Homöopathie Schild

Erstverschlimmerung in der Homöopathie

Wer ganz frisch möglicherweise mit seiner ersten homöopathischen Behandlung beginnt, wird von einem guten Arzt darauf hingewiesen, dass sich dadurch seine Beschwerden sogar erst einmal verschlimmern könnten. Das ist aber kein Grund, sofort abzubrechen. Ganz im Gegenteil, es zeigt, dass die Therapie anschlägt, das heißt, wer jetzt die Zähne zusammenbeißt und weitermacht, hat eine gute Chance auf Heilung.

Wiederholung der Gabe

Homöopathische Mittel werden nach dem Grundsatz der kleinstmöglichen Gabe verabreicht bzw. eingenommen. Auch eine Wiederholung der Einnahme findet auch nach minimalistischen Prinzipien statt. Nur wenn die Heilung ins Stocken gerät oder nach Besserung eine erneute Verschlechterung anzeigt, daß die Lebenskraft noch Unterstützung benötigt, wird die Gabe wiederholt. Ansonsten besteht die Gefahr, daß der angestossene Heilungsprozess…

Verkleppern

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Einnahme eines homöopathischen Mittels. Man kann die Globuli trocken einnehmen oder man löst einige Globuli in einem Glas Wasser auf, rührt die Mischung mit einem Plastiklöffel um und nimmt davon schluckweise oder Teelöffelweise ein. Diese Form der Einnahme bezeichnet man als „verkleppern“ oder auch als „Wasserglasmethode“. Die Methode wird unterschiedlich angewandt.…

Überdosierung

Die Homöopathie gehört zu den Heilmethoden mit den geringsten Nebenwirkungen. Trotzdem ist ein sachgemäßer Umgang mit homöopathischen Mitteln notwendig. Auch wenn immer wieder behauptet wird, daß in den Mitteln ja nichts drin ist, kann es bei Überdosierungen zu unerwünschten Nebeneffekten kommen. Für die Dosis eines Einzelmittels werden von homöopathisch arbeitenden Ärzten oder Heilpraktikern in der Regel…

Zeolith für Tiere

Reiz-Reaktionstherapie

Die Homöopathie ist eine sog. Reiz-Reaktions-Therapie. Mit der kleinstmöglichen Dosis eines passenden homöopathischen Mittels wird im Organismus ein Reiz gesetzt. Man könnte auch sagen, durch das homöopathische Mittel wird der Körper provoziert, zu reagieren. Das ist ein für ihn bekanntes Schema, muß er doch Tag für Tag von einer Sekunde zur anderen auf die verschiedensten Formen…

Familien (Arzneifamilien)

Homöopathische Mittel werden aus verschiedenen Ursubstanzen hergestellt. Es gibt Mittel, die aus Tieren, Pflanzen, Metallen, Mineralien, krankhaftem Gewebe oder Absonderungen (siehe Nosoden) hergestellt werden. Weiterhin gibt es auch homöopathische Mittel aus Röntgenstrahlen, Mondlicht oder Meerwasser. Zum Einsatz kommen die jeweiligen Mittel, wenn der Grundsatz der Ähnlichkeit erfüllt ist und die Schnittmenge zwischen Gesamtheit der Symptome…

Eigenbeobachtung

Während einer homöopathischen Behandlung sind nicht nur die Fähigkeiten des behandelnden Heilpraktiker oder Arztes gefragt, um das passende homöopathische Mittel zu finden und den Patienten während der Therapie mit unterstützenden Maßnahmen gut zu begleiten, auch die Mitarbeit des Patienten ist gefragt. Hier spielt die Eigenbeobachtung eine wesentliche Rolle. Denn letztendlich kann nur der Patient selbst…

Dosierung

Homöopathische Mittel werden nach dem Prinzip der „kleinstmöglichen Dosis“ verabreicht. Denn die Erfahrung von mehr als 200 Jahren homöopathischer Therapie hat gezeigt, daß ein kleiner Reiz den Körper zu Eigenreaktionen anregt, ein starker Reiz die gestartete Reaktion ausbremst und ein zu starker Reiz eher Nebenwirkungen verursachen kann. Die Dosierung richtet sich danach, ob ein Mittel…

Besserungszeichen

Nach Gabe eines homöopathischen Mittels deuten die folgenden Zeichen darauf hin, daß der Körper den Heilprozeß eingeleitet hat: der Patient schläft ein; die Schmerzen lassen nach; der Patient bekommt Fieber; es kommt zu Ausscheidungsreaktionen (Schweiß bei Fieberabfall, Erbrechen und Durchfall zur Entgiftung, Schnupfen und Schleimlösung); die Gemütsverfassung des Patienten bessert sich; es treten alte Beschwerden…