komplementärmedizin bei diesen Beschwerden sinnvoll eingesetzt werden können und was Sie selber zur Linderung beitragen können.

Ausgewählte, alternative Therapiemöglichkeiten bei Magenschmerzen:

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