Die Homöopathie ist eine Wissenschaft, welche mehr als 200 Jahre alt ist und ursprünglich vom deutschen Mediziner Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Sie ist eine Heilmethode, welche mit völlig eigenen, unvergleichbaren Gesetzen arbeitet. Viele Menschen glauben auch heute oft noch fälschlicherweise, dass die Homöopathie dasselbe wie die klassische Naturheilkunde bzw. nur eine Umschreibung für die Pflanzenheilkunde sie. Dem ist jedoch nicht so, da die Heilverfahren auf einer völlig anderen Grundlage basieren und mit der normalen Naturheilkunde nicht viel gemeinsam haben.Was genau sind Globuli und woraus bestehen sie?Eines der beliebtesten Heilmittel der Homöopathie sind die Globuli. So bezeichnet man winzige Kügelchen, in dem das entsprechende Heilmittel in konzentrierter Form enthalten ist. Als Trägerstoff wird in diesen überwiegend Rohrzucker verwendet. Der Entwickler Hahnemann selbst verwendete noch Globuli, in denen eine Mischung aus Rohrzucker und Stärkemehl vorhanden war. Heutzutage setzen sich diese Kügelchen also aus Rohrzucker und dem entsprechenden Heilstoff zusammen, wie beispielsweise bei der Bachblütentherapie. Die Homöopathie bietet alternativ zu Globuli auch die Einnahme des Heilmittels in Form von Tropfen an – dies hängt von der persönlichen Vorliebe des jeweiligen Patienten ab.

Die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) empfiehlt bei Globuli eine Einnahme von fünf Kugeln, welche mindestens stündlich bei akuten Erkrankungen, mindestens dreimal am Tag bei schwächer werdenden Krankheiten und zweimal am Tag bei chronischen Leiden eingenommen werden. Kinder sollten nicht mehr als drei Globuli gleichzeitig einnehmen.

Globuli richtig einnehmen – so geht’s

Wie viele Globuli exakt eingenommen werden sollen, muss vorher mit dem Arzt abgesprochen werden. Nach der Einnahme ist es wichtig, dass etwa eine halbe Stunde lang keine koffeinhaltigen Getränke wie Kaffee oder Tee verzehrt werden, ebenso ist auf Präparate mit Menthol oder Kampher zu verzichten.
Die Homöopathie ist vor allem bei leichten Alltagserkrankungen, wie Erkältungen, recht erfolgreich. Auch Frauenbeschwerden, wie beispielsweise Magenkrämpfe während der Menstruation, können damit gut gelindert werden.
Und auch bei Schlafstörungen, Hautirritationen oder bei Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt wirkt Homöopathie als besonders sanfte Heilmaßnahme in der Regel recht zuverlässig.

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