Lexikon
Wirksamkeit der Bach-Blüten-Therapie
Wirksamkeit der Bach-Blüten-Therapie
Die Wirksamkeit von Bach-Blüten ist so gut belegt, dass einige Krankenkassen die Kosten der Therapie übernehmen. Am bekanntesten sind die Notfalltropfen nach Dr. Edward Bach, zu denen moderne Heilpraktiker teilweise neuere Essenzen hinzufügen. Sie werden fertig gemischt angeboten und - dem Namen entsprechend - für die Haus- und Reiseapotheke empfohlen. Sie helfen bei Unpässlichkeiten und echten Notfällen wie kleineren Verletzungen von Kindern, die große Aufregung verursachen. Beispiele für den Einsatz wären:
nach Todesfällen im nahen Umfeld
vor Operationen
bei Angst vor Arzt- und Zahnarztbesuchen, auch vor Spritzen
bei schlimmen Nachrichten
bei Familienstreit
bei beruflichen Konflikten
bei Trennungen (Lebenspartner oder wichtiger Kollege/Geschäftspartner)
vor Gerichtsterminen und Bewerbungsgesprächen
vor Prüfungen
vor Geburten (auch für werdende Väter)
Die Notfalltropfen enthalten die folgenden traditionellen und moderneren Bach-Blüten:
Cherry Plum: wirkt harmonisierend nach innerer Anspannung
Clematis: wirkt ausgleichend bei geistiger Abwesenheit
Impatiens: wirkt harmonisierend bei Stress und Unruhe
Rock Rose: lindert Verzweiflung und Panik
Star of Bethlehem: gleicht die innere Balance nach psychischen Verletzungen aus
Es ist zu erkennen, dass die Notfalltropfen auf seelisch-emotional belastende Situationen ausgerichtet sind. Empfohlen wird die dosierte Anwendung in echten Notfällen, wobei beispielsweise nach Trauerfällen auch eine längere Einnahme denkbar ist. Abhängigkeiten von Bach-Blüten sind ausgeschlossen. Notfalltropfen werden bewusstlosen Personen wegen der möglichen Erstickungsgefahr nicht eingeflößt, allerdings ist eine äußerliche Anwendung möglich. Dabei kann ein Notfalltropfen an die Schläfe getupft oder auf die Lippen der betroffenen Person geträufelt werden. Hinsichtlich der Dosierung werden ein bis vier Notfalltropfen, die es in einer Stockbottle gibt, auf ein kleines Glas Wasser empfohlen, die betroffene Person sollte sie innerhalb von 15 Minuten austrinken und bei Bedarf die Anwendung wiederholen. Auch ohne Wasser kann ein Tropfen auf den Finger oder die Handinnenfläche geträufelt und von dort aufgenommen werden. Wer sich eine Einnahmeflasche zubereitet, sollte in eine
Medizinflasche mit 30 ml Fassungsvermögen
6 Notfalltropfen
10 ml Alkohol (Empfehlung: Brandy mit 38 Vol%) und
20 ml Quellwasser (kohlensäurefrei)
geben. Bei Kummer und Notfällen helfen vier bis fünf Tropfen viermal täglich. Auch äußere Anwendungen helfen sehr wirksam, Notfalltropfen und andere Bach-Blüten-Essenzen können Nutzer in der Mischung von 6 Tropfen auf einen halben Liter kaltes Wasser auf Umschläge geben. Diese helfen bei Ekzemen, Insektenstichen, Sonnenbrand und Verbrennungen, wobei schwere Verbrennungen vom Arzt behandelt werden müssen. Teilbäder sind ebenfalls zu empfehlen, wenn einzelne Gliedmaßen betroffen sind. Zu beachten wäre, dass jegliche schwerwiegende Erkrankung schulmedizinischer Abklärung bedarf.