Wenn man mit Anzeichen einer aufsteigenden Erkältung konfrontiert wird, sind Echinacea-Globuli angezeigt.
Entgegen landläufiger Meinung erkältet man sich weniger oft, weil man auskühlt. Öfter zeitigen Ansteckung oder Erhitzung mit nachfolgender Auskühlung Erkältungssymptome. Besonders häufig ist das bei Kindern der Fall. Ihr Immunsystem ist erst mit sechs bis zehn Jahren voll ausgebildet und trainiert.
Bereits bei den ersten Erkältungs-Symptomen sollte man Echinacea Globuli anwenden. Verdünnte Extrakte aus der Echinacea-Pflanze waren bereits den Indianern Nordamerikas als Mittel gegen Erkältungen und Halsschmerzen bekannt. Sie sind das klassische Mittel der Homöopathie gegen Immunschwäche. Da Echinacea Globuli auch langfristig eingenommen werden können, kann man gegebenenfalls eine Infektneigung vorbeugend damit therapieren. Das sollte man aber mit einem Heilpraktiker besprechen. Erkältungen und grippale Infekte verlangen nach Bettruhe und Maßnahmen, die das Immunsystem stärken. Echinacea Globuli sind mit niedrig dosierten Wirkstoffen des Purpursonnenhutkrauts ausgestattet. Diese werden in verschiedenen homöopathischen Verdünnungen auf den Markt gebracht: den so genannten Potenzierungen. Das Purpursonnenhutkraut ist seit Langem dafür bekannt, immun-modulatorische Eigenschaften zu besitzen. Der Wirkstoff im Kraut oder in der Wurzel erhöht die Anzahl der Leukozyten. Auch über andere Mechanismen wird das Immunsystem positiv beeinflusst. Nur drei der neun Echinacea-Arten haben diese medizinischen Inhaltsstoffe: der purpurfarbene und der schmalblättrige Sonnenhut sowie die blassfarbene Kegelblume.Da viele Menschen auf Korbblütler allergisch reagieren, sind homöopathische Globuli besonders angezeigt. Bei ihnen sind allergische Potenziale nicht mehr vorhanden. Die medizinische Wirkung tritt dennoch ein. Man nimmt Echinacea-Globuli bei den ersten Anzeichen eines Infektes und sollte sie nicht länger als zwei Wochen hintereinander anwenden.












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