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Lexikon

Geschichte der homöopathischen Komplexmittel

1 Min. LesezeitVeröffentlicht Februar 2017 · Überarbeitet Juli 2026

Geschichte der homöopathischen Komplexmittel

Der Einsatz von Komplexmitteln wurde schon vom Begründer der Homöopathie, Samuel Hahnemann, empfohlen. Krankheiten, welche die gleiche Ursache und den gleichen Verlauf hatten, sollten auf diese Weise mit dem gleichen Mittel behandelt werden können. Später erweiterte Emanuel Felke (1856 – 1926), der als Vater der Komplexmittel-Homöopathie gilt, die klassische Homöopathie um die Komplexmittel-Homöopathie. Dabei konzentrierte er sich auf die Kombination von Einzelmitteln, die ähnliche Anwendungsgebiete hatten und ergänzte sie mit weiteren Wirkstoffen, welche auf die organischen Ursachen abzielten und die Grundverfassung des Körpers positiv beeinflussen.

Im weiteren Verlauf wurde diese Entwicklung durch die Schüler Felkes fortgeführt. Darüber hinaus wurden die Präparate durch die Hersteller homöopathischer Mittel nicht nur übernommen, sondern zum Teil ebenfalls weiterentwickelt und ergänzt. So sind inzwischen viele Präparate als Arzneimittel mit Anwendungsgebieten zugelassen, was bedeutet, dass ihre Wirksamkeit für diese Zulassung wissenschaftlich nachgewiesen worden ist.

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