Potenzen

Homöopathische Mittel werden in verschiedenen Potenzen hergestellt. Der Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann entdeckte in zahlreichen Versuchen, daß die tatsächliche Arzneikraft von heilenden Substanzen erst durch die Potenzierung, d.h. die Kombination aus Verdünnung plus Verreibung/Verschüttelung, freigesetzt wurde. Es gibt D-Potenzen (Verdünnung 1:10), C-Potenzen (Verdünnung 1:100) und LM-/Q-Potenzen (1:50.000). Die Wahl der Potenzen erfolgt nach unterschiedlichen…

Zur Nutzung des Lexikons

Ich freue mich sehr, daß die Homoeopathie sich so großer Beliebtheit erfreut und von immer mehr Menschen als alternative Behandlungsmöglichkeit genutzt wird. Auf Globuliwelt sehen wir jeden Tag, daß die Anzahl der „Homöopathie-Fans“ größer wird und viele Menschen mehr über diese Therapieform wissen möchten. Dieses Lexikon ist entstanden, damit alle „Globuli-Fans“ sich hier über Homöopathie…

Wiederholung der Gabe

Homöopathische Mittel werden nach dem Grundsatz der kleinstmöglichen Gabe verabreicht bzw. eingenommen. Auch eine Wiederholung der Einnahme findet auch nach minimalistischen Prinzipien statt. Nur wenn die Heilung ins Stocken gerät oder nach Besserung eine erneute Verschlechterung anzeigt, daß die Lebenskraft noch Unterstützung benötigt, wird die Gabe wiederholt. Ansonsten besteht die Gefahr, daß der angestossene Heilungsprozess…

Wirkungsweise

Über die Wirkungsweise der Homöopathie wird viel diskutiert und ihre genaue Wirkungsweise hat man noch nicht entschlüsselt. Es gibt aber inzwischen verschiedene Studien, die durchgeführt wurden, um die Wirksamkeit von Homöopathie bei bestimmten Erkrankungen (z.B. ADHS) oder generell zu untersuchen.Am 22.04.2013 gab es hierzu einen interessanten Bericht im Bayerischen Fernsehen, der über die website des…

Verkleppern

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Einnahme eines homöopathischen Mittels. Man kann die Globuli trocken einnehmen oder man löst einige Globuli in einem Glas Wasser auf, rührt die Mischung mit einem Plastiklöffel um und nimmt davon schluckweise oder Teelöffelweise ein. Diese Form der Einnahme bezeichnet man als „verkleppern“ oder auch als „Wasserglasmethode“. Die Methode wird unterschiedlich angewandt.…

Überdosierung

Die Homöopathie gehört zu den Heilmethoden mit den geringsten Nebenwirkungen. Trotzdem ist ein sachgemäßer Umgang mit homöopathischen Mitteln notwendig. Auch wenn immer wieder behauptet wird, daß in den Mitteln ja nichts drin ist, kann es bei Überdosierungen zu unerwünschten Nebeneffekten kommen. Für die Dosis eines Einzelmittels werden von homöopathisch arbeitenden Ärzten oder Heilpraktikern in der Regel…

Unterdrückung

Gemäß dem Verständnis der Homöopathie sind Symptome der Außen auftretende Ausdruck für eine im Organismus zugrundeliegende Störung. Diese Störung betrifft den ganzen Menschen und echte Heilung findet nur statt, wenn ein Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele wieder hergestellt wurde. Verschwinden nun durch eine Behandlung – homöopathisch oder nicht homöopathisch – nur die jeweiligen Symptome,…

Trockengabe

Homöopathische Mittel können auf verschiedene Art und Weise eingenommen werden. Direkt, in Wasser aufgelöst oder auch
durch Riechen am Mittel.

Bei der Trockengabe werden die Globuli oder Tropfen direkt eingenommen, ohne Auflösung. Entweder unter die Zunge oder bei Babies und Säuglingen in die Backentasche geben.

Selbstbehandlung

Die Behandlung mit homöopathischen Mitteln bietet auch die Möglichkeit, akute Beschwerden des Alltags in Eigenregie zu behandeln. Wichtig ist, daß man über Kenntnisse der Homöopathie verfügt, was die Wirkung und die Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln betrifft. Im Zweifel sollte stets der betreuende Heilpraktiker oder Arzt eingeschaltet werden. Die Einnahme des passenden Mittels in der richtigen…