Lexikon
Chinesische Medizin / TCM
Die klassische Chinesische Medizin beruht auf einem über 5.000 Jahre alten Wissen.
Natürlich hat sich dieses Wissen in dieser Zeit auch weiterentwickelt, beeindruckend ist trotzdem, dass die Kernpunkte dieses Wissens auch heute noch Gültigkeit besitzen und z. T. sogar Zusammenhänge erklären, die die moderne Wissenschaft heute erst nach und nach erkennt.
Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) ist eigentlich ein relativ neuer Ansatz (knapp über 50 Jahre alt), bei dem die komplexe Chinesische Medizin vereinfacht und um einige Aspekte „bereinigt“ wurde. Die Bereinigung fand insbesondere im Hinblick auf die spirituellen Aspekte und die Arbeit mit Emotionen statt, die in China unter Mao unerwünscht waren und deshalb verboten wurden. Glücklicherweise ging das alte Wissen aber nie verloren und auch in der TCM gibt es heute wieder Ansätze, die Emotionen mit in die Behandlung einzubeziehen. Daher bezieht sich dieser Artikel insgesamt auf die Chinesische Medizin, ohne die klassische von der traditionellen Chinesischen Medizin zu trennen.
Behandlungsformen der Chinesischen Medizin
Grundsätzlich ist die Chinesische Medizin ein komplexes System, welches unterschiedliche Behandlungsformen beinhaltet. Diese werden bereits zur Prävention von Krankheiten praktiziert, sind aber auch zur Heilung von Beschwerden und Krankheiten sehr wirkungsvoll. Die wichtigsten Behandlungsformen sind:
Ernährungstherapie nach den 5 Elementen (Chinesische Diätetik)
Kräutertherapie (Tees, Tinkturen, Heilpilze, …)
Akupunktur
Bewegungstherapie (QiGong, TaiChi)